Bei der täglichen Lektüre meines Newsreaders las ich, dass der Fotoblog fotografr.de dicht gemacht hat. Ab und zu war ich mal auf der Seite und man konnte unterschiedlicher Meinung über das gebotene sein. Ansich ist es ja auch keine große Sache, wenn ein Blogger sich dazu entscheidet, diesen Weg nicht weiter zu verfolgen. Und wenn […]

Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Bei der täglichen Lektüre meines Newsreaders las ich, dass der Fotoblog fotografr.de dicht gemacht hat. Ab und zu war ich mal auf der Seite und man konnte unterschiedlicher Meinung über das gebotene sein. Ansich ist es ja auch keine große Sache, wenn ein Blogger sich dazu entscheidet, diesen Weg nicht weiter zu verfolgen. Und wenn man einen Blog nicht mag, dann liest man ihn eben nicht.

Wirklich unter aller Kanone ist aber das Posting von Horst alias http://pressefoto.blogspot.com dazu (der übrigens häufig auch mal bei mir kommentiert). Für ihn war fotografr.de wohl der Staatsfeind Nr. 1, anders kann man diesen überflüssigen und peinlichen Kommentar nicht deuten.

Dass man als die Sorte Fotograf, die das Leid anderer oder das Privatleben der Promis in die Öffentlichkeit zerrt sicher ziemlich verroht sein muss, ist klar. Dass man sich aber als „Profifotograf“ (der auch nie müde wird bei jeder Gelegenheit darauf zu verweisen ein solcher zu sein) von einem Amateur offenbar so angegriffen fühlt, ist mehr als verwunderlich.

Was er mit dieser niveaulosen Provokation sicher erreicht, ist ein kurzzeitiger Zuwachs der Zugriffe, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es ihm nicht zum Vorteil gereicht. Aber wie er schon selbst sagt: „Dass schlimmste was du in meinen Job sein kannst ist …. NETT.“ und das kann man dann auch nicht von den anderen erwarten.

Ein kleiner Tipp von mir an Horst: Zeig den ganzen Anfängern da draußen doch mit ein paar richtig guten Bildern, was eine fotografische Harke ist und wo der Frosch die Locken trägt.

Andererseits könnte es sich auch um einen teuflischen Plan handeln und fotografr und Horst sind ein und dieselbe Person, die uns eine Lehrstunde in Blogmarketing erteilen. Parallelen sind auf jeden Fall zu erkennen 🙂

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10 Responses

  1. Renatus

    Hi,

    ich kann dir da nur zustimmen. Der genannte „Profi“ Photograph, der sich immer als der beste und tollste hinstellt, liefert – in meinen Amateuraugen – nur durchschnittliche bis unterdurchschnittliche Bilder ab. Alleine durch seine arrogante und selbstverherrlichende Art disqualifiziert er sich eigentlich schon von Anfang an für alles, was mit Kritik oder so zu tun hat.

    Ich hab ihm auch schonmal in einem Kommentar meine Meinung gesagt, leider hat er den Kommentar nicht kommentiert und gelöscht.

    Ich finde ihn unfähig und selbst ich bekomm mit ner 2MP Handy Kamera bessere Müllphotos hin! 😉

    Danke, das Du mal in deinem Blog angesprochen hast, was schon lange gesagt werden musste. 🙂

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  2. Marko

    wir hatten Welke auch schon mal zum Thema: ganz offensichtlich hat jede Branche ihre Randfiguren und in jedem Berufszweig kennt man Leute die immer alles auf sich beziehen, weil ihr bißchen Grips und ihre schlechte Erziehung nicht ausreichen die Welt mit anderen, als mit den eigenen Augen zu sehen … zweifellos gehört Welke zu diesen bedauernswerten Zeitgenossen, die nie wirklich dazugehören.

    Und was da an Fotos rüberkommt – ich verlasse mal die Form – ist unter aller Sau …

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  3. Ralf

    Ja, „nett“ ist was anderes und „peinlich“ trifft es ganz gut. Aber nach dem Artikel hier hat ihn die ja ganze Blogosphäre auf dem Radar, was auch irgendwie witzig ist.

    Steffen hat das übrigens richtig erkannt mit den zustimmenden und gelöschten Kommentaren.

    Und hey, es muss ja auch einen richtigen Profi-Blog geben!

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  4. Markus

    Ja, ich glaube auch, dass sich da was verschoben hat. Ich meine: Mit einem solchen Portfolio kann ich mich doch nicht so aus dem Fenster hängen – echt peinlich. Ich hab nur Angst, dass er irgendwann Amok läuft. Meine Trackbacks hat er übrigens auch gelöscht …
    Naja …

    „Sich zum Horst machen“ Ugs: Durch Fehleinschätzung der eigenen Person sich wissentlich dem Gespött anderer aussetzen.

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  5. Steffen

    Er bezeichnet sich als direkt und nicht hinten herum, zensiert aber seine Kommentare.

    Witzig auch, dass zustimmende Kommentare oft anonym abgegeben werden.

    Ein richtiger Horst.

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  6. Magistus

    Ich finde es richtig darauf hinzuweisen. Schließlich sollte auch im Web ein gewisser Respekt den Leuten gegenüber eingehalten werden. Wenn das einer aber meint nicht tun zu müssen, ist es richtig seine Gegenmeinung zu kommunizieren. LG, Marcus

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  7. Markus

    Mit ist klar, dass ich das auch unterstütze, ich wollte das aber trotzdem nicht so stehen lassen. Als Blogger hat man auch eine gewisse Verantwortung und gerade von jemanden, der im weitesten Sinne im journalistischen Bereich tätig ist, ist so ein Beitrag ganz besonders tragisch. Naja, wohl zuviel für die Bild gearbeitet 😉

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  8. kho

    Zugriffe, die du mit deinem Link sicher auch noch unterstützt… jener H. disqualifizert sich selbst, jeder Versuch einer sachlichen Auseinandersetzung ist verlorene Energie…

    Liebe Grüsse, kho

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