Die Frage RAW oder JPEG sorgt schon seit langer Zeit für wahre Glaubenskriege, von denen wir eigentlich schon genug haben. Beide Formate haben ihre Berechtigung und ich vergleiche in diesem Video das gleiche Bild im RAW und im JPEG Format. Das Ergebnis ist erstaunlich!

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Seit Speicherkarten nicht mehr einen Arm oder ein Bein kosten, ist die Speicherfrage eigentlich kein wirkliches Argument mehr gegen RAW-Fotografie. Viele Kameras ermöglichen es aber auch, RAW und eine JPEG-Version vom gleichen Foto gleichzeitig zu speichern. Dies hält alle Wege frei. Wer mit den JPEGs zufrieden ist, hat die zusätzliche Sicherheit des RAW und einen einfacheren Workflow. Wer schnell man ein JPG für Instagram oder zum Teilen braucht, ansonsten aber RAW-Fotografiert, kommt so ebenfalls mehr Möglichkeiten.

Folgt nachbelichtet auf Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und YouTube

Mein Video beginnt damit, wie man RAW und JPEG-Version gleichzeitig in Lightroom importiert und was man tun muss, wenn zwar RAW+JPG angezeigt wird, aber trotzdem nur die RAW-Version vorhanden ist. Danach entwickle ich ein ziemlich unterbelichtetes Foto einmal mit der RAW-Datei und übertrage die Einstellungen die JPEG-Version. Die Ergebnisse sind verblüffend, zeigen aber auch Stärken und Schwächen beider Formate. Zudem wird deutlich, dass das RAW-Foto immer eine Interpretation der jeweiligen RAW-Software.

 

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45 Responses

  1. Hans Albrecht

    Hallo,
    im Urlaub habe ich eine HDR-Funktion der Kamera Olympus SH 2 genutzt und muß sagen, im Gebirge, besonders bei Schnee, gute Ergebnisse. Allerdings werden die Bilder nicht im raw, sondern im jpg-Format abgelegt.
    Da ich soweit wie möglich mit raw/dng arbeite und um das dng einheitlich zu verwenden, wandle ich die o. g. jpg auch in dng.
    Wenn ich jpg direkt in dng abspeichere, funktioniert das zwar in Lr, aber wenn ich das dng-file in irfanview als dng anzeigen will, erkennt irfanview das dng nicht als raw, signalisiert Fehler.
    Um das zu vermeiden, wandle ich das o. g. jpg zunächst in tif, dann in dng, nun wird das dng auch von irfanview als raw
    erkannt es funktioniert alles wie gewünscht. Bei tif kann man noch zwischen 8 und 16 bit wählen.
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
    • nachbelichtet

      Es ist ziemlich sinnfrei JPGs zu DNGs zu wandeln. Der Weg über TIF zu DNG, nur damit ein einfacher Bildbetrachter das anzeigen kann noch viel weniger. Es ist ein sehr individueller Weg der zwar keinen Sinn hat, dir aber wohl aus unerfindlichen Gründen nützlich erscheint. Aber mit der ganzen Irfanview/LR Thematik haben wir uns ja schon ausführlich auseinandergesetzt und ich möchte das nicht wieder aufkochen.

      Antworten
      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        einerseits berichtest Du über das Thema, und das finde ich sehr gut, und stellst fest, daß die Unterschiede raw, jpg gering sind, andererseits sagst Du, daß eine Gleichbehandlung sinnlos, oder wie Du es formulierst, sinnfrei ist, da kann ich nicht folgen.
        Das Anliegen meines Beitrages ist auch nur zu informieren.
        Viele Grüße
        Hans

      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        es ist schade, daß es zu der von mir genutzten Eigenschaft des dng-Formates zu keiner echten Diskussion kommt.
        Bei der Nutzung der Eigenschaft, dng als Container, nicht nur für raw, sondern auch für andere Dateien, z. B. jpg oder tif zu verwenden, kann ich eigentlich kaum etwas falsch verstehen, denn die Eigenschaft ist nun einmal gegeben. Da brauchst Du mir auch nicht zu helfen.
        Wie eingangs gesagt, es ist schade, daß es zu keiner Diskussion kommt, denn da gibt es schon Details zu diskutieren.
        Viele Grüße
        Hans

