Das Moog Taurus Basspedal als VSTi Freeware

Dieser Beitrag wurde 2005 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Das Moog Taurus Basspedal fristet eher ein Nischendasein in der Welt der analogen Kult-Synthies, obwohl es in vielen bekannten Songs – vor allem im Progressive- und Artrockbereich – vorkommt. Kayleigh von Marillion beginnt mit einem Taurus Sound, der charakteristische Introsound von Rush’s Tom Sawyer ist ein Taurus mit einem Oberheim, Chris Squire von Yes und Genesis vertrauten auf die drückenden Bassereignisse genauso wie Don Airey, Asia oder The Police bei dem Song „Walking On The Moon“.

Moog Taurus

Jetzt hat sich ein VSTi Entwickler dem Pedal angenommen und ein beindruckend realistisch klingendes Pendant in der virtuellen Synthesizerwelt geschaffen: http://antti.smartelectronix.com/. Das beste daran ist, das Teil ist Freeware. Es hat zwar keine schicke Oberfläche, dafür aber den typischen Taurus-Sound. Echt, rund, drückt !

Ich hab‘ mir mein MIDI-Basspedal übrigens selbst gebastelt: ein MIDI Interface von WIRA (cpu-bass) , ein gebrauchtes, externes Basspedal von einer Wersi, Elka oder sonst einer alten Orgel, die keiner mehr braucht von E**Y (Kostenpunkt um die 20??? inkl. Versand), ein Netzteil von einem alten Anrufbeantworter sowie ein paar Gramm Lötzinn. Schon ist ein absolut brauchbares und stabiles MIDI-Basspedal für unter 100??? geschnitzt.

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Eine Antwort

  1. Essich

    Hab das ganze mit einem alten WERSI-Baßmanual aufgebaut. Als MIDI-Interface ein CTM64 von DOEPFER: http://www.doepfer.de/ctm.htm
    Für das ganze hat mir ein Schreiner ein tolles massives Gehäuse aus Kirschbaumholz gebaut.
    Das Netzteil ist Eigenbau, das CTM64 ist da recht anspruchslos. 7-12V DC unstabilisiert genügen, da das CTM64 eine eigene Stabilisierung „on board“ hat. Alles sauber ins Kirschbaumgehäuse mit eingebaut, mit sauberer Netzbuchse und schönem Netzschalter, kein fummeliges Steckernetzteil.
    Das CTM hat die Möglichkeit +/- 1,2,und 3 Oktaven zu schalten, dazu noch Potianschlüsse für MIDI- Modulation, Pitchbend, Aftertouch und Volume. Da bau ich mir noch demnächst ein kleines externes Gehäuse, das dann mit Joystick (Mod+Pitchbend) Potis und Oktavwahlschalter an einem Mikroständer „in Handhöhe“ angebracht wird.

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