Für einen Blog Post braucht man nicht nur Text, sondern auch Bilder, Screenshots, Links und Quellennachweise. Zudem wollen erst einmal Ideen und Themen gefunden werden. Mein Blog-Workflow spielt sich mittlerweile hauptsächlich in Microsoft OneNote ab.

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Dort habe ich ein Notizbuch „Nachbelichtet“ mit mehreren Abschnitten. Darunter Entwürfe, Ideen, Code&Einstellungen, Kooperationen, Rechnungen, To-do, Reviews etc.

In Ideen kommen Textschnipsel, Screenshots etc. von Themen, die ich demnächst einmal aufgreifen möchte. Entwürfe beinhaltet logischerweise Blogposts die in Arbeit sind. Je Post sammle ich auf einer Seite alles, was für das Verfassen dieses Beitrags notwendig ist. Ich lege eine Liste an Keywords fest, die in meinem Text enthalten sein müssen und sammle Links und Bilder. Meine wichtigste Informationsquelle ist mein prall gefüllter (derzeit 370 Abonnements verschiedenster Webseiten und Quellen) Feedreader. Nach dem Niedergang des Google Readers, setzte ich auf Feedly, bin aber gerade wieder dabei den Inoreader zu testen. In beiden Feedreadern lässt sich OneNote direkt integrieren, sodass man interessante Inhalte und News direkt mit einem Klick zu OneNote schicken kann.

OneNote Integration im Feedreader Inoreader

Aber auch über den OneNote Webclipper kann ich bequem Inhalte sichern. Der Vorteil dabei ist, dass die Inhalte nicht mehr flüchtig sind, denn man kann den gesamten Inhalt oder auch einen durchsuchbaren Screenshot der Seite sichern.

Damit die Erstellung eines neuen Blogposts möglichst schnell geht, habe ich mir eine Vorlage für Blogentwürfe angelegt, die automatisch aufgerufen wird, wenn ich im Abschnitt Entwürfe eine neue Seite anlege.

Das Blog-Notizbuch kann man auch mit anderen teilen und dann gemeinsam an Inhalten arbeiten. Ich kann einfach Textentwurf kopieren und gleich neben den ersten Entwurf platzieren um Vergleiche anstellen zu können. Ich habe so immer alle Inhaltselement zusammen auf einer Seite und in der Ideensammlung häufen sich nach und nach immer mehr Themen an, die bei einer Schreibblockade hilfreich sein können.

Dieser Beitrag als Entwurf in OneNote

Ist der Entwurf fertig, wird er einfach per Copy&Paste in WordPress eingefügt, Bilder hochgeladen etc. Zwar gibt es mit dem OneNote Publisher ein OneNote Plugin direkt von Microsoft, allerdings funktioniert das nur, wenn das Blog mit SSL (https://) eingerichtet ist. Dann kann man über einen Button im WordPress-Editor OneNote aufrufen und den Inhalt einer Seite in OneNote in den WordPress Editor übernehmen.

Da man in OneNote Einträge auch als Aufgabe definieren kann, lassen sich auch To-do’s und Themen für einen Redaktionsplan strukturieren und vorbereiten. Teilt man das entsprechende Notizbuch mit dem Redaktionsteam, kann jeder schon mal seine Inhalte und Ideen einfließen lassen und niemand kann mehr sagen, dass er davon zum ersten Mal hören würde. Damit ist diese Art der Inhaltsorganisation nicht nur für Blogger interessant, sondern auch für größere Marketing-Teams etc.

Seit ich so mit OneNote meine Blogbeiträge vorbereite und schreibe, habe ich mehr Zeit und auch wieder mehr Lust dazu.

OneNote bei Microsoft

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3 Responses

  1. Wini

    Worin siehst du die Vorteile ggü. Evernote? Ich hatte mal mit OneNote gearbeitet, fand Evernote dann aber irgendwie symphatischer. 😉

    Antworten
  2. Eike Henning

    Wie ist das beim Übertragen in WordPress mit Formatierungen? Werden die beibehalten? Ich habe bisher Live Writer bzw Open Live Writer genutzt. Bin aber mehr und mehr dazu übergegangen es direkt im Editor zu schreiben. Live Writer ist zwar praktisch aber der resultierende HTML Code ist nicht so der bringer. Wie sieht es mit Links im Text aus, werden die auch übernommen?

    Antworten

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