Das FX-Format, also das Vollformat mit einem Sensor in der Größe des analogen Kleinbilds, setzt sich mehr und mehr durch. Die D700 war damals der Einstieg für viele Fotografen und ich kenne auch noch einige, die bis jetzt an dieser tollen Kamera festhalten. Auch wenn ich im reinen Fotobereich noch immer mit meinen DX-Modellen zufrieden bin, ergeben sich durch das Vollformat doch handfeste Vorteile.

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Dieser Beitrag wurde 2013 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Das Interesse an einer Spiegelreflexkameras im FX Format steigt nicht zuletzt durch vergleichsweise preiswerte Modelle wie die neue Nikon D610. War das Spitzenmodell D800 noch recht kostspielig und für viele außerhalb der finanziellen Reichweite, bekommt man mit der D610 eine sehr ordentliche FX Kamera zum Preis der beliebten Nikon D300s.

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Ein größerer Dynamikumfang, geringeres Bildrauschen bei höheren ISO-Werten und natürlich eine höhere Auflösung sind aber nicht die einzigen Argumente für das Vollformat. Zum einen kann man mit einem größeren Sucherbild die Bildgestaltung besser kontrollieren und auch die Tiefenschärfe-Kontrolle ist deutlich besser als bei DX-Modellen.

Wer viel mit Weitwinkeleinstellungen fotografiert profitiert zusätzlich, denn bei Vollformatkameras fällt die Brennweitenverlängerung der DX-Kameras weg. Bei einer Nikon D7100 verlängert sich durch den kleineren Sensor die Brennweite eines jeden Objektivs um den Faktor 1,5. So wird aus einem leichten Weitwinkel mit 28mm eine Normalbrennweite mit 42mm Brennweite – aber auch aus einem Teleobjektiv mit 200mm ein Supertele mit 300mm Brennweite.

Da Spiegelreflexkameras schon lange keine reinen Fotokameras sind, sondern sich mittlerweile als Videokameras etabliert haben, ist gerade der Weitwinkel-Aspekt interessant, denn damit bleibt ein 35mm Objektiv (was man im Film als Normalbrennweite ansieht) auch ein solches und mutiert nicht zur 52mm Brennweite. Mit der D610 können Videos mit 1080p und 30, 25 oder 24 Frames/Sekunde aufgenommen werden. Mit 720p sind auch 60fps und damit die beliebten Zeitlupeneffekte in der Nachbearbeitung möglich.

Über externe Audio-Eingänge können hochwertige Mikrofone angeschlossen werden und der Kopfhörerausgang erlaubt ein gezieltes Monitoring. Für viele ambitionierte Videofilmer ist außerdem der „cleane“ HDMI-Ausgang essentiell wichtig. Damit lässt sich das unkomprimierte Kamerabild – praktisch frisch vom Sensor – abgreifen und auf einem externen Recorder aufzeichnen, was die Qualität und die Möglichkeiten in der Nachbearbeitung (Stichwort: Grading) noch einmal deutlich steigert.

Natürlich steht und fällt die Bildqualität – nicht nur im Vollformat – mit der Qualität der Objektive, denn der große Sensor verzeiht Schwächen der Linse weniger als der kleine DX-Chip. Darum sind hochwertige Objektive wichtiger denn je. Bei Nikon ist die Auswahl an hochwertigen Linsen, gerade für das FX-Format, besonders groß und deckt jeden Einsatzzweck – vom extremen Weitwinkel bis zum starken Teleobjektiv ab. Gerade die recht preiswerten Festbrennweiten können an einer Vollformatkamera ihre Qualität voll und ganz ausspielen.

Das oben genannte saubere HDMI-Signal und die Qualität der Videos wäre für mich der Hauptgrund für eine D610. Ich habe bereits einige Objektive die sich auch mit einer FX-Kamera blendend verstehen würden, weshalb ein Wechsel nicht ganz so schwer wäre.

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