  2. Hans Albrecht

    Hallo,
    da in dem Beitrag die Unterschiede zwischen jpg und raw auf Grund der Übertragung nicht genügend herauskommen, habe ich versucht, diese unter Vermeidung der Übertragungswege herauszuarbeiten.
    Ich habe da wie im Beitrag von einem Motiv je ein jpg- und ein raw-Bild, in meinem Fall orf einer Olympus SH 2, orf als dng, hergenommen und in Lightroom 5.7 nachbearbeitet, bis die Bilder annähernd gleich dargestellt wurden. Die Nachbearbeitung bezieht
    sich hier ausschließlich auf das dng-Bild, weil das jpg-Bild kameraintern schon recht gut nachbearbeitet ist.
    Das genaue Angleichen ist etwas mühselig, zumal die Bedienung und die Auflösung der Steller in Lightroom das nicht gerade besonders gut unterstützen.
    Nach dem Angleich der Bilder habe ich von dem dng-Bild einen tif-Abzug mit 16/16/16 bit gemacht und dieses tif-Bild mit dem originalen jpg-Bild verglichen.
    Zum Vergleichen verwende ich Computerdarstellungen auf Bildschirmen 1920 x 1080 im Betrachtungsabstand etwa Bildschirmdiagonale, so daß ich die Bildschirmauflösung nicht erkenne, diese also nicht stört.
    Das Ergebnis ist, ich kann bis zu sehr hoher Ausschnittsvergrößerung (800 % und mehr) keine signifikanten Unterschiede in der Darstellung des Motivs in jpg oder raw feststellen.
    Daß das u. U. Konsequenzen für die Wahl, jpg oder raw, hat, möchte ich getrennt diskutieren.
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
    • nachbelichtet

      Diese Diskussion kann ich abkürzen: Es geht nicht um die evtl. höhere Auflösung der RAW-Fotos, sondern einzig und allein um den größeren Bearbeitungsspielraum, den das RAW-Format wegen des deutlich größeren Tonwertumfangs bietet. Und dass Dinge wie Weißabgleich, Schärfe und Rauschreduzierung noch nicht ins Bild eingerechnet sind.

      Antworten
      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        recht vielen Dank.
        Viele Grüße
        Hans

      • Hans Albrecht

        Hallo,
        wenn Bilder eines Motivs raw/dng oder jpg in der Nachbearbeitung einander angeglichen sind, sind in der Darstellung keine Unterschiede festzustellen.
        Die angesprochenen Unterschiede möchte ich aber auch noch diskutieren:
        1. Weißabgleich
        Falls die Automatiken nicht reichen und man den Weißabgleich benutzerdefiniert einstellen will, ist bei raw für die Temperatur eine wesentlich feinere Skalierung vorgesehen, ob man sie braucht, muß man abschätzen, der Einstellbereich ist gleich.
        Bei der Tönung ist die Skalierung nur wenig unterschiedlich, ansonsten gilt das Gleiche wie zur Temperatur.
        2. Tonwert
        Die Skalierungen für die einzelnen Komponenten des Tonwertes sind für raw und jpg gleich, relativ grob, aber ausreichend fein.
        Der Tonwertumfang ist bei raw und jpg gleich, nur die Auflösung ist bei raw höher. Der Tonwertumfang ist kameraabhängig.
        3. Schärfe, Rauschreduzierung
        Wer das bei jpg intern Vorgegebene nicht nutzen will, muß raw nutzen, wobei das bei jpg Vorgegebene meist in der Kamera noch einstellbar ist.
        Ich sehe im Ergebnis des Themas von Markus und meiner Versuche, die ich mit Olympus SH 2/orf und jpg bis hin zu
        Nikon D 750/nef und jpg gemacht habe, keine Notwendigkeit, raw zu nehmen.
        Anders verhält es sich mit dng als Containerformat.
        Viele Grüße
        Hans

