Gestern kamen die neuen Lightroom Versionen CC Classic und CC heraus. Seitdem rollt die Empörungswelle, nur leider häufig deshalb, weil viele den Zusammenhang nicht verstanden haben. Ich versuche es noch einmal verständlich aufzudröseln.

Was ist Lightroom CC Classic und was ist der Unterschied zu Lightroom 6 / CC2015?

Lightroom CC Classic ist die bislang bekannte und von allen eingesetzte Desktop-Version von Lightroom, wie wir sie alle kennen. Sie hat nur einen anderen Namen und – erfreulicher Weise – einige neue Funktionen bekommen. Zudem wurde an der Geschwindigkeitsschraube gedreht.

Lightroom CC Classic gibt es weiterhin im bekannten Abo mit gleichen Modalitäten und gleichem Preis. Es erfordert keine andere Hardware als die Vorgänger und natürlich hat es auch – wie bisher – einen lokalen Katalog und eure Bilder speichert ihr auf euren Festplatten. Also bleibt alles beim alten.

Was ist Lightroom CC und was ist der Unterschied zum bisherigen Lightroom?

Lightroom CC ist eine komplette Neuentwicklung *** hier jetzt wirklich genau lesen! >>> und wird parallel zur bisherigen Lightroom-Version angeboten. Lightroom CC ging aus dem Projekt „Nimbus“ hervor, hat eine komplett neue Oberfläche, aber derzeit auch nicht alle Funktionen von Lightroom CC Classic. Der große Unterschied bei Lightroom CC ist, dass es alle Fotos, Metadaten etc. in der Creative Cloud speichert.

Lightroom CC Benutzeroberfläche

Niemand muss Lightroom CC nutzen und es ist auch nicht absehbar, dass Lightroom CC in naher Zukunft Lightroom CC Classic ablösen wird. Dagegen stehen langsame Internetanschlüsse und immer größer werdende RAW-Dateien.

Hat man ein Creative Cloud Abo, bekommt man Lightroom CC zusätzlich zu Lightroom CC Classic. Es muss aber niemand darauf umsteigen. Lightroom CC ist derzeit einfach als Experiment zu sehen.

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68 Responses

  1. Sergej

    Hey Markus,

    ich glaub irgendwie, dass die Umbenennung von Adobe eine Art Marketing Gag ist und die unbedingt darauf aus sind, dass man nur noch das neue Lightroom nutzt. Ich hoffe nicht, dass die Jungs von Adobe die Entwicklung an Lightroom „Classic“ bald einstellen. Glaube nicht, dass die unbedingt die Energie in zwei konkurierende Produkte stecken möchten.

    Gruß
    Sergej

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  2. Uwe

    Bernhard sprach mir aus der Seele: wer auf Abo setzt, handelt sich die updates zwangsweise ein. Das mag gut sein, aber die Hardware muss dann auch über die Jahre immer fit gehalten werden. Wer es mag, das Geld muss halt weg.

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  3. Werner

    Vor 4 Jahren hat Adobe noch gesagt, es gibt bis „in absehbare Zukunft“ eine Kaufversion von Lightroom. Ich schaue einmal vier Jahre in die Zukunft: Adobe stelt Lightroom Classic ein. Es gibt nur noch CC und mit CC kann man keine Presets und keine Plugins nutzen und Daten austauschen kann es nur mit Photoshop. CC ist das Ende der offenen Lightroom-Architektur, das noch mit allen Spezialprogrammen kommunizieren kann. Dann ist nix mehr mit Nik oder Helicon. Das bietet Adobe dann selbst an, für nochmal 10 oder 20 Euro mehr pro Monat.

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  4. Philipp

    Ich denke das Problem ist, dass die Begriffe Cloud und Abo hier sehr schnell gleichgesetzt werden. Die Idee hinter der Cloud, also meine Daten quasi überall zur Verfügung zu haben, finde ich super. Mich stört es auch nicht, wenn meine Fotos „irgendwo“ auf einem Server rumliegen.

    Was mich an Adobes Abo-Politik aber sehr wohl stört, ist die Tatsache, dass meine Projektdateien in den meisten Fällen unbrauchbar werden, wenn ich kein aktives Abo habe.

    Bei Lightroom ist das sehr gut gelöst, bei Photoshop wird es schon schwierig und bei InDesign geht es überhaupt nicht. Das geht für mich einfach gar nicht, weshalb ich die ganzen Adobe-Programme auch aus meinem Workflow aussortiere.

    Ob Lightroom Classic auf kurze oder lange Sicht eingestellt wird, kann man unterschiedlicher Meinung sein. Es gibt Argumente für und gegen beide Szenarien. Ich bin der Auffassung, dass Adobe auf lange Sicht keine zwei Versionen nebeneinander pflegen wird.

    Viele Grüße

    Philipp

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    • nachbelichtet

      Selbstverständlich wird Lightroom Classic irgendwann verschwinden. Im Software-Bereich findet generell eine Umwälzung statt, die eindeutig zu „Software as a Service“ (SaaS) gehen wird – nicht nur bei Adobe. Im geschäftlichen Bereich ist das schon lange voll im Gange. Noch steht bei Anwendungen wie Photoshop und Lightroom aber die mangelnde Infrastruktur hinsichtlich schneller Internetzugänge im Weg die erforderlich sind, die Daten überhaupt erst einmal „in die Cloud“ zu bekommen.

