Auf dieses Feature bin ich schon sehr gespannt und ich könnte mir vorstellen, dass es sich sehr gut mit unserer zukünftigen WANTEC VoIP-Türsprechstelle machen könnte.

Amazon Echo Connect soll Anfang 2018 auch in Deutschland erhältlich sein. In den USA kostet es $ 34,95 und ist somit ein „No-Brainer“, wenn man ein Echo Nutzer ist.

Amazon Echo Show – Alexa mit Display

Amazon Echo Show

Etwas skeptisch bin ich hingegen beim neuen Echo Show. Dies ist irgendwie ein Zwitter aus Alexa und einem ziemlich wuchtigen Tablet. Mit seinem 7 Zoll Display kann es als Bildtelefon oder digitaler Bilderrahmen dienen, aber natürlich auch Videos anzeigen etc. Da Google gerade ein ähnliches Konzept am Start hat, wurde gleich mal die Wiedergabe von Youtube Videos auf dem Echo Show gesperrt. Das Ding wirkt ziemlich wuchtig, und ist mit $230 auch nicht gerade ein Schnapper.

Amazon Echo Spot – Radiowecker 2.0 mit Alexa

Für 100 Dollar weniger ($130) bekommt man hingegen bald den Echo Spot. Das ist ein stylischer runder „Radiowecker“ mit ebenso runden Display. Ich könnte mir den Echo Spot gut im Bad vorstellen, um am Morgen gleich alle wichtigen Updates zu erhalten und natürlich für die Musikwiedergabe, die über den eingebauten Lautsprecher oder per Bluetooth-Verbindung auf ein entsprechendes Endgerät erfolgen kann.

Amazon Echo Spot

Alle Geräte unterstützen natürlich die neue Multiroom-Musikwiedergabe, Anruffunktion und die anderen bekannten Alexa-Features.

Echo Buttons – mit Alexa spielen … oder das Haus steuern

Trollig sind die Echo Buttons. Das sind Buzzer-Knöpfe, mit denen man diverse Alexa Spiele steuern kann. Noch gibt es nicht viel Informationen zum Funktionsumfang. Sie können wohl in verschiedenen Farben leuchten und werden natürlich drahtlos angesteuert. In diversen Foren kann man lesen, dass die Echo Buttons wohl nicht nur für Spiele einsetzbar sind, sondern auch andere Aufgaben übernehmen können.

Ich werde sie mal im Auge behalten, denn gerade für das Smarthome könnten die günstigen Buttons (ein Zweierpack kostet 19,99 Euro) sehr nützlich sein, zumal man durch die farbigen LEDs auch diverse Betriebszustände etc. signalisieren lassen könnte.

Die Sicherheitsdiskussion

Auch ich habe mir viele Gedanken über die Sicherheitsaspekte von Alexa gemacht. Bislang ist nichts darüber bekannt, dass die Mikrofone auch offen sind, wenn man nicht den Aktivierungsbefehl gesprochen hat. Das Aktivierungswort wird auch direkt vom Gerät selbst verarbeitet und erst danach wird die Verbindung zur Amazon Spracherkennung hergestellt. Jetzt könnte man behaupten, dass Amazon Gespräche offline aufzeichnen und dann bei der nächsten Aktivierung senden könnte. Tatsächlich ist es aber so, dass die Datenmengen die Alexa überträgt, viel zu gering dafür sind. Man kann das selbst mit Wireshark etc. überprüfen.

Tatsächlich tragen die meisten von uns bereits seit vielen Jahren ein perfektes Spionagegerät mit uns herum: Das Smartphone. Hier wäre eine Manipulation der Mikrofone und Kamera sehr viel einfacher durchzuführen und Dienste wie Siri, Google Now oder Cortanan unterscheiden sich hier nicht von Amazons Alexa.

Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden. Ich gehe aber davon aus, dass Amazon nicht sein mühsam aufgebautes Alexa-Ökosystem gefährden würde, in dem herauskommen würde, dass man spioniert. Und es würde herauskommen!

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf den neuen Echo, Echo Spot und auf die Echo Buttons, da sie unser zukünftiges Smarthome und die Haussteuerung gut ergänzen könnten.

Und jetzt seid ihr dran! Schreibt doch einen Kommentar!

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