Wenn die Umsätze im Kamerabereich stagnieren, will man mit dem Zubehör verdienen. Verschiedene Nikon Anwender klagen, dass nach einem neuen Update alternative Akkus und sogar Batteriegriffe von Fremdherstellern nicht mehr funktionieren würden.

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Dieser Beitrag wurde 2013 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Konkret dreht es sich dabei um die neue Firmware 1.02 für die Modelle D3100, D3200, D5100, D5200 bzw. die Version 1.3 der P7700 und den Akku EN-EL14a. Von der Sperre sind wohl auch Batteriegriffe von Drittherstellern betroffen, die sich ja größter Beliebtheit erfreuen und häufig gleichzeitig mit alternativen Kameraakkus verkauft werden.

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Nikon verliert in den Beschreibungen zu den Firmware-Updates natürlich kein Wort darüber, dass man mit diesen Updates Fremdhersteller ausschließt. Der Hinweis, dass die verbleibende Akkuleistung mit dem Update genauer dargestellt werden würde, lässt aber einen Zusammenhang zu.

Unschön ist dieser Umstand aber auch gerade deshalb, weil Nikon bei den Updates keinen offiziellen Weg zurück anbietet, will heißen, keine ältere Firmware-Version zum Download und damit zum Downgrade anbietet.

Darum sollte man sich momentan sehr genau überlegen, ob man bei den entsprechenden Kameramodellen ein Update durchführt, wenn man alternatives Zubehör nutzt.

via Nikonrumors

 

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15 Responses

  1. Thomas Gaugel

    So etwas hatte ich schon vermutet und habe deshalb die neue Firmware erst gar nicht installiert. Ganz schön fies von Nikon. Da wächst bei mir die Lust nach fas 40 Jahren Nikon mal den Hersteller zu wechseln!

    Antworten
  2. Icke

    Tja, danke für den Hinweis.
    Dann gibt es wohl kein Update mehr bei mir.
    Läuft ja auch alles 😉

    Antworten
  3. Björn Lubetzki

    Mal ehrlich, ist es so, das Nikon das absichtlich gemacht hat, oder ist es einfach nur so, das Nikon nicht die Möglichkeit hatte, jeden Fremdhersteller zu testen? Sie sagen ja „die verbleibende Ladeleistung wird besser dargestellt“. Dies konnte man dann natürlich bei Nikon gut testen (mit deren eigenen Akkus…). Aber sollen sie jetzt noch alle Sachen von Fremdfirmen einkaufen? Jeder weiß doch, das es nach Firmwareupdates und sogar im normalen Betrieb Probleme geben kann, wenn man nicht das original Zubehör benutzt. Das gilt für Druckerpatronen, Autoteile….und eben auch für Fotosachen.
    Nikon wird da schon noch ein weiteres Update raus bringen und nicht sagen „Okay, Fremdfirmen können uns mal“.
    Wenn man immer auf Nummer sicher gehen will, nimmt man halt original Teile…..

    Antworten
  4. Klaus

    Hi, meine D 5100 hat auch das1.02 Update, aber mein Maike Batteriegriff und mein Troy Ersatzakku funktionieren aber nachwievor 🙂

    Antworten
  5. Hans Mayr

    ….sind die Umsätze vielleicht eingebrochen ??
    Im Vergleich zu SONY vertraut NIKON zu sehr auf seine Gemeinde.

    Keine großen neuen Innovationen !

    Antworten
  6. Fabian S.

    Nicht unbedingt ein feiner Zug von Nikon. Würde mich aber nicht wundern, wenn wegen des Protestes einiger Nutzer ein ergänzenden Firmware Update käme, um die Kompatibilität wiederherzustellen.

    Solche Aktionen verstehe ich vielleicht in der Branche der quersubventionierten Consumer-Drucker, die sich durch den Tintenverkauf halbwegs ein Zubrot verdienen. Dass Tinten bereits vorab gechipt sind, ist den meisten beim Kauf klar. Dass ein Batteriegriff von Firma X nach einiger Zeit wegen eines Updates nicht mehr funktioniert wohl weniger.

    Nikon macht sich damit meiner Ansicht nach jedenfalls keinen Gefallen. Die wenigsten werden deshalb jetzt den Original-Batteriegriff kaufen.

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    • nachbelichtet

      Derzeit nur für die genannten Kameras. Man sollte aber vielleicht bei zukünftigen Updates anderer Modelle erst etwas abwarten …

      Antworten
  7. Raphael von LICHTKLTR.com

    Aber das ist ja bei Druckerherstellern auch Gang und Gebe, auch bei einigen Kaffee-Pad-Maschinen-Produzenten.

    Antworten

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