Morgen erscheint die finale Version von MacOS Sierra, das OS X ablöst. Wenn ihr Anwender einer aktuellen oder gar älteren Lightroom-Version seid, solltet ihr mit dem Update vorerst noch etwas abwarten, denn es gib ein paar Problemchen auf die Adobe gerade hinweist.

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Das Mac-Betriebssystem heißt ja zukünftig nicht mehr OS X, sondern hört auf den Namen „MacOS“ mit einem entsprechenden Versionszusatz wie „Sierra“. Während neue Versionen von Lightroom 6 und CC 2015 mit den Versionsnummern 6.7 und CC2015.7 wohl morgen [UPDATE: wurde für die Creative Cloud soeben veröffentlicht] veröffentlicht werden und Kompatiblitätsprobleme mit dem neuen MacOS beheben sollen, gibt es bei älteren Lightroom-Versionen wohl noch mehr Fehler die zwar nicht als kritisch eingestuft werden, aber nervig sein können.

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Die Probleme sehen wie folgt aus:

  • LR 3, 4, 5 – Im Import-Menü fehlt die Auswahl für den Zielordner. Man kann wohl einen grundsätzlichen Zielordner angeben, welcher das dann tatsächlich ist, kann variieren. Zudem lassen sich keine Presets beim Import anwenden.
  • LR 3, 4, 5 –Tethering für Canon, Nikon und Leica funktioniert nicht mehr
  • LR 2, 3 4, 5 – Die Meldung “Belichtung mit +/- Bearbeiten” oder ähnliche Meldungen werden bei jedem Start von Lightroom eingeblendet
  • LR 3 – Einige direkt zum Import verbundene Kameras werden nicht erkannt -> Workaround über Kartenleser
  • LR 1, 2, 3, 4, 5.0, 5.1 – Einige Fehldarstellungen bei den Reglern

Ein Workaround für den erstgenannten Fehler wäre, die Fotos per Finder gleich an den gewünschten Zielort zu kopieren und dann den Import in Lightroom mit „Hinzufügen“ zu starten. Hier lässt sich dann dieser Ordner als Quelle auswählen und bleibt ja dann auch gleich das Ziel.

Wer also wie bisher mit seiner Lightroom 3, 4 und 5er Version arbeiten möchte, sollte von einem Update auf MacOS absehen oder dann noch einmal auf Lightroom 6/CC2015 updaten.

Wie immer möchte ich darauf hinweisen, dass man solch große Updates wie z. B. MacOS erst einmal etwas abwarten sollte. Lasst andere die Fehler und Probleme entdecken und zieht dann nach, wenn die Sache rund läuft. Viele haben das zuletzt beim Update auf iOS10 schmerzlich erfahren müssen.

Quelle: Laura Shoe

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