Und weiter gehts mit einer neuen Ausgabe meines Microstock-Radars. Bigstock Photo hat eine neue Suchfunktion eingeführt, die auf den Namen RapidView Image Display hört und die Bildersuche beschleunigen soll. Zu diesem Zweck werden die gefundenen Bilder in einem Mosaik dargestellt, das bis zu 4 mal mehr Bilder darstellen kann, als herkömmliche Ergebnislisten. iStockphoto startete am […]

Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Microstock-Radar 06/2008Und weiter gehts mit einer neuen Ausgabe meines Microstock-Radars.

Bigstock Photo hat eine neue Suchfunktion eingeführt, die auf den Namen RapidView Image Display hört und die Bildersuche beschleunigen soll. Zu diesem Zweck werden die gefundenen Bilder in einem Mosaik dargestellt, das bis zu 4 mal mehr Bilder darstellen kann, als herkömmliche Ergebnislisten.

iStockphoto startete am 27. Mai seinen Subscription-Service. Es stehen verschiedene Abomodelle zur Verfügung und Käufer, die mehr Bilder herunterladen wollen, als das tägliche Abo-Limit hergibt, können zusätzliche „Top-Up Credits“ erwerben. Im Gegensatz zu anderen Agenturen, die Subscriptions anbieten, wird bei iStockphoto eine Mindestvergütung garantiert, die auch von der Bildgröße abhängig und nicht für jedes Format gleich ist.

Fotolia konnte sich im Magazin „Der Spiegel“, Ausgabe 06/2008 sogar über einen Artikel zum Microstock-Geschäft freuen. Darin wird auf das „riesige Online-Archiv“ von Fotolia und den Konkurrenzdruck der Microstock-Agenturen auf die herkömmlichen Anbieter eingegangen. Denn vollständigen Artikel kann man HIER nachlesen.

Auch bei den Audio-Stocks tut sich was: AudioMicro ist ein Startup aus Los Angeles, das sich ganz und gar auf Audioangebote konzentriert. Sehr hoch sind bei AudioMicro die Auszahlungen für Anbieter, denn die betragen – je nach Exklusivität des Materials – zwischen 50 und 60% ! Noch ist das Angebot sehr übersichtlich und mit einigen kostenlosen Soundclips möchte man es schmackhaft machen. Ob man sich jedoch mit einem AudioStock Angebot gegen z. B. iStockphoto durchsetzen kann, die seit Kurzem ebenfalls Soundeffekte und Kompositionen anbieten, ist aber aus meiner Sicht mehr als fraglich.

123RF bietet seit dem 28. Mai das „Corporate Stockphoto Intranet (CSI)“ an. Damit können große Firmen, die über eine große Zahl an kreativen Mitarbeitern verfügen, auf die über 2 Millionen Bilder von 123RF zugreifen und diese unter eigenem Label nutzen und ihren Kunden präsentieren. 123RF übernimmt dabei nur die Rolle des Content-Lieferanten im Hintergrund. Beim Kauf von 2.500 Credits, auf die noch einmal 30% Rabatt gewährt werden, wird CSI kostenlos zur Verfügung gestellt.

Dreamstime hat eine Preiserhöhung für Credits angekündigt, die demnach um ca. 50-75% steigen werden. Davon profitieren aber auch Fotografen, denn auch die Auszahlungen werden um knapp 17% angehoben. Die Preisänderungen treten ab Mitte Juli in Kraft.

2 Responses

  1. Markus

    Vielen Dank, das freut mich sehr!
    Wenn ich mir die Bilder auf deiner Seite so ansehe, hättest du auch die allerbesten Chancen, damit sehr erfolgreich zu sein. Mit je ca. 100 deiner Bilder bei 2-3 Agenturen (Fotolia, Shutterstock und vielleicht noch Dreamstime), würde ich mal 200-250€ pro Monat für den Anfang schätzen.

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  2. Huwi

    Hi Markus… hey, ich möchte Dir nur mal meinen Dank aussprechen. Deine Berichterstattung zum Thema MicroStock-Libraries finde ich ausgesprochen wertvoll und interessant. Ich selbst bin in diesem Thema zwar noch nicht wirklich aktiv – erste Schritte sind zwar getan – doch verfolge ich das Geschehen mit grossem Interesse.

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