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      • KPK

        Da es letztendlich ausschließlich um’s Geldverdienen geht, setzen immer mehr Firmen (wie auch Adobe) auf die lukrativste Möglichkeit … also offensichtlich auf Abo-Modelle und Cloud-basierte Dienste.
        Dass dabei dann die Ansprüche von Minderheiten (zu der auch ich gehöre) unter den Tisch fallen, gehört zum Business und interessiert die Firmen natürlich überhaupt nicht. Das hat sicher jeder, der schon viele Jahre Computer nutzt und im Internet unterwegs ist (ich selbst seit mehr als 25 Jahren), immer wieder erfahren (liebgewonnene Software wird nicht weiterentwickelt oder von neuen Betriebssystemversionen nicht mehr unterstützt u.a.m.). Die Hinwendung zu Abo-Modellen und Cloud-basiertem Arbeiten gehört dazu.
        Jeder, der da aus ganz individuellen Gründen nicht mitmachen kann oder nicht mitmachen will, muss sich somit um Alternativen bemühen, sofern es sie (noch) gibt. Das ist allerdings nicht immer so einfach oder oftmals gar nicht möglich. Denn nicht jeder, der über Jahre seinen Workflow entwickelt hat, vielleicht im Falle der Verwendung von LR oder PS zusätzlich viel Zeit in Entwicklung von Presets oder Actions investiert hat, will all dieses in den Müll werfen, zumal von solchen individuellen zeitintensiven Investitionen oftmals auch sowas wie „wiedererkennbare“ Bildergebnisse abhängen, die man gerne auch für die Zukunft erhalten, weiterführen, weiterverwenden möchte.
        Solche durch Änderung von Geschäftsmodellen hervorgerufene Brüche in Arbeitsabläufen kann ich – wie eingangs erwähnt – nachvollziehen, mögen muss und werde ich sie aber keineswegs!

        Daher bleiben bei mir die Stand-Alone-Versionen von PS (CS 6) und Lightroom (LR 6) die für Bildbearbeitung aktiven Versionen (die reine RAW-Entwicklung findet bei mir schon seit vielen Jahren mittels C1 statt).
        Sollte die Betriebssystemunterstützung für diese Versionen irgendwann wegfallen, dann wird halt der derzeitige Rechner nicht entsprechend upgedatet und bleibt für die Verwendung div. Programme erst einmal alternativ in Betrieb (so wie das ein fast 20 Jahre alter Rechner für ganz bestimmte Uraltanwendungen jetzt auch schon tut).

        Irgendwann gehe ich dann ja auch selbst auf’s „Bildbearbeitungsaltenteil“, dann kann mir der ganze Zirkus eh den Buckel runterrutschen.

      • Manfred

        Hallo, Hilfe,Hilfe,
        ich benutze schon seit Jahr und Tag die Kaufversion von Adobe Photoshop Lightroom 6.
        Vor einigen Tagen wurde ich von Adobe Creative Cloud informiert, dass ich diese Version
        aktualisieren könne.Was ich dann auch tat.Das Ergebnis: meine o.g.Kaufversion ist
        verschwunden, statt dessen läuft jetzt Ligthroom Classic CC als Testversion. Nur noch ca 3 Tage.
        Was ist danach ?
        Wie bekomme ich meine alte Ligtroom 6 zurück ?
        Bin sehr verzweifelt. Wenn mir hier keiner helfen kann, teilen Sie mir doch bitte eine
        Kontaktadresse mit, an die ich mich wenden kann.

        Gruß Manfred

  5. Ralf Bitzer

    Die ganze Diskussion ist seit es das Abo gibt einfach nur Langweilig, es wird niemand dazu gezwungen und im Vergleich zu den zu bezahlenden jährlichen Updates für LR, ist es auch nicht viel teurer.

    Ich habe so lange an Aperture festgehalten wie es ging und habe dann Umstieg gewagt, ich habe mich anfangs zusätzlich mit Gimp und was weis ich noch für abstrusen Programmen herumgeplagt um gewisse Projekte zu verwirklichen, ein wahres Chaos.
    Für mich persönlich war das Foto Abo von Adobe eine Erlösung, nun kann ich ohne irgendwelche Umwege, mich an einer Produktfamilie orientieren wo alles ineinander greift.
    So muss jeder seinen Weg finden, wem Adobe nicht passt muss sich halt eine andere Firma suchen und ob diese auf Dauer ihre Verspechen hält weis niemand.
    Capture One Pro z.B. kostet 279€ und dafür kann ich LR & PS 2 Jahre lang nutzen, was wird aber wenn in z.B 8 Monaten ein neues Update für Capture One Pro fällig wird?

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    • hauli

      Tut mir leid, da bist du falsch informiert.
      Phase One bietet 2 Versionen an: Kauf oder Miete. Der erstmalige Einstieg in Capture One Pro kostet netto € 279,–. Die weiteren Zwischen-Updates (z.B. von 10.0 auf 10.1 bzw. 10.2) sind gratis. Die größeren Updates, die etwa alle 2 Jahre erfolgen (von 10 auf 11 oder 12) kosten netto € 99,–. Wenn du das mit den € 144,– pro Jahr bei Lightroom vergleichst. Kein Thema!

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  6. Gerd

    Auch ich gehöre zu den Anhängern der Kaufversion und werde daher CS6 + LR6 so lange nutzen, wie es geht bzw. bis sich ein Umstieg auf Alternativen anbietet.
    Ich hätte nichts gegen ein Abo, wenn ich bei Kündigung das letzte bezahlte Release in vollem Funktionsumfang weiternutzen könnte. Wenn ich das Entwickelnmodul jedoch nicht mehr zur Verfügung habe, wäre das für mich eine Amputation, die ich nicht bereit bin zu akzeptieren.

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  7. KDF

    Eigentlich interessiert mich nur noch die Möglichkeit der Migration des LR-Katalogs in ein ähnliches Programm, wie Darktable. Wird so etwas technisch möglich sein?

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    • nachbelichtet

      Dass es teilweise geht, hat man gesehen, als Apple Aperture dicht gemacht hat. Für Adobe gab es einen Konverter, der zumindest die grundlegenden Metadaten einlesen konnte. Entwicklungsfunktionen sind aber immer von der individuellen Software abhängig, sodass ich da keine Hoffnung machen kann. Zumal die unterschiedlichen RAR-Engines ja auch alle zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen – auch ohne irgendeine Einstellung.

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  8. Martin Friedrich

    Danke für den guten Artikel und die gute Arbeit auf nachbrlichtet.
    Wenn ich hier so einige Kommentare lese wundere ich mich nicht, dass wir in Deutschland bei der Digitalisierung inzwischen eher auf den letzten Plätzen stehen. In 20 Jahren können wir dann unseren Kindern sagen sagen: wir haben zwar die Digitalisierung verpennt, sind wirtschaftlich auf Schwellenland-Niveau zurück gefallen, aber JAWOLL, wir haben damals dem Teufel „Cloud“ und moderner „Digitalisierung“ widerstanden. Mir gruselts echt langsam, welch reaktionären Kommentare man mittlerweile liest. Mann, Leute wacht auf, sonst machen wir in D bald die Drecksarbeit für China und Elon Musk.

