Instagram hat einen eigenen Fotostil etabliert, der nicht nur durch das (jetzt ja nicht mehr zwangsweise) quadratische Format anders war, sondern auch durch die vielen Filter, welche per Knopfdruck einen bestimmte Bildwirkung erzielen. Sechs dieser Filter die ich ganz besonders gerne nutze, habe ich als Lightroom-Presets umgesetzt und ihr könnt sie herunterladen.

Ich bin ja gerne mal ein bisschen auf Instagram unterwegs und poste dort vor allem Fotos meiner ganzen „Maker“ Projekte. Einige der mittlerweile recht zahlreichen Filter nutze ich ganz besonders gerne. Da ein Leser drüben auf meiner Facebook-Seite kürzlich danach gefragt hatte wie man diesen Look (es war der Pro-X II Filter) erzielen könne habe ich mich dazu entschlossen, meine Lieblings-Instagram-Filter in Lightroom nachzubauen.

Das habe ich so gut wie möglich näherungsweise mit diesen Filtern gemacht:

Meine Interpretation der Instagram-Filter in Lightroom kann und will keine 1:1 Kopie der Originale bis in den letzten Tonwert sein, was auch relativ schwierig sein dürfte. Sie zeigen jedoch meiner Meinung nach ganz klar die charakteristischen Eigenschaften des jeweiligen Filters und ich bin mit der Annäherung ziemlich zufrieden.

Diese Instagram-Presets für Lightroom sind zudem eine gute Grundlage für eure eigenen Vorstellungen und Anpassungen. Sie zeigen aber auch, dass man in Lightroom ähnliche Looks ziemlich schnell und einfach nachempfinden kann.

Nachdem ihr eines meiner Instagram-Presets ausgewählt habt, solltet ihr die Belichtung und ggf. auch den Weißabgleich anpassen. Beide Parameter machen bei diesen Vorgaben viel aus.

Tipp: Mit einer SSD machst du Lightroom schneller!
Mit einer Solid State Festplatte kannst du Lightroom sehr viel schneller machen! Diese gibt es schon ab 40 Euro und mit einer Bestellung über diesen Link unterstützt du meine Seite!

Wie ihr die Presets installiert habe ich HIER beschrieben.

Die Presets sollten mit Lightroom 5 und 6 bzw. CC2015 problemlos funktionieren.

Instagram-Preset Download (ZIP-Datei 5kB)

Wenn euch die Presets gefallen würde ich mich sehr freuen, wenn ihr diese Seite bei Twitter, Facebook oder sonstwo teilt!

23 Responses

    • Steffen

      Hallo,

      vielen Dank für die Bereitstellung der Filter/Presets.
      Klasse Sache!

      Eine Frage: Ich suche schon länger den iPhone Filter „Transfer“ für Lightroom. Bislang ohne erfolg. Jemand eine Idee? Ich bastel den auch gerne selbst, aber welche Parameter?

      Danke und Gruß

      Steffen

      Antworten
  1. Beat

    Hoi Markus,

    Ich möchte mal danke sagen für deinen sehr interessanten und informativen Blog.
    Bin hier gerne Gast!

    Grüsse aus der Schweiz

    Beat

    Antworten
  2. Wolfgang Koninkx

    Hallo Markus, ich möchte mein MEDION AKOYA P7631 (MD 98751) 43,9 cm (17,3 Zoll) laptop für LR5 mit einer SSD Festplatte schneller machen…welche kann ich dafür nehmen?
    Mfg.
    WK

    Antworten
  3. Wilhelm Kleinöder

    Hallo Markus.

    Wie du oben gesagt hast, addieren sich die Einstellungen aus den Presets grundsätzlich nicht. Aber wenn ich zu einem deiner Presets zusätzlich deinen Dunstfilter anwende dann schon. Hierzu habe ich grundsätzlich einige Fragen.

    Presets erstelle ich ja dadurch, indem ich Einstellungen, die mir gefallen als Preset abspeichere. Bei neuen Bildern hole ich mir die Reglereinstellungen schnell zurück. Das ist ja auch bei deinen Instagram Presets so. Bei deinen Dunstfiltern sehe ich keine entsprechenden Reglereinstellungen.

    Wenn ich mir die „Dunst +xx.lrtemplate“ Dateien anschaue, sieht es so aus, als würdest du interne LR Funktionen verwenden. Ähnliches ist mir schon bei anderen Presets aufgefallen z. B. von Brianna Graham. Da wird das Bild signifikant verändert, aber an den LR-Reglern lässt sich das nicht nachvollziehen.

    Kannst du dieses Mysterium ein wenig aufhellen?

    Gruß
    Wilhelm

    Antworten
    • nachbelichtet

      Adobe hat beschlossen, der Kaufversion von Lightroom 6 keinen Dunst-Regler zu spendieren. Den gibt es nur in der Creative Cloud Version. Trotzdem ist die Funktion grundsätzlich vorhanden und über Presets, welche mit Lightroom CC2015 erstellt wurden, erreichbar.

