Anfänglich war ich skeptisch. Mittlerweile tummeln sich hier drei Amazon Echos und haben allerlei Aufgaben übernommen. Sie steuern die Beleuchtung, ersetzen das DAB-Radio und sorgen seit neuestem für die Multiroom Musikwiedergabe. Nun wurde nicht nur ein Echo Nachfolger angekündigt, sondern auch weitere Modelle und Funktionen.

Der neue Echo ist nun deutlich kürzer und mit 6 unterschiedlichen Designs ist er auch deutlich attraktiver geworden. Dabei soll der Sound, dank eines dedizierten Bass-Treibers, trotz kleinerem Gehäuse noch besser geworden sein (wobei ich den Original Echo schon für sehr ordentlich halte).

Der neue Amazon Echo im Eichen-Look

In unserem neuen Haus wird der „alte“ Echo in der Küche zu finden sein. Einer Amazon Echo Dot befeuert den AV-Receiver im Wohnzimmer (der Echo Dot kann ja an einem Verstärker angeschlossen werden) und ein weiterer Echo Dot steht im Büro und kann sich per Bluetooth mit meinen Pioneer NC-50 verbinden. So ist auch die Aktuelle Konfiguration. Den neuen Echo werden wir im Bad und auf der Toilette einsetzen – und das ist nicht abwertend gemein.

Alexa in bei uns ins OpenHAB eingebunden und kann mittlerweile unseren Vorwerk VR200 Saugroboter steuern. Das erforderte zwar ein paar technische Klimmzüge, aber es funktioniert. Zukünftig werden wir mit Alexa auch unsere Jalousien steuern oder das Licht im Haus schalten können. Auch wenn die grundsätzlichen Smarthome- und Gebäudesteuerungsfunktionen mit LCN Issendorff gesteuert werden, liefert die OpenHAB als Schnittstelle die benötigte Konnektivität.

Alle neuen Echo Farben

Alexa lernt das Telefonieren

In den USA wurde schon vor ein paar Monaten eine Funktion eingeführt, mit deren Hilfe man Alexa als Haussprechanlage nutzen kann, um z. B. zum Essen zu rufen. In Deutschland muss man noch etwas darauf warten, aber gerade in einem großen Haus könnte das sehr praktisch sein, zumal man nicht erst ein Telefon in die Hand nehmen muss. Dabei ist die Funktion nicht nur auf Echo Geräte beschränkt. Es können auch Android- und iOS Geräte angerufen werden, auf denen die Alexa-App installiert ist.

Amazon Echo Connect Telefonadapter

Ganz neu ist aber eine Erweiterung, die sich Echo Connect nennt und mit der man auch Gespräche ins Festnetz führen kann. Echo Connect wird mit dem Festnetzanschluss und dem WLAN verbunden, wobei der Telefonanschluss ein klassischer- oder VoIP-Zugang sein kann. Damit kann man dann von jedem Echo aus einen Anruf per Zuruf des Namens aus der Kontaktliste initiieren. Wir man angerufen, meldet Alexa den Namen das Anrufers (sofern er sich in der Kontaktliste befindet) und man kann entscheiden, ob man das Gespräch annehmen möchte oder nicht.

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