Smart Homes oder auch Hausautomation ist wohl der Trend bei bei neuen Eigenheimen oder umfangreichen Renovierungen. Auch ich habe mich dazu entschieden aus unserem Haus ein „Smart Home“ zu machen. Mittlerweile gibt es jede Menge Systeme auf dem Markt. Das meist verbreitete Bussystem für die Gebäudeautomation ist aber KNX. Dabei steht KNX nicht für einen einzelnen Hersteller, sondern für ein Konsortium aus vielen Anbietern und ist damit ein herstellerunabhängiger Standard. Hierfür bietet der deutsche Hersteller Gira neben vielen anderen KNX-Komponenten, eine schicke und leistungsfähige Steuerungszentrale an – der Gira G1.

Ein Smart Home, das auf den KNX-Bus setzt, benötigt grundsätzlich keine zentrale Intelligenz, denn alle Komponenten wie Aktoren und Sensoren haben ihre eigene Intelligenz eingebaut. Der Vorteil dabei ist, dass das restliche System weiterläuft, wenn eine Komponente ausfällt. Grundsätzlich sollte ein Smart Home auch mit möglichst wenig Eingriffen der Bewohner funktionieren, denn nur dann ist es wirklich „smart“. So lässt man die Beleuchtung über Präsenzmelder und Lichtsensoren automatisch an- und ausgehen, stellt Jalousien und Raffstores automatisch nach dem Sonneneinfall und der Tageszeit ein und regelt die Heizung herunter, wenn Fenster geöffnet sind.

Trotzdem möchte man natürlich weiterhin manuell eingreifen können und eine Übersicht über den aktuellen Systemstatus des intelligenten Hauses haben – und zwar unabhängig von Smartphone, Tablet oder PC. Zudem werden in einem richtigen Smart Home auch Türsprechanlagen und Überwachungssysteme eingebunden und hier kann der Gira G1 auch gleich als Gegenstelle zur Türkommunikation dienen, Kamerabilder anzeigen und den Türöffner aktivieren.

Gira G1 – KNX-Multitalent mit brillanten Display

Die Möglichkeiten einer intelligenten Gebäudesteuerung sind praktisch unendlich. Erst wenn man etwas tiefer im Thema Smart Home drin ist, versteht man auch, was die großen Vorteile sind und dann kommen auch jede Menge zusätzlicher Ideen und Anforderungen.

An der Wand sieht der Gira G1 auf jeden Fall sehr schick aus. Das Gehäuse ist hochwertig und das Multitouch-Display hell und scharf. Die Benutzeroberfläche, Icons und Farbauswahl wirken modern und edel. Die Displayhelligkeit passt sich an die Umgebung an und das Display aktiviert sich automatisch bei Annäherung, wodurch der Energieverbrauch des Systems gesenkt wird.

Über Lichtszenen kann man automatisch für eine Kinoatmosphäre im Wohnzimmer sorgen, indem die Jalousien heruntergefahren werden, das Licht wird gedimmt, Leinwand heruntergefahren und Türklingel und Telefone werden für das ungestörte Filmvergnügen stummgeschaltet. Fällt einem jedoch das Glas Rotwein um, benötigt man trotzdem schnell ein helles „Putzlicht“, darum braucht es Möglichkeiten zur individuellen Steuerung.

Gira G1 mehr erfahren

Mit der Gira G1 hat man all das im Griff. Jalousiensteuerung mit genauer Positionierung. Lichtsteuerung mit individuellen Szenen und Türkommunikation. Die Gira G1 ist aber auch Infozentrale und zeigt auf Wunsch die Wettervorhersage, den Füllstand der Regenwasserzisterne oder den Ertrag der Photovoltaikanlage. Möglich macht das die Funktion „Wertegeber“.

Über die Funktion „Schaltuhr“ ergeben sich zusätzliche Möglichkeiten. Wie wäre es denn, wenn sonntags um 9 Uhr automatisch die Espressomaschine vorheizen würde? Oder die Gartenbewässerung aussetzt, so lange der Rasenroboter im Einsatz ist?

Natürlich lassen sich alle Funktionen individuell zusammenstellen, in Ordnern gruppieren und als Favoriten für den schnellen Zugriff definieren.