      Bei anderen Einstellungen ist es häufig so, dass man gerne mal übersieht, wo etwas gemacht wurde. So lässt sich z. B. auch ein großflächiger Radialfilter als Preset speichern. Als etwas ungeübterer Anwender erkennt man das aber nicht sofort. Auch in die Kalibrierungseinstellungen ganz unten schauen nur wenige an, weil sie ihnen suspekt sind 😉

      Antworten
      • Wilhelm Kleinöder

        Deine Dunstfilter basieren also doch auf internen Funktionen, die über die Regler auf der rechten Seite (noch) nicht verfügbar sind. Das machen dann wohl kommerzielle Anbieter von Presets so, die nicht zeigen wollen, welche Einstellungen zu dem Ergebnis geführt haben. Würde man die *.lrtemplate Datei verstehen, könnte man das selbst annähernd nachvollziehen.

        Ich muss wohl meine Suchmaschine weiter bemühen, um etwas mehr Licht in diese Dunkelkammer zu bringen.

      • nachbelichtet

        Nein, Adobe wird der Kaufversion wohl keine neuen Funktionen angedeihen lassen, um damit die Creative Cloud Version schmackhaft zu machen. Darum fehlt hier der Regler für den Dunstfilter. Ansonsten gibt es keine versteckten Einstellungen und auch keine Möglichkeit Einstellungen zu verstecken. Die .lrtemplate ist sogar sehr einfach zu verstehen, da es sich dabei um eine „sprechende“ XML-Datei handelt. Alle Einstellungen eines Presets stehen hier im Klartext z. B. Saturation = -23

        Die Einstellungen eines jeden Presets sind im Entwicklungsmodus einsehbar und veränderbar!

  4. Hans Albrecht

    Hallo Markus,
    vielen Dank für die Hinweise betreffs Dunst, Dunstfilter…
    Habe natürlich die „Instagram-Filter“ auch probiert.
    Ich gehe davon aus, daß jeder Filter seine Einstellung hat, d. h. sie addieren sich nicht.
    Das ist in der Regel so, aber wenn ich von Ludwig auf X-Pro II gehe und wieder zurück,
    nicht. Gehe ich aber auf Lo-Fi und wieder zurück auf Ludwig ist es o. k.
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
    • nachbelichtet

      Nein, Lightroom-Presets addieren sich generell nicht, da beim Wechsel des Presets alle Einstellungen zu Gunsten des neuen Presets verworfen werden. Den zweiten von dir genannten Effekt werde ich mir mal ansehen.

      Antworten
  5. Ludwig, Albrecht

    Hallo Markus,
    bin erst vor einigen Wochen auf Deine Web-Seite gestoßen.
    Hinweise und Tipps sind klasse – weiter so.

    Folgendes Problem beschäftigt mich:
    Es gibt sehr unterschiedliche Meinungen zu einem Versionswechsel auf LR 6.n
    Ich habe Lightroom 4.3 im Einsatz unter OS X 10.11. Möchte gerne eine neuere Version upgraden. Welche kannst Du mir empfehlen? und wo kann ich das jeweilige Upgrade downloaden?

    Im vorraus vielen Dank für Deine Bemühungen.

    LG Albrecht

    Antworten
  6. Hans Albrecht

    Hallo Markus,
    in dem Zusammenhang bin ich wieder auf die Dunstfilter von Dir gestoßen.
    Da ich immer noch mit ähnlichen Problemen bei einer Canon SX 700 „kämpfe“,
    möchte ich fragen, wie entsteht solcher Dunst, wenn eigentlich keiner ist.
    In meinem speziellen Fall ist es so, daß der Dunst besonders bei Teleeinstellungen entsteht, aber eben auch bei geringen Entfernungen, wo kein echter Dunst existiert.
    Mit Erhöhen des Schwarzanteils allein kann man schon viel erreichen.
    Das ist doch aber eine simple Korrektur, die man eigentlich vom Weißabgleich erwarten müßte.
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
    • nachbelichtet

      Da müsste man erst einmal definieren, wodurch sich Dunst auszeichnet. Das ist an allererster Stelle eine Kontrastverringerung. Das ist auch ein Effekt, den viele einfachere Objektive – gerade im Tele-Bereich zeigen. Auch Streulicht durch seitlichen Lichteinfall auf die Frontlinse etc. kann zu solchen Effekten führen (Sonnenblende nutzen!). Bei den einfacheren Objektiven sind es jedoch meistens interne Reflexionen zwischen den Linsenelementen, wenn diese keine hochwertige Vergütung aufweisen.

      Der Weißabgleich ist da der falsche Parameter, da es sich ja nicht um eine Farbverschiebung handelt (was Objektive allerdings auch verursachen können). Die automatische Tonwertkorrektur sollte hier Erste Hilfe leisten. Auch eine leichte „S-Kurve“ bei der Gradation hebt den Kontrast merklich.

      S-Kurve

      Antworten
  7. Stefan

    Der Leser war ich und habe mich sehr über die Presets gefreut.
    Vielen Dank nochmal dafür.
    Stefan

    Antworten
    • Timo

      Hi,
      danke fürs Teilen!
      Im Blog habe ich meine Naturfotografien lieber old fashioned, aber bei Instagram spiele ich auch bei Vogel und Co. gerne am Filtergerät.

      LG
      Timo

      Antworten

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