Neben der Bewertung von Fotos mit Sternchen und Flags, gibt es ja auch noch die Farbmarkierungen. Diese 5 Farben sind zunächst einmal vollkommen neutral und jeder kann sie verwenden wie er möchte und bei jedem haben sie wohl eine andere Bedeutung – oder bisher noch gar keine. Ich gebe euch ein paar Tipps und Ideen.

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Ich sehe Lightroom noch immer in erste Linie als Werkzeug zur Bildverwaltung und Archivierung und nutze die dafür zur Verfügung stehenden Funktionen sehr ausgiebig. Während man mit den Tasten 1-5 die Bewertung mit Sternen durchführen kann, sind die Tasten 6-9 für die Farben Rot, Gelb, Grün und Blau der Farbmarkierung zuständig. Eine weitere Farbe, nämlich Lila, hat kein Tastenkürzel. Man kann aber auch auf das Farbkästchen im Vorschaubild oder die Farbsymbole in der Werkzeugleiste klicken. Ein weitere Klick auf die gleiche Farbe oder das entsprechende Tastenkürzel entfernt die Farbmarkierung wieder.

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Markmarkierungen über die Werkzeugleiste oder das Vorschaubild auswählen

Markmarkierungen über die Werkzeugleiste oder das Vorschaubild auswählen

 

Wie ich sie nutze und ein paar Ideen

Da Adobe den Labels keine tiefere Bedeutung zugeteilt hat, kann man damit machen was man möchte und was einem hilft. Bei mir sieht das so aus:

  • Rot: Fertig bearbeitete Fotos
  • Gelb: Gute Fotos die ich (irgendwann mal) umfangreicher bearbeiten muss
  • Grün: Fotos die in Stockagenturen angeboten werden
  • Blau: Blogfotos
  • Lila: Fotos die nicht von mir aufgenommen wurden

Das ist aber nur meine Einteilungen. Andere Möglichkeiten wären z. B.

  • Panorama, HDR Fotos markieren
  • Fotos für Flickr, Facebook etc.
  • Fotos von verschiedenen Kameras bekommen unterschiedliche Farben (z. B. für Hochzeitsfotografen interessant)
  • Verschiedene Farben für unterschiedliche Fotografen (in der Familie)
  • Farben für unterschiedliche Dateitypen (JPEG, RAW, PSD etc.)
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Damit man auch später noch weiß für was man die Labels vergeben hat, kann man diesen auch einen Namen geben. Unter Metadaten -> Farbmarkierungssatz kann man jedem Label auch noch eine Bezeichnung geben, welche dann auch rechts in den Metadaten unter „Beschriftung“ angezeigt wird.

Labels mit Namen versehen

Labels mit Namen versehen

Natürlich kann man die Fotos dann auch nach dem Label filtern lassen und z. B. nur alle roten bzw. „Bearbeitet“ Fotos anzeigen lassen.

Nach Farbmarkierungen filtern

Nach Farbmarkierungen filtern

Das waren meine Tipps zu den Farbmarkierungen. Welches System habt ihr denn? Vielleicht ist ja noch eine geniale Idee dabei?

 

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15 Responses

  1. Sebastian

    Man lernt nie aus, danke für einige sehr gute Hinweise wie zum Beispiel die Tastenbelegung, besonders hilft mir der Farbmarkierungssatz, VG Sebastian

    Antworten
  2. Christian Höfliger

    Ich verwende, wenn ich von einem Shooting zurück komme zuerst die Flag (Taste-P) als Grobauswahl, danach sehe ich mir alle Bilder betreffend der Schärfe an und deselektiere die unscharfen/am-falschen-Punkt-scharfen Bilder (Taste-U). Anschliessend grenze ich meine Auswahl ein (Filter mit Flag) und wähle die Bilder mit Grün (Taste 8) aus, die ich meinem Kunden präsentiere. So habe ich immernoch die Möglichkeit für Korrekturen in Photoshop – z.B. auf Teile von Bildern in der Serie – zurückzugreifen. Meine Bilder für die Präsentation aber einfach mit dem Filter Grün einzuschränken. Oft verwende ich auch die Farbcodierung um Serien für ein Panorama zusammenzustellen.

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  3. QuiverTree

    Zur Umbenennung der Farbmarkierungen ist folgendes anzumerken: hat man Farbmarkierungen bereits verwendet und führt dann z.B. eine Umbenennung von „Grün“ in „Bearbeitet“ durch, verschwinden alle grünen Markierungen. Man kann sie zurückholen, indem man wieder auf „Adobe Standard“ umschaltet oder die Umbenennung manuell rückgängig macht. Ich habe bisher keine Möglichkeit gefunden, die Farbmarkierungen umzubenennen und trotzdem zu behalten. Für Hinweise wäre ich dankbar.

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    • elsch

      Naja, dafür kann man eine Sammlung kurzzeitig missbrauchen: Alle Fotos des Katalogs anzeigen, Filter anwenden: z.B nur alle grün markierten Fotos anzeigen, dieser Fotos alle markieren und einen neuen Sammlung hinzufügen (echte Sammlung, nicht Smart Sammlung „grüne Fotos“, das geht schief). Jetzt Farbmarkierung umbenennen. Dann wieder in die Sammlung gehen, alle Fotos mit Strg+A auswählen und 8 drücken: Alle Fotos, die vorher grün markiert waren sind es wieder, mit neuer Bezeichnung für grün.