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    • phantomaniac

      Der Artikel ist gut. Und kann ja auch nix dafür, das Adobe nur noch Abonnenten will um die Einkünfte zu steigern und zu verstetigen…. Aber ich frag mich, was Deine These zur Wirtschaftlichen Entwicklung zwingend mit Cloud und „Abo“ zu tun haben soll.

      Davon abgesehen mag es toll sein, alle RAWs in die Cloud zu pusten, wenn man in einer Großstadt wohnt, und es einem zudem auch absolut egal ist, was damit noch passiert/passieren kann.
      Aber es wohnt nunmal nicht jeder in einer Super-Angebundenen Gegend (was in der Tat dafür spricht, das wir ein Internet-Entwicklungsland sind)
      und manchem ist tatsächlich Datenschutz wichtig. Immerhin haben die Firmen erkannt, das man für die AGB zumindest gewisse Regeln einhalten muss und Sie sich nicht das Grundsätzliche Recht herausnehmen können, alles willkürlich zu nutzen, was auf Ihren Servern landet…

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      • nachbelichtet

        Adobe macht mit einer Masse an Abonnenten einfach mehr Kohle, als mit wenigen Verkäufen einer Einmallizenz. Niemand muss die Cloud nutzen – Stand heute.

    • Alexander

      Was hat der Wechsel des Bezahlmodels, einhergehend mit einer spürbaren Verteuerung, mit technologischem Fortschritt zu tun? Zumindest für viele Amateure dürfte das Mietmodell unattraktiv sein.
      Und wo liegt der technologische Fortschritt, an die Cloud des Software-Herstellers gebunden zu sein? Otto-Normal-Clouder hat ja schon bei Apple, Dropbox, Canon und sonstwo Cloud-Konten. Fortschrift wäre, wenn man frei wählen könnte, auch z.B. die eigene Cloud auf dem Server des eigenen Unternehmens.
      Mal abgesehen von grundsätzlichen politischen Fragen, die eine Cloud-Nutzung mit sich bringt. Auch wenn wir uns hier sicher fühlen, wie ginge es wohl z.B. türkischen Foto-Cloud-Nutzern, wenn Sie Bilder von privaten Events, auf denen neben Ihnen noch ein „Terrorist“ in der Definition der aktuellen Regierung zu sehen wäre, in eine Cloud stellten?

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  9. Hartmut

    Mittlerweile gibt es ja sehr gute Videos im Netz was genau der Unterschied ist und wie die Versionen zu nützen sind.Wenn sich der Verfasser auch diese Mühe gemacht hätte und dies richtig zu beschreiben bzw. den Unterschied der Versionen erklärt hätte geb es hier auch nicht ganz soviel wirbel und man bräuchte die Leute nicht zum genau Lesen auffordern was so viel heißen soll das einige zu dumm sind es zu Verstehen (es gibt auch absolute Neulinge die diesen Blog lesen).

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  10. Jörg

    Ich hab gerade ein anderes Problem: Update auf Lightroom CC Classic im Foto-Abo und jetzt ist auf einmal Photoshop nur noch eine Testversion… Hab ich was falsch gemacht?
    Viele Grüsse
    Jörg

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  11. Robert

    Ich bin seit Ende LR 2/3 dabei, bin aber jetzt bei LR 5.7 stehengeblieben. Ich brauche kein Photoshop – LR kostet mich jetzt schon zu viel Zeit, obwohl ich schon in Pension bin – brauche auch keine Cloud (Wer hat Zugriff drauf und die Rechte?) und keine mobile Version. Mich erinnern Firmen mit so einer Strategieder so genannten Kundenbindung, wie sie Adobe an den Tag legt, an Dealer, die die Junkies zuerst gratis oder billig mit „Stoff“ versorgen und dann richtig zulangen, wenn die „Kunden“ abhängig geworden sind. Dass vielleicht noch ein LR 6.13 oder so für die D850 nachgeliefert wird beruhigt mich nur mäßig….
    Ich erinnere mich mit Wehmut, wie einfach Dias zu handhaben waren, ohne Legionen von Trainern, die auch bezahlt werden wollen….
    LG Robert, Wien

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  12. Alph

    Also wer nur hobbymäßig fotografiert und nicht bereit ist für sein Hobby 10 Euro/Monat auszugeben, für den ist das ganze Abomodell dann eben nix. Die meisten Profotografen nutzen das Modell ja sowieso schon… Im Endeffekt ist es eigentlich schon ein wenig typisches deutsches Verhalten so negativ auf eine Einführung einer Abo-Modell-Pflicht zu reagieren. Ein Beispiel: Vor vielen Monaten wurde bei der Nike-Running-App eine Registrierungspflicht (nur Name und E-Mail) eingeführt. Aus verlässlicher Quelle weiß ich nun, dass sich daraufhin weltweit rund 1% der Nutzer verabschiedeten und die App nicht mehr nutzten. In Deutschland lag die Quote der Abmelder dagegen bei 10-12%, also schon im sehr relevanten Bereich. Typisch deutsch eben, ohne hier werten zu wollen. Jeder der hier so einen Wind wegen der fehlenden Einzelkaufsmöglichkeit von Lightroom macht sollte sich dessen auf jeden Fall erst mal bewusst sein.

    Wer sagt denn überhaupt dass Lightroom CC auf die Cloud beschränkt bleibt? So wie ich das verstanden hatte geht es erst mal darum eine neue Applikation zu etablieren, die von Grund auf neu programmiert wurde und die ganzen Altlasten aus dem alten Lightroom hinter sich lässt. Nach und nach sollen die anderen sinnvollen Funktionen wieder integriert werden (allein der Exportdialog ist zur Zeit in Lightroom CC grausam).

