Das Hobby zum Beruf machen? Wenn es um dieses Thema geht, bin ich wohl eines der besten Beispiele, denn ich habe schon immer meine Hobbies zum Beruf gemacht. Da sich in den Achtziger und Anfang der Neunzigerjahre bei mir sehr viel um das Thema Musik und Studiotechnik gedreht hat und ich bereits eine elektrotechnische Ausbildung hatte, wollte ich damals zum SAE Institute nach München, um dort ein Tontechnikdiplom zu machen. Die Ausbildung zum Tontechniker war ja der Beginn des SAE, denn die Abkürzung bedeutet „School auf Audio Engineering“. Das SAE Institute ist seitdem enorm gewachsen und bietet nun auch multimediale Studiengänge wie Visual FX & 3D Animation (Diploma oder BA) und Game Art & 3D Animation (Diploma oder BA) an.

Gaming ist mittlerweile eine enorme Wachstumsbranche mit Milliardenumsätzen und viele leidenschaftliche Zocker und Zockerinnen überlegen, wie sie in diesem Segment Fuß fassen können. Neben Talent und Ausdauer erhöht eine solide Ausbildung die Chancen auf einen solchen Traumjob. Auch hier gibt es verschiedene Richtungen. Wer eher künstlerisch begabt ist, kann seine Talente im Bereich Visual FX und 3D Animation vertiefen und professionalisieren.

Visual FX & 3D Animation (Diploma oder BA)

Ich habe mich schon immer für 3D Animationen und die ganzen Special Effects interessiert und im Bachelor-Studiengang Game Art Animation geht es um die Kombination aus technischen und künstlerischen Inhalten.

Es werden in einer inspirierenden Lernumgebung praxisrelevante Inhalte wie das Modellieren von Charakteren, Umgebungen und deren Integration in Spiele-Engines ebenso vermittelt, wie die künstlerische Gestaltung von Spielen. Hier lernt ihr z. B. wei Motion Tracking funktioniert. Diese Techniken werden heute nicht nur in Games. Filmen und Serien eingesetzt, sondern auch in der Werbewirtschaft. Die späteren Berufschancen sind daher sehr vielfältig.

Damit man später nicht nur mit theoretischem Wissen dasteht, bestehen die Lerninhalte nach dem „Hands On“-Prinzip zu 75% praktischen Lerninhalten. Dazu gehören Themen wie Fotografie, Colour Grading ebenso, wie 2D- und 3D-Animation, Storyboarding oder Design Grundlagen.

Cross Media und Digital Film Production (Diploma oder BA)

Wer nun (wie ich) mit Games nicht so viel anfangen kann, wird beim SAE Institute auch andere interessante Studiengänge finden. Da sich durch das Internet eine Vielzahl völlig neuer Berufe und Berufsbilder ergeben hat, die eigentlich auch immer fachübergreifendes Wissen erfordern, könnt ihr auch Studiengänge wie Cross Media Production (Diploma oder BA), Digital Film Production oder Webdesign & Development belegen.

Fähigkeiten wie Filmproduktion mit Kenntnissen im Audiobereich, 3D-Animation und Effekte etc. sind heute sehr gefragt, denn das Internet wird von multimedialen Inhalten dominiert. Ein entsprechendes Diplom kann hier ein Türöffner sein.

Da das SAE ein privates Institut ist, muss die Ausbildung auch privat finanziert werden. Allerdings gibt es verschiedene Bildungsfonds, Förderprogramme des ESF zur beruflichen Weiterbildung und auch Fördermöglichkeiten durch die Agentur für Arbeit.

Weitere Informationen bekommt ihr beim SAE Institute.

 

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