      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        die Diskussion hast Du zwar abgeschlossen, trotzdem zu dem Themenkomplex, insbesondere zu Lightroom. Du schreibst in dem Beitrag zu Tonwerten… daß in Lightroom während der Bearbeitung der Tonwertbereich nicht auf den für jpg erforderlichen begrenzt ist, o. k., aber Frage, wie hoch ist er. Wenn ich in das Histogramm gehe, auf Anzeige Kanäle RGB schalte und ein Bild abtaste, das den vollen Tonwertumfang von schwarz bis weiß hat, dann komme ich auf je 100 in 0.1 Schritten, also 1000 pro Kanal, macht 1 Milliarde, also etwa 2 hoch 30 sprich 10, 10, 10 bit. Wie soll man dann raw-Fotos mit 12,12,12 bis 14,14,14 bit bearbeiten?
        Viele Grüße
        Hans

      • nachbelichtet

        wie jedes andere Foto auch: So, dass es gut aussieht. Mach doch keine Wissenschaft daraus. In dieser Zeit könntest du schon viele schöne Fotos machen und bearbeiten. Ein begabter Violinist macht sich auch keine Gedanken über die Änderung der Schallgeschwindigkeit bei unterschiedlicher Luftfeuchtigkeit. Du nimmst noch immer falsche Dinge an oder manches Missverständnis hat sich so verfestigt, dass sich daraus unnötige Fragen ergeben. Ich bin jetzt endgültig raus.

  3. Hans Albrecht

    Hallo Markus,
    vielen Dank für Deine Hinweise vom 22. 04. 2016. Natürlich hast Du recht, daß ích mir da möglicherweise etwas zu viel Gedanken mache. Aber das Thema beschäftigt sich nun mal mit ganz geringen Unterschieden, und da halte ich es einfach für richtig, sich auch mit diesen Unterschieden zu beschäftigen.
    Ich habe mir Dein Video erneut angesehen und muß sagen, da ich mich inzwischen mit vielen Details, die Du da ansprichst, beschäftigt habe, es ist einfach Klasse.
    Ich habe, weil es mir keine Ruhe läßt, jetzt nochmal 2 Bilder, in diesem Fall ein Testbild von Ralph Altmann, in orf/dng (etwa 25 MB) und jpg (etwa 7 MB) von einem A3-Ausdruck abfotografiert und beide Bilder mit etwas Nachbearbeitung aneinander angeglichen und dann verglichen.
    Bei einer Vergrößerung auf 800 % sieht man dann doch deutlich, daß dng feiner strukturiert als jpg, d. h. aber, für Darstellungen kleiner 100 % reicht jpg wohl in den allermeisten Fällen völlig aus.
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        eigentlich nicht. Im Gegenteil, ich wollte ohnehin noch nachschieben. Ich habe das nochmal wiederholt, die starke Vergrößerung
        nur, um überhaupt Unterschiede zu erkennen.
        Mir geht es darum, sicher zu sein, daß ich beim Vergleich von raw mit jpg nicht einem Anzeigeproblem aufsitze.
        Denn eigentlich erkenne ich keine signifikanten Unterschiede, deshalb stutze ich !
        Viele Grüße
        Hans

  4. Hans Albrecht

    Hallo,
    ich habe mir verschiedene raw-Originale aus dem Netz runtergeladen, z. B. nef von D5500 und D750, um mit meinen zur Zeit genutzten Formaten arw und orf zu vergleichen.
    Wie kann ich bspw. in Lightroom feststellen, welche Auflösungen die raws bieten (8,8,8 oder …)?
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
    • Hans Albrecht

      Hallo,
      inzwischen habe ich eine Möglichkeit gefunden. Ich konvertiere die raws nach dng mit dem dng-Konverter von Adobe.
      Dann gehe ich mit den dngs in Lightroom, Bibliotheksmodul, Metadaten, dng, jetzt werden Werte für die Auflösung angezeigt, bspw.
      Olympus, orf für SH 2 12 bit pro Pixel
      Nikon, nef für D5500 13 bit pro Pixel
      Nikon, nef für D750 14 bit pro Pixel
      Sony, arw für RX 100 14 bit pro Pixel
      Viele Grüße
      Hans

      Antworten
      • nachbelichtet

        13 Bit halte ich für unwahrscheinlich. Ein Blick in der Spezifikation der jeweiligen Kamera hätte doch auch Aufschluss darüber gegeben?