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    • Mike

      Also soll es uns peinlich sein, daß wir Datenschutz schätzen und nicht jedem all unsere Daten preisgeben?
      Das hat was mit Selbstbestimmung und Freitheit zu tun und die verlieren wir immer mehr. Selbstverständlich würde ich solch eine App auch sofort löschen, wenn ich denn überhaupt ein Smartphone hätte!
      Von der immensen Kostenersparnis durch die Prepaidkarte im Vergleich zum Datenvertrag will ich gar nicht erst reden. Auch hier gilt, weitestgehende Unabhängigkeit. Wenn mir mein Anbieter nicht mehr gefällt, kauf ich mir ebem eine Prepaidkarte von einem anderen Anbieter. Und mein Gerät ist jetzt fast 10 Jahre alt und telefoniert immer noch!

      Diese Einstellung der blinden Gefolgschaft von allem, was einem von „OBEN“ diktiert wird, ist das, über das man wirklich nachdenken sollte, nicht das hohe Datenschutzbedürfnis von 12% offenbar vernünftigen Usern! Und dann ist schnell klar, daß es nur eine Antwort geben kann, nämlich weg von Adobe-Produkten.

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      • Alph

        Warum hat das angeben von simplen Daten wie E-Mail und Name direkt gleich etwas mit blinder Gefolgschaft zu tun? Die Hersteller will eben auch etwas verdienen, und in diesem Fall sind es eben die (anonymisierten) Daten der Nutzer, die der Sportartikelhersteller für sich selbst als nützlich befunden hat. Leider geht das deutsche hohe Bedürfnis nach Datenschutz auf der anderen Seite eben nicht mit der Bereitschaft einher, für bestimmte Leistungen entsprechend zu bezahlen. Dass das so nicht funktionieren wird, ist hoffentlich den meisten klar. Ich habe außerdem klar gemacht, dass diese „typische deutsche“ Mentalität nicht wertend gemeint war.

        Andererseits ist es aber auch so, dass die Gesellschaft in Deutschland eher technologiephob eingestellt ist; in unserer Zeit des kompletten technologischen Umbruchs kann das fatal sein. Es ist zwar höchst ehrenwert dass der Kapitän das sinkende Schiff als letzter verlässt, er darf sich dann aber nicht wundern dass er als Erster ertrinken wird.

  13. Gubariu

    Hallo Markus!
    Vielen Dank für deinen Auftrag! Die Abo-Anwendungen haben ein Vorteil dass man nicht 18 Monaten warten muss bis ein paar neue Funktionen dazukommen, aber manche Verwenden nur ein Teil von die vorhanden Funktion die Photoshop vorhanden sin (z.B. in unsere Firma wäre CS3 genügend). Es ist wahr dass man nicht eine Menge Geld auf eine Lizenz zahle muss, aber die Summe für ein 5 jähriges Abonnement ist größer als die Summe für eine Lizenz. Lightroom Classic bringt dazu auch wenige Neuerungen die schon andere wie z.B. Capture One seit lange und besser implementier haben. Dazu ist er in Sache lokale Änderungen und color grading und Bildverwaltung, aber am meisten RAW Qualität viel besser. Leider sind die Neuerungen für Fotografe in der letzten Zeit in Photoshop und Lightroom viel zu wenig und die Anwender sind geswingt ein Abonnement zu bezahle, obwohl die neuen Relases kaum etwas Plus Wert darzubringen. Viele neue Sachen wie in manche „Sneak Peaks“ vorgetsellt wurden wie z.B. Sky replacement sind nicht dabei. Ich glaube Kaum dass ein Profi Fotograf eine Menge RAW Dateien ins Cloud hochladen wird, dazu ist 1 TB auch viel zu wenig Speicherplatz, und auch über die Schnellste Internetverbindung wird Lightroom CC viel zu langsam in Sache Entwicklung. Die Neuerungen in andere Programme wie z.B. Premiere, der neue Adobe Dimension u.s.w. sind Empfehlenswert, leider aber in Photoshop und Lightroom kaum etwas neu, obwohl die Technologie wie z.B. die Lumetri Engine in Lightroom und Camera RAW sehr nützlich wäre. Für Photoshop gibt es keine bessere Alternative, jedoch für raw Dateien Entwicklung gibt es für Einsteger ON1 RAW, AlienSkin Exposure die günstiger sind und mehr funktionsfähig sind.

    Antworten
  14. André

    Bei der ganzen Aufregung mal ne ganz andere Frage. Wenn ich jetzt (aus welchem Grund auch immer) beide Versionen parallel betreiben möchte. Was wird dann auf mobile zu verwenden sein? Kann man da dann auswählen oder werden beide Inhalte vermischt?

    Danke schon jetzt für die Hilfe.

    Antworten
  15. Olaf

    Aufregung, Empörung? Nein!

    In meinem Fall einfach nur Enttäuschung! Ich habe sehr wohl den Unterschied zwischen CC und CC Classic verstanden, bin aber gewissermaßen „unfroh“ über den kompletten Wegfall der Kaufversion. Ich mag grundsätzlich keine Abo-Versionen, was zugegebenermaßen ein wenig „Retro“ klingen kann. Ich habe auch kein Netflix, Spotify, HD-Abo für irgendwelche Sender, selbst mein Auto ist nicht geleast. Scheinbar bin ich Mitglied einer aussterbenden Art, die sich das, was sie gerne hätte, kauft! Ja, das gibt es noch!

    Ich habe mir LR6 zum Erscheinungsdatum zum Angebotspreis von seinerzeit um die 120,- € gekauft. Das war, meine ich, im Februar 2015, somit also 2 Jahre und 8 Monate her. Wenn ich den Preis aufs Jahr umrechne, habe ich 45,- € pro Jahr dafür bezahlt, ohne dass ich es jetzt wegwerfen muss, was ich ja auch nicht tue. Von daher weiß ich nicht, was am Abo günstiger als Kauf sein soll!? Ich muss dazu anmerken, dass mich Photoshop überhaupt nicht interessiert und ich auch keine Abo-Versionen anderer Hersteller im Einsatz habe und auch nicht haben werde. Sollte sich Microsoft „entblöden“, Office nur noch als Abo-Version bereitzustellen, war’s das dann auch, Open Office tut’s genauso (zumindest für das, was ich damit mache).

    Ich finde, man sollte auch akzeptieren, dass nicht jeder von Adobes Entscheidung, keine Kaufversion mehr anzubieten, begeistert ist! Du findest es gut, dann ist das so, andere sehen das anders und auch das sollte akzeptiert werden, ohne den anderen Postern hier zu unterstellen, sie hätten nicht richtig gelesen, oder es nicht verstanden.

