Harte Worte! Aber ich habe von von vielen Leuten gehört, dass ihre Fotos zwar ganz gut gelungen sind. Sie sind scharf, der Bildausschnitt passt etc. aber sie wollen nicht so richtig begeistern. Ein häufiges Problem ist, dass ein gewisser „Look“ fehlt, der die Bildaussage verstärkt. Das kann man in Lightroom ganz schnell ändern.

Wir sehen wohl nahezu jeden Tag „Looks“, nämlich dann, wenn wir fernsehen oder im Kino sind. Beim Film nennen sich diese Looks „Grading“ und hier wird ganz kräftig am Bild geschraubt, damit die Stimmung unterstützt wird. Ganz extreme Beispiele sind z. B. Matrix, Die wunderbare Welt der Ameliè oder Breaking Bad.

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In Lightroom beschränken sich viele Anwender auf die Teiltonung, wenn es um interessantere Farbgebungen geht. Warum man aber mit der Gradationskurve hier viel mehr Möglichkeiten hat, die sogar „cineastische“ Bildeinstellungen ermöglichen, erfährst du in meinem neuen Lightroom-Tutorial. Ganz nebenbei zeige ich dir noch, wie man einen manuellen Weißabgleich – ganz ohne Pipette – durchführt und dass es noch ein eigenes Preset-System für Gradationskurven gibt.

9 Responses

  1. Peter

    Toll gemacht. Dass man aus der Gradationskurve bzw. den Einstellungen so viel rausholen kann, hätt ich nicht gedacht.
    Danke

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  2. Heinz-Jürgen Bader

    Eine Erklärung der Gradationskurven mit praktischen Beispielen ist immer wieder gut. Auch bei mir fristen die Gradationskurven ein sehr stiefmütterliches Dasein. Das Erzeugen eines bestimmten Looks wäre für mich allerdings nur Spielerei, denn ich möchte die Bilder meiner Reisen, der Familienfeste, der Kinder und Enkelkinder und Blumen möglichst naturgetreu wiedergeben. Aber vielleicht schaffe ich es mit den Gradationskurven, den Grünstich der Panasonics meiner Frau wegzukriegen und die Farben möglichst nahe an meine Nikons zu bringen.

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