Einen ganz außergewöhnlichen Fotoblog mit dem Titel „Ich bin satt“ findet man unter der gleichlautenden Adresse http://ichbinsatt.de. Es handelt sich dabei um einen Fotoblog dessen einziges Thema Bilder von Essensresten, oder wie der Betreiber selbst sagt „Eine Studie über das Zurückgelassene“ ist. Dabei haben diese Fotos oft gar nicht die abstoßende Wirkung, die man jetzt […]

Dieser Beitrag wurde 2007 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Mörchen bei ichbinsatt.deEinen ganz außergewöhnlichen Fotoblog mit dem Titel „Ich bin satt“ findet man unter der gleichlautenden Adresse http://ichbinsatt.de. Es handelt sich dabei um einen Fotoblog dessen einziges Thema Bilder von Essensresten, oder wie der Betreiber selbst sagt „Eine Studie über das Zurückgelassene“ ist.

Dabei haben diese Fotos oft gar nicht die abstoßende Wirkung, die man jetzt vermuten würde sonder vielmehr eine eigene Ästhetik, bei der man oftmals erst gar nicht so recht zuordnen kann, was eigentlich abgebildet ist.

Die Werke mit Titeln wie „Bratensoße“ oder „Linsensuppe mit Mettwurst, versprühen einen ganz besondern, spröden Charme und dürften sich auch Betrachtern erschließen, die nicht regelmäßig Galerien und Vernissagen besuchen und sich selbst als kunstunkundig bezeichnen würden. Das dürfte jedoch genau so selten passieren, wie jemanden zu finden der zugeben würde, keine Ahnung von Wein zu haben.

Dabei scheint der anonyme Künstler keinen größeren Wert darauf zu legen, dass seine Werke als Fotokunst die breite Masse erschließen. Andere selbsternannte Künstler würden hier ein entsprechendes Happening inszenieren und ihr Ego in der Öffentlichkeit ausleben – nicht jedoch dieser zurückgezogene Künstler. Er ist einfach satt.

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