    Antworten
    • KPK

      Sehe ich genauso, Du bist nicht allein!
      Ein Cloud-basiertes Lightroom wird’s bei mir nicht geben, ebenso wenig wie ein Photoshop CC (bei mir war Schluss mit der letzten Kaufversion von PS und bislang habe ich noch keine der neuen features in den Nachfolgeversionen wirklich vermisst). Für die RAW-Entwicklung setze ich eh C1 ein (die wollen ja wohl auch noch eine Weile weiterhin reine Kaufversionen anbieten).

      Antworten
    • Mike

      Olaf, du sprichst mir aus der Seele!
      Mir geht es ganz genau so!

      Mein „Handy“ läuft mit einer Prepaidkarte und mein MS-Office ist die Version 2003. Seitdem gab es keine neue Funktion die einen Neukauf gerechtfertigt hätte. Im Gegenteil, danach wurden die Menüs durch Kinderbilder ersetzt und haben Office für mich nahezu unbrauchbar gemacht. Und wenn ich diese Zeit in ein Abomodell umrechnen würde, wird mir angesichts der Kosten schwindelig…

      Aber wie du schon sagst, wir sind offenbar eine aussterbende Art. Heute gilt eher die Einstellung, ohne nachzudenken alles zu machen, was von OBEN oder den Konzernen diktiert wird. Eine traurige Entwicklung die aber wohl nicht aufzuhalten ist ?

      Antworten
    • phantomaniac

      Microsoft bringe im übrigen eine neue „Kauf“-Office-Version raus.
      Relativ aktuellster Stand, aber keine regelmässigen „Upgrades“ mehr.
      Habe in der Arbeit die Freude die regelmässigen Updates der Abo-Version genießen zu dürfen… Aber da werden ja auch andere Funktionen für Zusammenarbeit benötigt, die ich zuhause für Standalone nicht brauche. 🙂

      Antworten
    • Rolf

      Bin deiner Meinung wenn es LR nicht als Kaufversion gegeben hätte ich hätte es mir nicht zugelegt
      Rolf

      Antworten
  16. Michael

    Warum wurde die Desktop Version in Classic umbenannt? Doch wohl nicht, weil es die Zukunft ist? DAS ist der eigentliche Aufreger! Der Weg in die Cloud ist vorgezeichnet und wird von vielen nicht gewünscht.

    Antworten
  17. Hannes

    Sorry, aber die Argumente sind teilweise einfach nur weltfremd!

    1. Obwohl ich Lightroom beruflich nutze, machte die Cloud bisher keinen Sinn für mich. Die sehr wenigen nützlichen neuen Funktionen rechnen sich nicht mit den Abokosten. Diesen ganzen Cloud-Blödsinnn kann ich als Fotojournalist unterwegs doch eh nicht nutzen! Das ist doch reine Spielerei für Nerds, nichts für den produktiven Einsatz! Mein Kauf-Lightroom hat mich vor einigen Jahren 150€ gekostet und seitdem arbeite ich nahezu täglich produktiv damit. Sowohl im Atelier als auch weltweit auf dem Laptop. Ohne auch nur einen Ausfall. Das hat noch keiner geschafft den ich kenne der CC einsetzt! Irgendwo hängt es ständig! Und der größte Vorteil: Ich kann die Software noch in ein paar Jahren in VOLLEM Umfang nutzen! Und das alles, ohne ständig dafür zu bezahlen! Gute Kameras halten heutzutage selbst im Profigebrauch bis zu 10 Jahre und mehr. Warum soll ich mir dann mehr laufende Kosten und ständigen Ärger produzieren als ich muss?

    2. Leider gibt es derzeit keine Alternative zu Ligthroom für mich. Aber dann muß halt meine 6er so lange halten, bis es die gibt, möglicherweise von Affinity. Dann investiere ich meine Zeit lieber in das Lernen eines neuen Programms, als auf Dauer ein Sklave von einem Großkonzern zu sein. Die brauchen dann nur Ihre Server abzuschalten oder die Gebühren zu erhöhen und ich kann nicht mehr arbeiten! Und jetzt kommt mir keiner mit 30 Tagen! Wenn die wollen, schalten die es aus der Ferne ab. Hat Amazon mit den Kindles doch vorgemacht!

    3. Mein Abo dieses Blogs habe ich soeben gelöscht.
    Auf die Gründe dafür werde ich nicht eingehen, aber es sollte klar sein warum.

    Antworten
  18. Derrick

    Mir gefällt die Kaufversion und ich werde sie vermissen! Ich kann verstehen, dass die Unternehmen verstärkt versuchen Kunden an sich zu binden und damit auch von sich abhängig zu machen. Es ist leichter eine neue Software-Version nicht zu kaufen, als ein bestehendes Abo zu kündigen. Die Entwicklung ist so, dagegen kann man sich kaum wehren, auch wenn es einem nicht gefällt.
    Dies ist ein Blog, der die persönliche Meinung des Autors wiedergibt. Der Unterton gegen LR-User, denen das Abo-Model nicht gefällt, ist mir manchmal „etwas zu deutlich“.

    Antworten
    • Derrick

      … Auch sollte man klarer differenzieren zwischen dem neuen Cloud- und dem Abo-System. Das eine bedingte nicht unbedingt das andere. Man kann das Abo-Verfahren mögen, nicht aber die Speicherung und Synchronisation über die Cloud – und umgekehrt.

      Antworten
      • KPK

        So ist es!
        Mit dem Abo-Modell könnte ich mich ggf. sogar noch „anfreunden“, wenn es denn unbedingt sein muss, nicht aber, dass Bilddateien (und seien es nur Dateien für sog. „Vorschaubilder“) zwangsweise in die Cloud ausgelagert werden. Sollte diese Zwangsauslagerung in die Cloud dauerhaft abschaltbar sein, könnte ich über die ganze Angelegenheit hier nochmal nachdenken. Solange das nicht möglich ist, wird’s kein update geben.

