Meine neue Panasonic DMC-LZ10 Kompaktkamera ist nun da und ich bin beeindruckt. Die Automatikfunktion arbeitet extrem zuverlässig, die Bilder sind in jeder Situation gut belichtet und das Rauschen ist absolut akzeptabel. Die Bildqualität gefällt mir sogar so gut, dass ich mal einen ungerechten Vergleich gestartet habe: Meine Nikon D80 mit dem 18-200 VR Objektiv gegen […]

Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

panasonic_lz10.jpgMeine neue Panasonic DMC-LZ10 Kompaktkamera ist nun da und ich bin beeindruckt. Die Automatikfunktion arbeitet extrem zuverlässig, die Bilder sind in jeder Situation gut belichtet und das Rauschen ist absolut akzeptabel.

Die Bildqualität gefällt mir sogar so gut, dass ich mal einen ungerechten Vergleich gestartet habe: Meine Nikon D80 mit dem 18-200 VR Objektiv gegen die Panasonic DMC-LZ10. Hier die Einstellungen bei beiden Kameras:

  • 150mm Brennweite (maximale Brennweite der Panasonic)
  • ISO 100
  • Automatikmodus
  • Werkseinstellungen für Schärfe, Rauschreduktion etc.
  • Maximale Auflösung
  • JPEG-Qualität: Fein
  • Bildstabilisator: aus
  • Kamera auf Stativ montiert
  • Ausgelöst wurde per Selbstauslöser

Was dabei herausgekommen ist, überraschte mich noch ein bisschen mehr – denn so weit sind die Ergebnisse nicht auseinander. Besonders hervorzuheben ist dabei die hervorragende Leica-Optik der Kamera, die vor allem bei den geringen Farbrändern und Verzeichnungen zu erkennen ist.

Ich habe mal die Bilder beider Kameras übereinander gelegt und einen 100% Ausschnitt von der Bildmitte bis fast zum oberen Bildrand als Rollover-Bild erstellt.

HIER könnt ihr euch einmal beide Bilder im Vergleich ansehen. Das Ausgangsbild kommt von der D80 und wenn ihr mit dem Mauszeiger darüber geht, wird das Foto der Panasonic angezeigt.

Selbstverständlich ist dieser kleine Vergleich nicht repräsentativ, er zeigt aber, dass keine Welten zwischen den Bildern liegen und bei normalen Abzügen wird man ziemlich sicher keinen Unterschied erkennen, zumal auch noch Optimierungspotential (zusätzliches Schärfen, Tonwertkorrekturen etc.) vorhanden ist. Wenn man überlegt, dass man für den Preis der Panasonic noch nicht einmal 1/3 des Nikon-Objektivs bekommt, ist die Leistung der kleinen mehr als beachtlich.

Die Kameras entschieden sich nach den EXIF-Daten für folgende Einstellung:

Nikon D80: 1/250 und Blende 5,3
Panasonic: 1/80 und Blende 5,9

Wobei die Panasonic etwas hellere Belichtungen bevorzugt, wie man am Beispiel erkennen kann.

Was haltet ihr davon? Ich freue mich auf eure Meinung!

7 Responses

  1. D.W.

    Ich hab mir die Kleine auch angeschafft und bin zufrieden, soll mir als Anfänger auch nur den Weg zur eigenen DSLR ebnen ;).

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  2. marco

    ne, bin der letzte, der hier erbsen zählen will, aber der schwammige storch verwundert mich bei der d80, da hätte ich bei 150 mm und 1/250 bei iso 100 deutlich bessere ergebnisse erwartet. das 18-200 ist an sich ja ein schönes objektiv…

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  3. Markus

    Öhm, es ging ja nicht um einen hochwissenschaftlichen Labortest. Einfach der Automatikmodus bei beiden Kameras und ab.
    Stabiles Stativ, Matrixmessung, Fokus auf Mittelpunkt, keine Spiegelvorauslösung – einfach das was rauskommen, wenn man die Kameras einfach machen lässt. Ich möchte hier ganz bewusst nicht das Erbsenzählen anfangen, da der Vergleich sowieso hinkt. Das ist auch kein Statement Pro oder Contra SLR – also nicht falsch verstehen 😉

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  4. marco

    aber mich wundert das schon – das ist ein stativfoto – warum ist dann der storch bzw. der zaun so furchtbar ausgefranst und schwammig? wackelstativ? bei der d80 fairerweise an spiegelvorauslösung gedacht? wie gemessen?

    was man generell hier schön sehen kann, ist die kamerainterne farbkorrektur und schärfung bei der kompakten (beispielsweise bei den dachziegeln. wieso hast du unterschiedliche blenden/belichtungszeiten genommen? bei der nikon müsstest du doch die identischen daten wie bei der kleinen einstellen können…

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  5. Matthias

    Die Frage ist doch: mit welcher Kamera kann ich überhaupt die Bilder machen, die ich machen will.

    Eine Nikon D40x hat auch die gleiche Bildqualität bei kleineren Abzügen wie eine D3. Aber nur mit der D3 kann man z.B. im Sportbereich mit 9 Bildern/Sek. und schnellem, sicherem AF überhaupt was anfangen.

    An die D80 kannst du ein 50/1.8 ranschrauben, ISO 800 einstellen und Bilder ohne Blitz machen.

    Usw.

    Das macht doch die Unterschiede aus. Nicht die Bildqualität beim 10×15 print bei ISO 100, viel Licht und von einem statischen Motiv.

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