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  4. Johannes

    Ich nutze die Farbmarkierungen bisher nicht, da ich diese nicht kombinieren kann. Kombinierte Markierungen wie ‚im Blog veröffentlicht‘ und ‚im Fotobuch‘ sind damit leider nicht möglich. Ich bilde dies durch Sammlungen (Collections) und Schlagworte ab.

    Sehr gut finde ich allerdings den Tipp von Birgit: Eine rote Markierung für Bilder die nicht weitergegeben werden sollen/dürfen.

    Viele Andere Nutzungarten (Dateityp, Layout) müssen gar nicht markiert werden, da man diese über die gute Suchfunktion einschränken kann.

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  5. Jens

    Guter Artikel und ein Hinweis mehr, den eigenen Worflow zu vefrbessern. Ich nutzte derzeit nur „rot“, um Bilder für eine weitere externe Bearbeitung zu markieren.

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  6. Birgit Engelhardt

    Erst vor kurzem habe ich überlegt, dass ich alle Fotos, die ich schon mal auf meinem Blog veröffentlicht habe, farblich markieren sollte. Und „rot“ steht für mich für „keine Weitergabe“ – entweder, weil keine Freigabe vorliegt oder weil ich weiß, dass die abgebildete Person das Bild als sehr privat ansieht.

    Die Umbenennung kannte ich auch noch nicht, ist aber soeben erfolgt 🙂

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    • nachbelichtet

      Es ist sehr interessant zu lesen, welche Funktionen die Farbmarkierungen bei verschiedenen Anwendern übernehmen. Da sieht man wieder, wie viele unterschiedliche Anforderungen es gibt.

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  7. Lichtspitzer

    Danke für Deine Ideen. Ich benutze die Farben ehrlich gesagt erst seit Kurzem etwas intensiver. Früher hatte ich nur Blau für Einzelbilder, die ich noch zusammensetzen möchte (Belichtungsreihen, Panoramaeinzelbilder) sowie Lila für die zugehörigen Ergebnisse, also z. B. fertige HDRs oder Panoramen. Da ich dafür natürlich externe Programme benutze, finde ich das recht praktisch. In letzter Zeit verwende ich häufiger auch die anderen Farben: Grün für (erstmal) fertig bearbeitete Bilder, Gelb heißt ‚in Bearbeitung‘ da soll also vielleicht auch noch extern etwas gemacht werden (z.B. in Photoshop Elements), Rot für ’spezielle Markierung‘, die ich abhängig von der Situation immer nur temporär benutze, z. B. das „letztes Bild“, was ich mir mal merken möchte, um schnell wieder dahin zurückzukehren, wenn man zwischendurch etwas anderes bearbeitet hat.

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  8. Stefan Reiß

    Ich nutze zwei Farbmarkierungen für Roh-Bilder aus Panorama- und HDR-Belichtungs-Reihen. Damit kann ich diese Bilder recht einfach filtern.
    Eine weitere Farbmarkierung setze ich für Bilder, von denen ich weitere Versionen erstellen möchte bzw. in deren Bearbeitung ich weitere Zeit investieren will.
    Den letzten 2 Farbmarkierungen benutze ich, um virtuelle Kopien so zu kennzeichnen, dass ich entscheide, welche Version exportiert werden soll und welche nicht. Das ist für mich von Interesse, wenn ich nur ein Bild zur Präsentation exportieren möchte, da es keinen anderen Filter gibt, über den ich virtuelle Kopien auseinandersteuern kann.

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    • lichtbildwerkerin

      Dass man die Markierungen umbenennen kann, wusste ich gar nicht, guter Tipp. Schade finde ich, dass es nicht möglich ist, Farbmarkierungen zu kombinieren, das fehlt mir. Ich markiere Bilder, die ich so gut finde, dass ich sie irgendwann mal veröffentlichen möchte mit lila. Die meines Projektes 52/7 mit grün, damit fallen Bilder aus der lila-Auswahl. Warum nicht lila und grün? Oder geht das doch irgendwie?

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      • nachbelichtet

        Nein, das geht leider nicht. Damit würde ja auch die farbliche Abhebung der Thumbnails nicht mehr funktionieren.

      • Uwe Grün

        Farbmarkierungen kombinieren geht zwar nicht aber die Sternbewertungen kann man dazu ganz gut „missbrauchen“. Z.B. Verwendungszweck 1 rot, Verwendungszweck 2, grün, Verwendungszweck 3 1 Sternchen was dann sowohl rote, grüne oder unmarkierte Bilder sein können. Auf jeden Fall recht flexibel das Ganze…

    • Gerhard

      Ich benutze die Farbmarkierungen für die Kennzeichnung, in welchem „Präsentationsmodus“ das Bild verwendet wird: rot = auf DNLA-Streaming-Server, blau = verwendet in m.objects (Multimedia Präsentation), grün = Fotobuch. Da ich in der Regel für „rot“ und „blau“ virtuelle Kopien verwende, gibt es da auch keine Kollisionen.

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  9. Martin

    Ob ich das Foto gut finde oder nicht, dafür benutze ich die Sterne-Bewertungen. Die Farben nutze ich unterschiedlich. Bei einem Shooting markiere ich die vom Model ausgewählten Bilder mit einer Farbe, meine Auswahl mit einer anderen Farbe und Making-Of-Bilder bekommen auch eine Farbmarkierung.
    Bei Urlaubsbildern unterscheide ich mit den Farben nach Landschaftsbildern, Streetbildern, usw.
    Ich finde die Farbmarkierungen ziemlich praktisch.

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