      • Derrick

        Dann steht man dennoch nach 12 Monaten ohne eine Lösung da.
        Ich denke, Du hast verstanden, worum es mir geht!? Wie gesagt fehlt mir hier ein wenig der Wille die Meinung der Kollegen zu respektieren, die das alte Bezahlmodel präferieren. Ich glaube, selbst Adobe wäre da verständnisvoller. Es ist sehr gut rüber gekommen, dass Du von den
        neuen Lightroom-Lösungen begeistert bist.

  19. WonraT2001

    Hallo in die Runde,
    ich verstehe ganz gut die Argumentation von Markus (übrigens vielen Dank für deine Beiträge, Tutorials, News) und sie mag sehr wohl gut sein für ihn – aber nicht für mich. Obwohl Hobbyfotograf, verwende ich LR ziemlich intensiv aber halt nur Lightroom. PS, Cloud und weiß was ich noch interessieren mich gar nicht. Insofern ist die Geschichte für mich einfach zu teuer! Da sammeln sich in 5 Jahren gut 600€! Ich habe bisher für meine Standalone Version (6) + 2 Updates ca.300 bezahlt und ich kann sie weiterhin nutzen, bis sie irgendwann vom Betriebssystem nicht mehr unterstütz wird oder ich mir eine neue Kam kaufe. Aber da bleibt immer noch der WEg über Camera-RAW?. Habe auch volle Kontrolle über meine Bilder, Archiv, Kataloge und Edits.
    Und will kein lebenslanger Häftling von Adobe sein. Denn, wenn ich als hypothetischer LR-Classic Nutzer irgendwann auf eine Alternativsoftware umsteigen möchte und das Abo bei Adobe kündige, dann hört mein LR CCClassic sofort auf zu funtionieren! Oder habe ich was falsch verstanden? Ade meine bisherige Arbeit, oder? Ich finde, diese Politik von Adobe ist einer Erpressung nahe und mache da nicht mit Klar, für Adobe mag dieses Abo-Modell sehr bezahlbar sein aber wo steht dann der Kunde? Ich hoffe, dass Adobe wegen dieser Gier mal ordentlich durch den Markt bestraft wird.
    Bei mir läuft paralell ON1 Photo RAW, was fleißig weiterentwickelt wird und irgendwann steige ich komplett darauf oder eine andere Alternative um.
    Entnervt
    Marek

    Antworten
    • nachbelichtet

      Nach dem Aboende kann man weiterhin Lightroom öffnen, Bilder durchsuchen und mit den vorhandenen Einstellungen exportieren. Man kann nur nicht mehr entwickeln, drucken, importieren etc.

      Antworten
  20. Alex Preyer

    Ich nutze LR schon etliche Jahre. Da ich nebenbei gewerblich fotografiere ist die monatliche Gebühr für das Abo auch ok für mich. Ich schätze diese eierlegende Wollmilchsau wirklich, auch wenn mich die Geschwindigkeit bisher genervt hat. Ich habe aber genug begeisterte Fotografen in meinem Bekanntenkreis die ebenfalls Lightroom nutzen. Für diese lohnt sich allerdings die Abovariante nicht wirklich. Für 1-2 mal im Monat ein paar Bilder bearbeiten sind die ca. 10,- Euro einfach zu viel. Daher finde ich es einen fatalen Schritt von Adobe diesen Weg einzuschlagen. Wenn ich mir den aktuellen Markt anschaue sind zumindest 2 große Mitbewerber Adobe auf den Fersen. Selbst ich schaue mir diese Lösungen (On1 und Luminar – demnächst für Windows) an und es kann durchaus sein dass ich mittelfristig wechseln werde. Denn diese Produkte gebt es als normale Desktopvarianten. Wenn ich zudem bedenke dass Adobe damit wirbt dass man durch die Cloud Variante immer wieder neue Features bekommt, das letzte LR Update aber schon fast ein Jahr her ist, dann frage ich mich wirklich ob es mir das wert ist.
    Für mich hat Adobe seine Kunden nicht wirklich verstanden und sägt gerade gewaltig am eigenen Ast, tolle neue Features hin oder her.

    Antworten
    • nachbelichtet

      Die sägen an keinem Ast! Wer das professionell nutzt, der wird auch weiterhin dabei bleiben. Der wird auch kein Affinity Photo einsetzen, weil er Photoshop und Lightroom aus dem Effeff kennt und bedienen kann. Wem es nur ums Geld geht, ist für Adobe auch kein Kunde – wie für viele andere Firmen auch nicht. Der große wirtschaftliche Erfolg von Adobe zeigt ganz klar, dass die Strategie aufgeht.

      Dann ist da noch die riesige Community – egal ob Foren, YouTube oder kommerzielle Angebote: Du bekommst für Lightroom abertausende kostenlose Anleitungen, Plugins, Presets. Es gibt spezielle Hardware oder Apps von Drittanbietern dafür. Auch dieses riesige Ökosystem ist ein großes Argument FÜR Lightroom/Photoshop etc.

      Antworten
      • phantomaniac

        Muss Dir insofern zustimmen, das Professionell Nutzer das Abo nutzen. Aber die nutzen auch Photoshop. Im Paket und mit den Updates mag das ok sein.

        Aber für Gelegenheitsnutzer, und ich denke da haben viele Lightroom genutzt und immer mal wieder die neuen Versionen gekauft (wenn auch nicht jede), lohnt ein Abo nicht. V.a. da Photoshop für Gelegenheitsnutzer trotz vieler Anleitungen und Tutorials einfach zu groß ist. Es reichen auch die eingeschränkten Fähigkeiten von Lightroom mehr als aus.

        Unterm Strich reicht mir die aktuelle Version noch eine Weile, eine neue Kamera steht auch nicht an…. also kein Abo für mich.

  21. emden09

    Ich verstehe die Aufregung NICHT.

    Da bietet jemand ein Produkt an. Es bleibt also:

    a) Es gefällt Euch? Dann abboniert es.

    b) Es gefällt Euch nicht? Dann lasst es und wählt eine Alternative.

    c) Die Alternativen gefallen Euch noch weniger dann bleibt bei a) oder produziert selber was besseres.

    Sorry, Ihr wollt doch, wenn ich die BT-Wahlergebnisse richtig interpretiere alle weiterhin die Marktwirtschaft. In der Marktwirtschaft geht man davon aus, dass die einen Marktteilnehmer ein Produkt anbieten und die anderen es freiwillig erwerben oder eben nicht.

