So heißt mein neues Objektiv offiziell – kurz Nikon 18-200 VR. Warum habe ich es gekauft? Ich wollte ein universell einsetzbares Objektiv mit guten Abbildungsleistungen und mich reizte das „VR“, also die Bildstabilisierung gegen Verwackler bei längeren Belichtungszeiten oder langen Brennweiten. Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Das 18-200 VR ist von den […]

Dieser Beitrag wurde 2007 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

So heißt mein neues Objektiv offiziell – kurz Nikon 18-200 VR. Warum habe ich es gekauft? Ich wollte ein universell einsetzbares Objektiv mit guten Abbildungsleistungen und mich reizte das „VR“, also die Bildstabilisierung gegen Verwackler bei längeren Belichtungszeiten oder langen Brennweiten.

Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Das 18-200 VR ist von den optischen Leistungen wirklich sehr gut zu bewerten und liegt weit über dem, was man von einem Objektiv der 700€ Klasse erwartet, gerade wenn man auch den großen Brennweitenbereich berücksichtigt.

Keine Spur von Suppenzoom, wie diese Objektivklasse gerne verspottet wird. Vergleicht man es mit den aktuellen Superzooms ohne Stabilisator von Sigma, Tamron und Co., wird der Unterschied mehr als deutlich. Das Nikon spielt einfach in einer ganz anderen Klasse, sowohl in der optischen Leistung, als auch in der Performance bei Autofokusgeschwindigkeit und Sicherheit, kostet allerdings auch mehr als das Doppelte.

Mit dem 18-200 VR macht es einfach Spaß zu fotografieren. Man ist für alle gängigen Situationen gerüstet – vom guten Weitwinkel bei zum ordentlichen Zoombereich, ohne das Objektiv wechseln zu müssen. Mit eingeschaltetem Stabi sind Freihandfotos bis zu 1/2 Sekunde Belichtungszeit im Weitwinkel bis niedrigen Zoombereich problemlos möglich. Zoomshootings bei z.B. 1/80 bei 200mm ebenso, was sonst ohne Stativ nicht möglich wäre.

Das VR holt dabei wirklich das letzte Quäntchen Schärfe heraus, denn selbst bei sehr guten Belichtungssituationen merkt man noch ein Schärfeplus im Vergleich zum ausgeschalteten VR.

Was der Stabi nicht kann, ist lichtstarke Objektive ersetzen, wenn es um stark bewegte Objekte geht. VR spielt seine Stärken bei statischen oder nur leicht bewegten Situationen und schlechter Umgebungsbeleuchtung oder langen Brennweiten mit Verschlusszeiten, die etwas unter dem liegen, was eigentlich erforderlich wäre (die bekannte Formel Belichtungszeit = 1/Brennweite, also bei 300mm mind. 1/320). Die ISO-Automatik der D80 auf minimal 1/8 Belichtungszeit und max. 1600 ISO eingestellt, dabei noch im RAW-Modus fotografiert und man ist nahezu jeder Situation gewachsen, wenn es schnell gehen muss.

Ähnliche Lobeshymnen kann man an vielen Stellen lesen, der Nikonwirbelwind und Chef-Evangelist Ken Rockwell kann garnicht ansich halten, das 18-200 VR als „DAS“ Objektiv herauszustellen, ebenso aber auch seriösere Organe wie dpreview oder Tom Hogan und … sie haben recht! Das Ding ist klasse!

Selbstverständlich gibt es natürlich auch die Stimmen, die das Objektiv verreissen, diese gehören aber offenbar wieder zur Fraktion der Ziegelmauer- und Zollstockfotografen, die selten echte Motive vor der Linse haben, sondern lieber Equipment testen. Mein subjektiver Eindruck, lässt sich auf jeden Fall nur mit Begeisterung beschreiben 🙂

[tags]Fotografie, Test, Nikon, Objektiv[/tags]

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