Angebunden wird das System entweder per LAN und einem entsprechenden Ethernet-Anschluss oder ganz einfach per WLAN, was gerade in der Nachrüstung sehr viel einfacher ist, weil keine zusätzlichen Kabel gelegt werden müssen und sich die Position des Gira G1 unabhängig von baulichen Gegebenheiten frei bestimmen lässt. Die Kommunikation erfolgt über einen entsprechenden KNX IP-Router und/oder über den Gira TKS IP-Gateway. Parametrisiert wird das G1 über die übliche ETS-Software für KNX-Systeme. Zusatzfunktionen wie Wetterprognose oder Türkommunikation werden direkt im Gira G1 eingerichtet. So kann man auch gleich über eine Kamera sehen, wer gerade an der Tür klingelt.

 

Ein KNX-System bedeutet übrigens nicht, dass man nicht auch andere Haussteuerungssysteme einbinden könnte. Über Software wie z. B. IP-Symcon, lassen sich praktisch alle gängigen Systeme wie KNX, EnOcean, Homematic, LNC oder Loxone miteinander verbinden und dadurch auch über den Gira G1 steuern.

Mehr Infos zum Gira G1

Gewinne einen Gira Rauchwarnmelder Basic Q

Rauchwarnmelder sind in vielen Bundesländern Pflicht und sollten zur eigenen Sicherheit in allen Schlafräumen und Fluren installiert sein. Ihr habt die Gelegenheit einen Gira Basic Q Rauchwarnmelder zu gewinnen. Schreibt mir einfach was ihr in eurem Zuhause automatisieren würdet in einen Kommentar und ihr seid dabei!

Der Teilnahmeschluss ist der 14.05.2017 um 23:59 Uhr. Der Rauchmelder wird euch von Gira zugeschickt, wozu eure Adressdaten an Gira weitergegeben werden müssen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Viel Glück!

11 Responses

  1. Jens Rusch

    Wir beschäftigen uns inzwischen auch ernsthaft mit dem Thema „Smart Home“, und Gira G1 gehört dabei zu den Lösungen, die auf jeden Fall in die engere Wahl kommen. Vor allem der herstellerunabhängige Standard und die Tatsache, dass der Ausfall einer Komponente nicht gleich das komplette System lahmlegt, sind aus unserer Sicht wichtige Pluspunkte. Das Designs stimmt auch. Ein kritischer Punkt könnten für uns am ehesten die manuellen Eingriffsmöglichkeiten sein. Wenn ein anderes System da wesentlich mehr bietet und die Unterschiede in den anderen Punkten nicht allzu groß sind, könnte das letztlich den Ausschlag geben.

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  2. Matthias

    Wir haben angefangen das Licht zu automatisieren (HUE), Heizung und KWL laufen. mit. unabhängigen Systemen.

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  3. HE

    Für mich hätte die automatische Steuerung der Heizungsanlage Priorität. Dabei würde ich mir wünschen, jeden Raum gesondert ansteuern zu können, da jeweils unterschiedliche Termperaturen benötigt werden.

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  4. Martin Kukielka

    Was ich gerne automatisieren möchte, ist die Steuerung von Musikwiedergaben im Hintergrund, zur Berieselung, abhängig von im Haus anwesenden Personen und Wochentagen und Tageszeiten …. aber so was gibt’s leider nicht.

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  5. gottfried

    Die Produkte von Gira sind überaus interessant und wertig. Ich bin z.Z. auf der Suche nach geeigneten Rauchmeldern und dabei ist Gira einer meiner Favoriten.
    Danke übrigens für die immer wieder sehr interessanten Beiträge, sie haben mir schon oft weiter geholfen.
    Alles Gute und eine glückliche Zeit.
    Gottfried

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  6. Thomas

    Ich würde mit den Lampen anfangen in der ganzen Wohnung, erst umgezogen und jetzt hängen größtenteils noch einzelne (LED) Birnen am nackten Kabel.

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  7. Tommy

    Ich habe bereits begonnen mit der Hausautomatisierung. Und zwar über einen Raspberry Pi mit installiertem FHEM. Daran sind aktuell Heizkörperthermostate, LED Beleuchtung und zwei Steckdosen angebunden. Außerdem läuft auf dem Pi Homebridge, sodass ich das System über Siri steuern kann.
    In Zukunft sollten noch Rauchmelder, die Rollladensteuerung und eine Homezentrale (zum Beispiel die Gira G1) hinzukommen. Über so kleine Spielereien wie eine Überwachung für den Briefkasten und eine Anbindung der Gegensprechanlage denke ich gerade noch nach 🙂

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