    Diese Marktwirtschaftliche Abstimmung „mit den Füßen“ ist aus Sicht von Adobe bisher zu Gunsten von Adobe ausgegangen. Entsprechend werden die dort zuständigen Abteilungen weiterhin über Funktionsumfang und Vermarktungskonzept entscheiden.

    Was ist denn mit den OSS-Produkten/Alternativen auf deren Entwicklung Ihr alle Einfluss haben könntet (entweder durch Codespenden oder durch Geldspenden). Wer von den Adobe-Kritikern hat denn im letzten Jahr einen mindestens ebenso großen Betrag für Darktable und / oder Gimp ausgegeben wie für Lightroom / Photoshop? Ach? Darktable und Gimp sind crap und dafür gibt man nicht auch noch Geld aus? Ja dann…. weitermotzen und unglücklich sein!

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    • jocasera

      Antwort zu EMDEN09: Das ist genau diese langsam nervige lala-Haltung, die jedem, der sich auch mal kritisch mit den Industrieprodukten auseinandersetzt über den Mund fährt… ganz nach dem Motto: „Nimms hin und halt den Rand“. Mir begnet dieses blinde Fanclub-Verhalten ja oft genug in den entsprechenden Foren. Das mag ja super lässig klingen und für auch echt cool rüberkommen, in Wirklichkeit ist es aber genau die Haltung, die den Konzernen Tür und Tor öffnet zu machen, was immer sie wollen. Ich bin kein Motzer und Krakeeler, ich kann die grossen Leistungen zb von Adobe, Aplle etc durchaus wertschätzen. Aber ich habe auch noch genügend Grips übrig, um mir genau zu betrachten, was so passiert. Und ich bin noch keines dieser Herdentiere, die zu allem „ja-und-amen“ sagen müssen, nur weil es vielleicht anstrengend ist, mal aufzustehen und den Leuten, denen wir Geld für ihr Produkt geben klar zu machen, dass wir nicht alles mitmachen, was uns diktiert wird.
      Zu LR: Ich finde es klasse und schauen wir doch einfach mal, was passiert. Danke Markus für Deinen Post.

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  22. Andreas

    Classic und CC ist mir klar sowet.
    Bislang konnte ich in Lightroom Classic meine Sammlung in die Creative Cloud syncen und dann unter lightroom.adobe.com bzw in den iOS Apps angucken und auch taggen etc.
    Besteht das weiterhin?

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  23. phantomaniac

    Deine Argumentation für das Abo ist dann in Ordnung, wenn ich auch die anderen Sachen nutzen will.

    Ich war bislang damit zufrieden mir alle paar Jahre die aktuellste Lightroom-Version zu gönnen.
    Ich habe weder Zeit noch Muse mich mit Photoshop zu beschäftigen, da die Basics von Lightroom reichen. Ich muss aber auch dazu sagen, das ich ausser Amazon Prime keine Video/Musik-Abos habe und Amazon Prime auch nicht deswegen. 😉
    Ich kaufe mir Filme und Musik in der Regel so, das ich was in der Hand habe. Liegt möglicherweise auch daran, das hier sowohl Mobilfunk als auch Internet nicht unbedingt zu dem „schnellsten“ gehören, was in Deutschland verfügbar ist….(manchmal hat man halt gar kein Netz)

    Ich bin aber auch nur ein Nutzer, der seine Bilder einfach verwalten und pflegen will….

    Die Entscheidung keine „reine“ Kaufversion mehr anzubieten wird mich über kurz oder lang zwingen mich nach Alternativen umzusehen. Wobei ich wohl noch lange bei Lightroom bleiben werde, da ich nicht zwingend immer „neue Funktionen“ brauche…. die ich evtl. mal ausprobiere, aber meist nicht nutze.
    Vielleicht kommt ja auch eine „brauchbare Bildverwaltung“ von Serif… oder ich schau mir nochmal DigiKam an, das mich vor ein paar Jahren eher abgeschreckt hatte… aber inzwischen auch einige Versionssprünge hinter sich hat.

    Leider gehöre ich zu einer aussterbenden Zielgruppe. Aber immerhin Microsoft bringt eine neue einmalkauf Office-Version für Leute, die das gerne haben….

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  24. Thyra

    Auch wenn die Empörungswelle sich vermutlich vorwiegend auf die Einführung von Lightroom CC an sich bezieht, ich war gestern auch richtig sauer und bin es noch. Warum? Ich habe mich auf den mobilen Workflow eingelassen und nutze seit diesem Jahr keinen Laptop mehr, sondern iMac in Kombi mit iPad. Ich habe mich darauf verlassen, dass Adobe bald (dieses, spätestens Anfang nächstes Jahr) das Zusammenspiel zwischen Lightroom Classic und den Apps verbessert. Konkret ging es mir, wie vielen anderen auch, um die Synchronisation von Sammlungssätzen und Keywords. Und jetzt kommt dieses Update, das genau diese beiden Features ausschließlich Lightroom CC vorbehält und das offenbar auch so bleiben soll, wenn ich die Posts von Victoria Bampton richtig interpretiere. Ich habe also die Wahl: Entweder habe ich einen mobilen Workflow, der zukünftig ausgebaut wird, und erkaufe ihn mir mit einer Lightroom-Version, die dem Stand von Apple Photos entspricht. Oder ich bleibe bei Lightroom Classic, bekomme aber auf lange Sicht keine Verbesserung im mobilen Workfow. Beide Optionen sind nun nicht gerade das, was ich mir als Gegenleistung für meine Abo-Gelder versprochen habe.
    Viele Grüße, Thyra

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  25. Kurt

    Cool, ich nutze LR in Afrika wo ich keine Flatrate habe und eine Daten Geschwindigkeit manchmal gegen Null.

    Da muss ich mich jetzt echt umsehen, habe leider keine andere Wahl 🙁

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    • nachbelichtet

      Du brauchst keinen Internetzugang! Ich dachte eigentlich, dass das jetzt geklärt wäre.

      Du musst einmal pro 30 Tage kurz ans Netz, um dein Abo überprüfen zu lassen, das wars!

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      • Uwe

        Also BRAUCHT er einen Internetzugang. Zwar nicht permanent, aber er braucht einen.

