Ich habe gestern schon einige Berichte gelesen und gerade hat mir ein nachbelichtet-Leser noch einmal den Hinweis gegeben, dass es beim neuen Windows 10 Creators Update Probleme mit Lightroom geben kann. Auch wenn das Update an die meisten von uns noch noch nicht ausgerollt wurde, möchte ich für ein paar Vorsichtsmaßnahmen sensibilisieren.

Offenbar stürtzt Lightroom nach dem Update auf die neue Windows-Version sporadisch ab. Aber auch andere Adobe Anwendungen wie Premiere Pro sollen nicht mehr ganz stabil laufen. Darum mein Ratschlag zum Windows 10 Creators Update:

Am besten wartet man das Update erst einmal einige Tage ab, damit sich Bugs und Probleme herauskristallisieren können. Das ist übrigens immer die beste Strategie, wenn es um Software-Updates geht.

Sicherheit durch Festplattenabbilder

Grundsätzlich sollte man immer ein Abbild von seinem Systemlaufwerk besitzen, das automatisch und regelmäßig erstellt wird. Ich nutze unter Windows Macrium Reflect, was in der Grundversion kostenlos und leistungsfähig ist. Zusammen mit einer externen Festplatte erstellt man sich regelmäßig und vor allem vor jedem größeren Update ein Image seiner Festplatte. Sollte dann irgendwas schiefgehen, sich das System oder eine Anwendung nicht mehr so verhalten wie vorher etc., spielt man einfach das Image zurück und ist auf dem vorherigen Stand. Das geht innerhalb von minuten und spart jede Menge Nerven. Auch bei einem Virenbefall hat man so ein sauberes System, das zwar evtl. einige Tage alt ist, dafür aber funktioniert.

Übrigens habe ich auch immer ein Abbild meines „Grundsystems“ griffbereit. Das ist das System nach einer junfräulichen Installation des Betriebssystems inkl. aller Treiber und der wichtigsten Software. Wenn wirklich einmal alle Stricke reißen sollten, muss man damit nicht bei Adam und Eva beginnen und kann sofort weiterarbeiten. Ein Festplattenabbild hilft auch beim Umzug auf eine größere Festplatte oder von einer herkömmlichen Festplatte auf eine SSD.

Also vielleicht erst einmal ein bisschen mit dem Windows Creators Update abwarten und sehen, wie sich das entwickelt. Wer unbedingt gleich wechseln will, sollte zuvor ein Abbild seiner Festplatte erstellen.

6 Responses

  1. Georg Patt

    Nicht nur Lightroom hat Probleme: wie ich jetzt las und auch am eigenen PC schmerzlich bemerkte, funktionieren keine Photoshop-Versionen mehr, weder Elements, noch CC, weder 8, 9, 10, 11 12, 13 14: nichts geht mehr!

    Der Fehler stellt sich so dar, dass die Auswahlmenüs nicht mehr dargestellt werden: Buchstaben und Ziffern fehlen, so dass die Programme nur noch mit funktionieren. Nach kurzer Zeit bleibt Photoshop hängen (freeze).

    Das Ereignisprotokoll ist übersät mit Fehlern und Warnungen. Leider gibt es für mich kein zurück mehr, weil ich aus Platzmangel bereoits „windows.old“ gelöscht habe. Ich versuche es jetzt mit der VIRTUAL BOX und Windows 7, wo ich dann die Adobe-Programme installieren kann.

    Hätte ich das geahnt: vorgesterne lief noch alles. Ich kann nur warnen vor dem „verdeammten“ Update …

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    • nachbelichtet

      Darum vor einem Update immer erst ein Festplattenabbild machen! Kann man nicht oft genug sagen. Mangelnder Platz ist allerdings auch nicht besonders gut – vor allem nicht bei SSDs.

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  2. Peter

    Nach dem Creators Update traten bei mir ständig Abstürze von LR auf, vor allem beim Umschalten der einzelnen Modi. Musste in den Einstellungen die Grafikbeschleunigung deaktivieren, eine Aktualisierung auf den neuesten AMD Treiber brachte keine Abhilfe.

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  3. Coolberry

    Ich habe das Creator-Uptate jetzt schon 2 Wochen. Bisher ist mir Lightromm und Photoshop kein einziges mal abgestürtzt. Es läuft alles sehr geschmeidig.

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  4. hnuecke

    Ich nutze zwar die aktuelle Adobe Creative Suite, aber selbst wenn kein Programm gestartet ist, habe ich 1…2 Abstürze am Tag, seit ich das 10 CREATORS UPDATE eingespielt habe.
    Dabei wechseln sich 2 Meldungen ab:
    System_Thread_Exception_not_handled
    und
    Kernel-Security_Check_Failure (mit der Zusatzinfo: nvlddmkm.sys).

    Das passiert bei der aktiven Nutzung (z.B. bei der Suche in Chrome oder beim Öffnen eines Ordners im Explorer: das System wird langsam oder reagiert nicht mehr; und dann kommt der (hell-) Blue Screen.

    Aber auch wenn ich nicht am PC arbeite und nah einiger Zeit zurück komme, kann es sein, dass mich diese Meldung begrüßt.

    Ich konnte noch keine Zusammenhänge mit speziellen Aktivitäten oder Programmen erkennen.

    Von daber ist „erst einmal warten“ sicher keine falsche Strategie 😉

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  5. Lopik

    Kann ich fuer mich nicht berichten. Habe letzte Woche upgegradet und bisher noch keine Abstuerze gehabt.

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