      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        die Bilder für die Nikons habe ich aus dem Netz, für die D 5500 werden auf diese Weise eben 13 bit angezeigt.
        Mir ging/geht es aber um die Olympus SH 2, und da scheinen 12 bit für eine Kompakte derart recht ordentlich und auch plausibel.
        Aber insgesamt bin ich immer noch beim Untersuchen, nutze ich raw oder nicht. Ich neige dazu, grundsätzlich raw/dng zu nutzen.
        Ob ich dann am Ende der Bildbearbeitung durch Entwickeln in tif, da gibt es aber nur 8 oder 16 bit, also muß ich 16 bit wählen, die erhöhte raw-Qualität nutze oder nicht, also dann in jpg entwickle, kann ich später jeweils entscheiden, ich verbaue mir aber die höhere raw-Auflösung nicht. Da ich in die dngs immer Vorschau volle Größe einbaue, steht außerdem immer ein jpg in voller Größe mit relativ geringer Kompression zur Verfügung.
        Zur Bildbearbeitung in Lightroom habe ich noch die Frage, wenn während der Bearbeitung nur Vorschauen angezeigt werden, und diese sind ja sicherlich jpg, die dann nur 8 bit auflösen, wie entwickelt man dann für die feinere Auflösung der raws, auf Verdacht oder ?
        Viele Grüße
        Hans

      • nachbelichtet

        Aus meiner Sicht als professioneller Anwender (der mit Foto/Video in einer Firma sein Geld verdient) glaube ich, dass du dir da ein bisschen sehr viel Gedanken machst, die aus meiner Sicht absolut keine Rolle spielen. Die Vorschau ist kein JPEG, sondern ein komprimiertes DNG mit hoher Farbtiefe, aber geringerer Auflösung. Du verwechselst auch Auflösung mit Farbtiefe …

      • Hans Albrecht

        Hallo,
        ich möchte meinen Beitrag korrigieren, lest bitte bits per sample statt bits per Pixel.
        Ich nehme an, bits per sample meint bits pro Farbe, konnte keine Beschreibung finden.
        Viele Grüße
        Hans

  5. Hans Albrecht

    Hallo Markus,
    entschuldige bitte, aber die Überschrift lautet raw gegen jpg…
    Und daß ich das mit der automatischen Entzerrung überhaupt gemerkt habe, verdanke ich solchen Programmen wie irfanview.
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
  6. Hans Albrecht

    Hallo,
    ich habe jetzt eine 2.Kamera, die raw-Format unterstütz, und beschäftige mich jetzt, nachdem ich generell dng nutze, mit raw etwas genauer. Dabei habe ich folgende Frage:
    wenn ich raws, in dem Fall Sony RX100/arw und Olympus SH2/orf unter irfanview oder xnview, Viewer, die ich benutze und die diese raws anzeigen können, anzeige, werden bei Weitwinkel senkrechte Linien rechts und links in der Mitte nach außen gekrümmt, ich vermute infolge sphärischer Aberration. Wenn ich solche raws in Lightroom anzeige, verschwindet diese Krümmung, wird also offenbar korrigiert ohne mein Zutun. Dieser Zustand läßt sich aber nicht speichern.
    Wo kann man dazu etwas lesen/lernen ?
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
    • nachbelichtet

      Lightroom hat eine Objektivkorrektur auch für die RX100. Speichern kannst du das schon, du musst nur das Foto als JPG oder TIFF aus Lightroom exportieren, dann werden diese – wie auch alle anderen Einstellungen – in der Datei verewigt. Zwar kann LR die Korrektur auch als sog. Sidecar (einfach mal hier im Blog suchen) speichern, aber das kann dann nur Lightroom bzw. Adobe Camera RAW lesen.

