Der Minimoog ist ja so etwas wie der heilige Gral der virtuellen Instrumente. Kaum ein Hersteller kommt um ein Plugin herum, das sich nicht zumindest teilweise an der analogen Wuchtbrumme orientiert. Für alle Besitzer einer NI Reaktor Vollversion kommt der Klassiker nun ganz kostenlos und durchaus authentisch.

Ja, ich bin ein Minimoog Fan! Aber nicht erst, seit analoge Synths wieder en vogue sind, sondern weil meine musikalischen Vorbilder immer damit gearbeitet haben. Was wären Pink Floyd, Rush, Saga, Don Airey, ELP und wie sie alle heißen ohne den Minimoog? Ich sehe diesen Synthesizer als ein echtes individuelles Instrument, genau so wie eine Fender Strat, eine Les Paul, ein Fender Rhodes oder einen Precision Bass. Aus dem Progrock und Prog-Metal Bereich ist der Minimoog ohnehin eine feste Größe.

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Es gibt viele sehr gelungene virtuelle Versionen dieses zeitlosen Synthesizers. Das Model E von Steinberg war der erste Versuch den sehr charakteristischen Sound nachzubilden. Wir reden hier wohlgemerkt von einem virtuellen Instrument, das zur Jahrtausendwende erschaffen wurde und die technischen Möglichkeiten dieser Zeit ausreizte. Auch dieser Klassiker ist heute kostenlos erhältlich.

Ernstzunehmende Kandidaten waren (und sind noch immer) der Arturia Minimoog und natürlich der G-Forece Minimonsta, welchen ich nach wie vor als eine der gelungensten Minimoog Alternativen ansehe.

12 Stimmen mit u-he DIVA gleichzeitig bei 5,6% CPU Auslastung

u-he DIVA

Der von mir sehr geschätzte, überaus kompetente und sympathische Berliner Urs Heckmann – besser bekannt unter dem Label u-he – hat vor einiger Zeit mit „DIVA“ das wohl bislang beste Softsynth Plugin präsentiert, der die Rechenpower unserer Zeit komplett nutzt und auch Minimoog kann.

Dass man aber für den echten Minimoog Sound nicht zig Euro auf den Tisch legen muss, zeigt der kostenlose MiniMojo, der als Freeware Ensemble für Native Instruments Reaktor im .ens Format zum Download bereitsteht.

http://youtu.be/cAhNylHjX_4

Auch wenn die Benutzeroberfläche an einigen Stellen etwas ungeschliffen aussieht und der recht einfache Synth doch ziemlich an der CPU nascht, sind die Sounds sehr beeindruckend. Zudem gibt es ein paar Goodies die dem Original fehlen, so z. B. Effekte wie Phaser und ein Delay, das am Roland Space Echo angelehnt wurde.

Für den Download benötigt man einen Account für die NI User Library sowie eine Vollversion von Reaktor. Mit dem ebenfalls kostenlosen Reaktor Player funktioniert der Synth leider nicht.

HIER gehts zum Download

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