Warum ihr eure Kamera vermutlich falsch einsetzt – Teil 1

Unter Fotografen - egal ob Hobby oder Profi - gibt es die unterschiedlichsten Ansichten, was "echte" Fotografie ist. Es gibt die Vertreter der "reinen Lehre", die jegliche Bearbeitung verteufeln. Es gibt auch das andere Extrem, nämlich diejenigen, bei denen ein Foto erst mit der Nachbearbeitung richtig zu leben beginnt. Dazwischen befinden sich wohl die meisten von euch, sonst würdet ihr vermutlich nicht Lightroom nutzen. Irgendwie wird dann ein bisschen bearbeitet, aber oft kommt nicht das heraus, was man sich eigentlich vorstellt. Das kann man ändern, indem man seine Arbeitsweise verändert und auch die Kamera anders einsetzt.

Lightroom-Quickie: Besserer Umgang mit Bildrauschen in Lightroom

Bildrauschen ist ja auch bei aktuellen Kameras ab einer bestimmten ISO-Empfindlichkeit noch immer ein Thema. Ich bin zwar recht schmerzfrei was das Bildrauschen angeht, denn erstens stört es nur bei wenigen Anwendungen und verschwindet ohnehin, wenn man das Bild verkleinert (für's Web zum Beispiel). Außerdem sind die Folgen einer aggressiven Rauschminderung oft sehr viel unschöner, als das eigentliche Rauschen. Das Fotos wird matschig und unscharf. Es gibt aber eine Methode, mit der man sehr viel gezielter Bildrauschen reduzieren kann.