      Antworten
      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        danke, ich habe alle Deine Beiträge soweit noch im Kopf. Mir geht es hier (zunächst) ausschließlich darum, warum das verzerrte Bild in Lightroom unverzerrt angezeigt, wenn ich es erneut abspeichere, die Verzerrung wieder bzw. noch da ist.
        Ich muß noch ergänzen, ich arbeite mit dng, wandle also die raw-Datei vorher in dng, dabei muß natürlich die Verzerrung erhalten bleiben, bleibt sie auch.
        In dem raw/dng-file wird eine Vorschau in voller Größe eingebettet, das ist jpg, entzerrt.
        Ich habe das Gefühl, daß Lightroom nur die Vorschau anzeigt, nicht das wirkliche raw-file. Möglicherweise kann man das durch eine Voreinstellung verhindern, ich weiß aber nicht wo/wie.
        Viele Grüße
        Hans

      • nachbelichtet

        Natürlich zeigt Lightroom nur Vorschauen an – das ist eine grundlegende Funktionsweise des Programms. Ich verstehe aber noch immer nicht wo das Problem ist. Die Objektivkorrektur funktioniert NUR in Lightroom so lange es ein RAW/DNG Format ist. Andere Programme können mit der Einstellung im DNG nichts anfangen, weil es eine Lightroom-spezifische Funktion ist. Ausweg: Das Bild exportieren. Auch das ist eine grundlegende Funktionsweise von Lightroom.

      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        wieder recht vielen Dank für die rasche Antwort. Aber das überzeugt mich nicht. Wenn Lightroom nur Vorschauen anzeigt, die offenbar schon korrigiert sind bzgl. der tonnenförmigen Verzeichnung, die Originale aber nicht korrigiert sind, wie soll ich dann erkennen,
        was zu korrigieren ist. Das ist doch ein Widerspruch in sich. Und es stellt sich so dar, daß Korrekturen an der Vorschau vorgenommen werden, die ich nicht veranlaßt habe. Zumindest habe ich unter den Objektivkorrekturen alles was möglich erscheint, deaktiviert, trotzdem wird korrigiert.
        Und noch eine Feststellung zu den Viewern irfanview und xnview, wobei ich meistens irfanview verwende, hier kann ich einstellen, ob das raw im Original oder das Vorschaubild angezeigt wird, das Original bleibt verzerrt, die Vorschau wird entzerrt dargestellt.
        Bitte verstehe meine Hartnäckigkeit, ich bin kein gelernter Fotograf sondern Techniker, Fotografie ist „nur“ mein Hobby.
        Viele Grüße
        Hans

      • nachbelichtet

        Das Objektivprofil ist bei den Kompaktkameras und besonders bei den RX100 (ich habe die RX100 III) direkt im Kameraprofil „eingebaut“ und tritt nicht als extra Objektivprofil in Erscheinung.

        Zu den anderen Themen schaffe ich es wohl nicht, dir die grundsätzliche Funktionsweise näherzubringen. Die Einstellungen in Lightroom sind eine Anweisung, die nur Lightroom versteht. Darum schert es IrfanView etc. nicht was das steht. Das ist wie eine chinesisches Kuchenrezept. Wenn du chinesisch kannst, wird auch ein Kuchen draus.

        Wozu benötigt man denn noch einen Bildbetrachter, wenn mal doch Lightroom hat, das alles schön anzeigen und sortieren kann? Da solltest du dich nochmal etwas mit den Grundlagen beschäftigen. Für einen Techniker sehe ich gute Erfolgschancen.

