Warum nicht zumindest eine WiFi Funktion zur Standardausstattung einer jeden DSLR gehört, kann ich nicht ganz verstehen. Zwar gibt es Lösungen wie WiFi SD-Karten und einige andere externe WiFi-Module, so richtig schön funktioniert das aber auch in den seltensten Fällen. Ein Kickstarter-Projekt möchte das nun ändern und hört sich extrem vielversprechend an.

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Die eingebaute Wireless-Funktionen der Kameras als auch externe Lösungen haben mehrer Nachteile. Zum einen erfolgt die Verbindung zum Smartphone, Tablet etc. immer per W-LAN, was auf beiden Seiten recht viel Strom verbraucht und häufig gelangen die Fotos und Videos nicht automatisch auf das Smartphone. Man muss erst das W-LAN wechseln, eine App starten etc.

Folgt nachbelichtet auf Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und YouTube

Das Kickstarter-Projekt Lumera setzt hier schon gleich einmal auf eine energiesparende Bluetooth-Verbindungf für die Fernbedienungsfunktionen. Erst zur eigentlichen Bildübertragung kommt das W-LAN ins Spiel um eine schnelle Übertragung zu gewährleisten.  Die Übertragungsgeschwindigkeit geben die Entwickler mit 2-3 MB pro Sekunde an.

Lumera kann mit einer Android oder iOS App derzeit folgende Funktionen:

  • Fernsteuerung und Fernauslösung der Kamera und Einstellung von Blende, Verschlusszeit, ISO-Wert, Fokuseinstellungen etc.
  • Timerfunktionen
  • Live-Bildübertragung von der Kamera zum Smartphone
  • Zeitraffer (Timelapse) Steuerung
  • GPS Geotagging mit Hilfe des Smartphones

Interessant wird Lumera aber durch die direkte Integration von Sharing-Diensten wie Twitter, Instagram, Flickr, Facebook oder auch Dropbox. Damit lassen sich Fotos aus der „großen“ DSLR direkt zu diesen Diensten schicken. Zudem können Fotos auch direkt zu FTP- und WebDAV Servern geschickt werden, was die Sache im heimischen Netzwerk und für Redaktionen interessant macht. Auf diesem Weg ließe sich auch eine automatische Übertragung der Fotos in Lightroom realisieren (überwachter Ordner).

Lumera wird am Stativgewinde der Kamera befestigt und mit dem USB-Anschluss der Kamera verbunden, was derzeit mit vielen Nikon- und Canon Modellen funktioniert. Derzeit entwickelt man auch noch eine Befestigung für den Blitzschuh. Auf einem kleinen OLED-Display können Dienste wie Twitter, Instagram etc. ausgewählt und Fotos mit einem Tastendruck dorthin geschickt werden. Durch die Opensource-Firmware können eigene Ideen verwirklicht werden und Entwickler sind dazu eingeladen, neue Dienste und Funktionen für Lumera zu entwickeln.

Lumera im Einsatz

Lumera im Einsatz

Der Akku ist austauschbar und hält, je nach Nutzung, 6 bis 24 Stunden.

Man kann das Projekt ab 5 Dollar unterstützen. „Early Bird Backer“ bekommen das Gerät ab voraussichtlich im Mai 2015 für 140 Dollar  inkl. Versand weltweit. Später wird es für etwa 190 Dollar angeboten werden. Wer das Projekt mit dem Developer-Paket für 170 Dollar unterstützt, bekommt Lumera voraussichtlich schon im März 2015.

Lumera Montage

Lumera Montage

Wie immer kann es bei Crowdfunding-Projekten passieren, dass es zu Problemen bei der Entwicklung oder Fertigung kommen kann und das Geld futsch ist. Derzeit befindet sich die Entwicklung in der Prototyp-Phase. Das finale Design wird im Dezember 2014 abgeschlossen sein und die Produktion soll im Januar beginnen. Im Moment hat man knapp 40.000 vom 90.000 Dollar Ziel erreicht. und hat noch 33 Tage Zeit.

Lumera Kickstarter Seite

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