      • nachbelichtet

        Aber nicht mehr Internetzugang, als du hier auch zum kommentieren benötigst – und das auch nur alle 30 Tage für wenige Sekunden 😉

      • Neufi

        Dass das bei Adobe nicht wirklich funktioniert haben wir in den letzten Jahren doch mehrfach gesehen 🙁

  26. stephanve

    Hallo!
    Ich dachte in der Cloud werden nur die Previews gespeichert. Nicht die RAW Dateien.
    Das würde mehr Sinn machen. Wie du richtig schreibst wäre dass Uploadtechnisch ein Horror.
    Previews wären halb so schlimm.

    Liebe Grüße
    Stephan

    Antworten
    • nachbelichtet

      Gerade die Previews online zu speichern wäre quatsch, weil gerade das ja die eigentlichen „Arbeitsdateien“ sind, auf die ein schneller Zugriff notwendig ist. Die Rohdaten liegen bei LR CC komplett online und es wird auf dem Rechner mit den Previews gearbeitet. Sonst wären die 1TB Speicherplatz auch nicht notwendig.

      Antworten
      • Uwe Kindermann

        Ist nicht klar wo da hin läuft? Wir warten noch 2-3 Jahre und dann stirbt LR Classic und wir zahlen ein Vermögen für Cloudspeicher. Wo soll den 1TB hin langen für ein Fotoleben? Das Abo heißt dann LR geschenkt und die nötigen 5-10 TB bekommt ihr für 500€ / Monat

      • nachbelichtet

        Das ist doch Quatsch! Auch der Cloudspeicher würde immer billiger werden und daran hätte auch Lightroom kein Interesse. Von einer Software für wenige, weil zu teuer, gehen sie ja gerade erfolgreich weg. Das Ziel wird sein, DER erschwingliche Standard für Fotografen zu werden und noch breiter in die Masse zu gehen. Auch da wird es natürlich Preisanpassungen geben, die gibt es bei Butter, Benzin und Gehältern aber auch.

  27. Hartmut Lenger

    Danke, das war erklärend. Ich hatte zwar in der Email schon richtig verstanden aber das war noch einen Tick besser

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  28. Hahn

    Das war sehr hilfreich. Danke. Photoshop ist im Abo enthalten ?
    Viele Grüße aus Berlin
    Lutz

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    • nachbelichtet

      Ja, schon immer! Man bekommt für die 11 Euro irgendwas nicht NUR Lightroom. Man bekommmt Photoshop, Bridge, 20 GB Cloudspeicher (den man nicht nutzen muss!), die Synchronisierung mit Smartphone und Tablet, Lightroom Online etc. etc.

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      • René

        genau das ist das Problem!
        ICH will und brauche NUR Lightroom und den ist es eben massiv teurer geworden oder eben zu Teuer

      • prati

        Aber man hat nicht die Wahl…ich brauche Lightroom, die anderen Dinge nicht (das überhypte Photoshop sollen sich die Profis oder die, die sich dafür halten, zulegen…was Bridge ist, weiß ich nicht einmal, interessiert mich auch nicht).
        Solange meine Kameras halten, werde ich bei LR 5.7 bleiben, danach…man kann auch in .jpg fotografieren…und der JPG-Illuminator kann auch einiges.

      • Bernhard

        Nicht jeder braucht PS, die Bridge neben LR ist eine Themenverfehlung und auch der Onlinespeicher ist nicht wirklich ein Argument in Zeiten von Dropbox, …
        Was du aber vergisst, dass nicht jeder jedes Update braucht und gerne einmal eine Version überspringt. Jede neue Version schafft Schulungsbedarf, und diese Kosten sind im professionellen Bereich wesentlich höher als die Upgrade-Kosten. Die Mitarbeiter sind zumindest einen halben Tag bis Tag beschäftigt die neuen Funktionen kennen zu lernen und auszuprobieren. Rechne einmal mit einem normalen Stundensatz nach – das kostet wirklich Geld! Daher wird dann auch nicht jedes Update installiert, gerne einmal eines ausgelassen, obwohl es in der Cloud ja schon bezahlt wurde. Wenn ich Pech habe, passt auch die Hardware nicht mehr dazu und ich muss dann zwangsweise extra investieren. Einziger wirklicher Gewinner ist Adobe – es hat erfolgreich jetzt alle dazu verdonnert jedes Update bezahlen zu müssen, egal ob es angewendet wird oder nicht. Das ist der wahre Grund, warum diese Strategie für Adobe aufgeht – es hat die Kunden, die auf Adobe (wie du ja schreibst) angewiesen sind, gezwungen auch die Weiterentwicklungen zu bezahlen die sie gar nicht installieren wollen. Die faire Lösung wäre gewesen, neben den Abo-Modellen die Software auch als Kaufversion zur Verfügung zu stellen. Aber dann wären zu wenige Kunden darauf eingestiegen, die Strategie wäre nicht aufgegangen. Weil das Konzept neben Adobe nur wenigen Nerds, die immer am aktuellsten Stand sei wollen, sowie allen Dienstleistern, die auf dem aktuellsten Stand bleiben müssen weil sie z.B.: Schulungen oder Support anbieten. Der Rest ist Verlierer bei der Sache.
        Der Vergleich mit Netflix ist schlicht falsch, da ich dort ja auf der anderen Seite Kosten einspare, da ich die Musik nicht mehr als CD oder download kaufe, bzw. auch die Videothek nicht mehr aufsuchen muss.
        Da sollte man lieber an Kameras und Objektive denken. Würdest du dort auch so enthusiastisch ein Abomodell verteidigen? Keine Kamera mehr kaufen können, nur mieten?

  29. Magistus

    Danke für die informative Zusammenfassung und so manche Klarstellung. Es würde allen gut tun, einfach ein wenig Dampf aus der ganzen Geschichte zu nehmen und sich alles in Ruhe anzuschauen. VLG, Marcus

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  30. Marco

    Absolut richtig was Du da schreibst – einfach auf den Punkt gebracht, erst lesen dann versuchen zu verstehen- wenn nicht verstanden nachfragen und dann erst herumpoldern – vielen Dank für deine Klarstellungen und sehr guten Posts.

    Viele Grüsse aus Österreich
    Marco

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