      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        leider sind die Module von Lightroom als Bildbetrachter wenig komfortabel. Es braucht da schon etwas komfortablere Bildbetrachter, wie bspw. irfanview. Und wo ist der Unterschied, für normales Anschauen sieht man auch bei irfanview die Vorschau, bei entsprechender Einstellung und Einlagerung Vorschau in voller Größe.
        Für die Klärung betreffs Objektivkorrektur in Lightroom ohne Zutun danke ich Dir.
        Viele Grüße
        Hans

      • nachbelichtet

        Ich kann deine Probleme wie „Raw im Original anzeigen“ und „wenig komfortabel“ zwar in keinster Weise nachvollziehen, aber da gibt es wohl auch sehr individuelle Absprüche.

    • Hans Albrecht

      Hallo Markus,
      danke, ich verstehe aber die Aufregung nicht. Ich habe mittlerweile schon verstanden, was Lightroom macht und daß es einzig ist.
      Wenn ich Dich richtig verstanden habe, wird also eine Objektivkorrektur vorgenommen, obwohl ich das gar nicht aktiviert habe.
      Und in Lightroom gibt es keine Möglichkeit, das raw-file original anzuzeigen, es werden immer nur Vorschauen angezeigt, die schon bestimmte Korrekturen enthalten.
      Viele Grüße
      Hans

      Antworten
  7. Hans Albrecht

    Hallo in die Runde,
    es gibt kein Echo auf meinen Kommentar zur generellen Nutzung des dng-Formates vom 23. Januar 2016.
    Bedeutet das, daß ich damit Eulen nach Athen trage oder wird das dng-Format kaum oder nicht genutzt?

    Außerdem die Frage, wie kann ich ggfs. Beispielbilder einfügen ?
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
  8. Hans Albrecht

    Hallo,
    durch den Beitrag fühle ich mich veranlaßt, über meine Erfahrungen mit dem dng-Format doch zu berichten.
    Ich nutze das dng-Format seit 2015 grundsätzlich für alle aufgenommenen Fotos, d. h. sowohl für Aufnahmen im raw-Format, als auch für die im jpg-Format.
    Obwohl ich an anderer Stelle schon berichtet habe, möchte ich hier nochmal zusammenfassen:
    – ich nutze dng ohne Verluste, damit kann man ruhig mal mehr abspeichern, ohne gleich Verluste befürchten zu müssen
    – bette jpg-Vorschau in voller Größe ein, dadurch geht die Darstellung schnell…
    – die dng-Datei enthält alle vorgenommenen Änderungen, diese werden beim Aufruf in Lightroom angezeigt (Stellung der Steller)
    – durch „zurücksetzen“ in Lightroom erhält man den Originalzustand, d. h. es bleibt alles in einer Datei erhalten
    Das Gute an der Verfahrensweise ist, daß man normal mit jpg arbeitet (wie der Beitrag zeigt, reicht jpg in den meisten Fällen aus),
    nur in bestimmten Fällen, in denen man ggfs. bis auf das Original zurückgreifen möchte bzw. muß, geht man auf das Original zurück und handelt dann wie gewünscht.
    Ich habe den Bearbeitungsablauf festgehalten, bei Bedarf bitte melden.
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
  9. Hans Albrecht

    Hallo Markus,
    Beitrag wie bei Dir immer sehr gut.
    Ich habe folgende Frage, die zwar mit dem Thema nichts direkt zu tun hat, zu der ich aber nicht recht weiß, wo ich sie stellen kann,
    deshalb hier:
    ich versuche momentan, einfache Methoden zur Beurteilung von Kameraschärfe bzw. Kameraauflösung zu finden,
    eine Methode ist, die Übergangsfunktion von Farbübergängen aufzunehmen (Sprungantwort) und an Hand derErgebnisse
    Rückschlüsse zu ziehen (also bspw. schwarz/weiß- bzw. weiß/schwarz-Übergänge zu fotografieren und auszuwerten).
    Hast Du da Erfahrung oder kannst Du mir etwas empfehlen.
    Viele Grüße
    Hans

