Am Freitag um 9:30 Uhr kann man bei uns wieder einmal eine Sonnenfinsternis beobachten, auch wenn sie im Gegensatz zu der von 1999 nur partiell ausfällt. Der mitp-Verlag bietet passend dazu eine kostenlose Fotoanleitung an.

Eine Sonnenfinsternis ist schon eine beeindruckende Sache. Ich erinnere mich noch gut an die totale Sonnenfinsternis vom 11. August 1999. Natürlich juckt es vielen Fotografen in den Fingern, weil man ein solches Spektakel ja nur selten zu sehen bekommt. Aus diesem Grund kann man das Fotografieren einer Sonnenfinsternis auch nicht so einfach üben, darum kommt diese kleine Anleitung mit interessanten Fotos und Hintergrundinformationen gerade recht.

Der Auszug stammt aus dem Buch „Astrofotografie“ und diesen könnt ihr HIER (unter ‚Downloads‘) nachlesen.

Aus dieser speziellen Folie von Baader zur Sonnenbeobachtung, könnt ihr übrigens selbst einen Filter für die Sonnenfotografie für eure Kamera basteln. Allerdings könnte es für eine Bestellung für dieses Ereignis bereits zu spät sein …

Alternativ kann man auch einen ND-Filter nutzen. Als idealer Wert gilt hier ein ND5 Filter, der nur noch 0,001 % der ursprünglichen Lichtmenge durchlässt, was in etwa 17 Blendenstufen entspricht.

UPDATE: Meine Recherchen haben ergeben, dass herkömmliche ND-Filter IR- und UV-Strahlung ungehindert durchlassen, wodurch diese nicht für die Sonnenbeobachtung geeignet sind.

Noch günstiger geht es mit einem verspiegelten Glas für Schweißmasken, die es in fast jedem Baumarkt gibt. Auf gar keinen Fall dürft ihr direkt in die Sonne sehen oder gar die Kamera direkt darauf halten – auch nicht während der Abschattungsphase!

Falls ihr schöne Fotos von der Sonnenfinsternis gemacht habt, könnt ihr hier gerne mal einen Link posten!

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