    Antworten
      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        recht vielen Dank für den guten Hinweis. Die Literaturstelle habe ich durchgelesen, faßt vieles sehr gut zusammen, aber ist etwas für Profis, man braucht entsprechendes Equipment…
        Anlaß für mich ist, daß ich eine vielfältig einsetzbare Kompaktkamera Canon SX 700 habe, die generell und insbesondere bei Tele vom Eindruck her unscharfe Bilder macht. Ich habe das Problem schon weitgehend eingekreist, es ist kein Problem der
        Technik an sich, sondern von Canon.
        Da ich in Fotogeschäften praktisch keine entsprechende Beratung finde und auch mit Testergebnissen nicht weiter komme,
        z. B. digitalkamera.de, versuche ich selbst etwas…
        Im Auswerten von Testbildablichtungen habe ich schon Übung, aber das ist mühselig, deshalb…
        Nochmals vielen Dank.
        Viele Grüße
        Hans Albrecht

  10. Walter

    Danke für die Mühe, die Du Dir mit diesem Video gemacht hast, das ich sehr interessant finde.
    Außerdem frischt das Nachverfolgen Deiner Entwicklungsschritte meine Kenntnisse der LR-Bedienung auf, da ich als nur gelegentlicher LR-Anwender noch keine Routine habe.

    Antworten
  11. Wolfgang Pichler

    Wie oft wurde denn das JPEG in dem Video zwischengespeichert? Ist es nicht so, dass die engagierte Bearbeitung von JPEGs ein KOmprimierungsproblem auslöst?

    Antworten
      • Hans Albrecht

        Hallo,
        das Darstellen von Eigenschaften, bei denen es um Genauigkeit… geht, ist ein generelles Problem übers Netz. Ich beurteile deshalb nicht die Ergebnisse, sondern Werkzeuge und Wege, um zum Ziel zu kommen.
        Wenn man in der Frage jpg gegen raw die Unterschiede darstellen will, wähle ich einen anderen Weg.
        Ich generiere bspw. ein leeres Bild, sagen wir 5400 x 3600 Pixel, fülle dieses mit einem geeigneten Muster und speichere dieses Bild unterschiedlich ab, bspw. in jpg und tif. Dann vergrößere ich die Bilder und vergleiche. Man kann dann sehen, daß ein jpg-Bild mit geringer Kompression sich kaum von dem tif-Bild unterscheidet (8,8,8 bit vorausgesetzt).
        Man sieht auch bei der Beurteilung des jeweiligen Speicherplatzbedarfes, daß das jpg-Format da ordentlich mithält.
        Viele Grüße
        Hans

      • Hans Albrecht

        Hallo Markus,
        ich hatte mit meinem Beitrag vom 16. 03. 2016 versucht, auf die Bemerkungen zur Thematik einzugehen.
        Natürlich wäre der richtige Weg, von den beiden Originalen Ausschnittsvergrößerungen zu machen und diese dann zu vergleichen, aber die Originale stehen uns nicht zur Verfügung, d. h. um es kurz zu machen, ich wollte Dich animieren, damit Deinen überaus interessanten Beitrag noch zu ergänzen.
        Viele Grüße
        Hans

  12. John

    In dem Video sind die Unterschiede anscheinend schlechter zu erkennen, als bei dir auf dem Monitor. Dennoch war es sehr interessant und ich werde das Ganze mal ausprobieren. Oftmals sind meine Bilder schon recht gut belichtet und ich muss nur ein wenig daran schrauben.

    Aufgrund deines Videos werde ich dem JPEG-Format mal eine Chance geben und schauen, ob ich mir dadurch noch etwas Zeit bei der Nachbearbeitung sparen kann.

    Danke für deine Gegenüberstellung.

    Antworten
  13. Humble

    Interessantes Video.
    Allerdings fand ich den Vergleich etwas holprig da das Material doch recht unspektakulär ist.
    Ich hätte einen Vergleich eines doch etwas mehr „zerknipsten“ Bildes gezeigt.

    So ensteht wohl eher der Eindruck RAW ist nicht unbedingt nötig. Es mag sicherlich für Standard Urlaubsbildchen reichen, ansonsten ziehe ich den Einsatz von RAW auf jeden Fall vor.

    Nichts desto trotz

    Danke

    Antworten

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