Ach ja, Samplitude. Die Digital Audio Workstation war meine erste Software für’s digitale Recording. Über die Jahre habe ich viele Versionen genutzt, aber seit der letzten Version verbindet mich eher eine Hassliebe. Nun sollte Samplitude für OS X erscheinen aber Magix zog bei diesem Projekt diese Woche überraschend die Reißleine.

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Dieser Beitrag wurde 2013 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Samplitude ist eines der dienstältesten Programme für das Recording am PC. Entwickelt von SEK’D, wurde es um 2000 herum von Magix gekauft. Meine Ersterfahrung geht auf die Version 5.3 zurück, von der ich sogar noch das Original-Softwarepaket habe:

Samplitude 5.3

Samplitude 5.3

Da ich hauptsächlich mit Audio arbeite und Midi-Funktionen nur für Drum-Programming und ein paar virtuelle Tonerzeuger nutze, war Samplitude für mich immer die richtige Lösung. Cubase war mir immer irgendwie zu Umständlich was VSTi anging und auch zu behäbig im Startverhalten. Auch mit Logic hatte ich mal ein Techtelmechtel. Nach dem Kauf von Apple und der Mac-only Strategie war aber auch das keine Option mehr. Außer ProTools, das damals noch an die entsprechende Hardware gebunden war, gab es recht wenige Alternativen. MOTU’s Digital Performer war ja auch Mac-only.

Besonders angetan hatten es mir immer die internen Effekte von Samplitude: Der Vandal als Gitarren- und Bass-Simulation, Am-Track, Am-Munition und Am-Phibia als Dynamikeffekte machten andere Plugins meist überflüssig. Leider schlichen sich im Laufe der Zeit immer mehr Fehler ein, die das Arbeiten mit Samplitude unnötig erschwerten. Viele Funktionen waren einfach nicht mehr zeitgemäß repräsentiert und die Menüs wurden immer überfrachteter.

Mit der Version Samplitude Pro X verschärfte sich die Situation deutlich. Anwender klagen über viele, teils kritische Bugs.

Samplitude für OS X

Als vor 3-4 Jahren das Interesse an Macs auch in Deutschland stieg und Apples Logic tot schien, stieg auch Magix in die Entwicklung einer Samplitude Version für OS X ein. Das erforderte nach eigenen Auskünften eine komplette Neuentwicklung der Software. Vorboten waren zudem die Mac Versionen von Vandal und der Analogue Modelling Suite.

Die bisherigen Samplitude Anwender fragten sich hin dessen, ob die Ressourcen nicht besser für die Verbesserung der bestehenden Windows-Version eingesetzt werden sollten. Magix beteuerte allerdings, dass für die Entwicklung der Mac Version ein eigenes Team zuständig wäre.

Magix wurde nun wohl von einigen Entwicklungen überrascht, die eine Mac Version nicht mehr sinnvoll erscheinen ließen:

Rückläufige Mac Verkäufe

Die Verkäufe von Mac Desktop Rechnern und Notebook sind mittlerweile rückläufig. Nach dem Tod von Steve Jobs und Apples Konzentration auf iOS, verlor Apple immer mehr an Glanz. Professionelle Anwender vergrätzte man mit der unsicheren Zukunft des Mac Pro. Zwar gibt es nun den „Mülleimer“ als potenten Mac für professionelle Anwendungen. Im fehlt aber ein dedizierter Firewire-Port, welcher im Studiobereich noch immer wichtig ist und ein Einstiegspreis von 3000 Euro (ohne externe Laufwerke etc.), lässt viele in Richtung Windows schielen, zudem man für die Musikproduktion auf die leistungsstarke Grafik des neuen Mac Pro verzichten kann.

Logic X zum Kampfpreis

Ganz überraschend gab es dann auch noch ein großes Logic Update. Ausgestattet mit Gigabyte an Sounds, Loops, Impulse Responses, Effekten und Klangerzeugern gibt es Logic X für lächerliche 179,99 Euro im Apple Store. Zudem wurde ProTools nativ und somit für jeden attraktiv. Verfügbar für Windows und Mac ist es meiner Ansicht nach der größte Konkurrent für Samplitude und preislich auf ähnlichem Niveau.

Dann wären da ja auch noch Steinberg’s Cubase für den Mac, MOTU’s Digital Performer, Ableton Live und natürlich Cockos‘ Reaper.

Magix zieht die Reißleine

Mit einer Mitteilung im Samplitude Forum zieht Magix nun sehr überraschend die Reißleine:

Liebe Samplitude User,

 

Aufgrund unserer künftigen Produktausrichtung und einem geänderten Marktumfeld werden wir bis auf Weiteres die Entwicklung einer Samplitude Version für die Mac Plattform nicht weiter fortführen.

Es ist für uns in diesem Zusammenhang natürlich nachvollziehbar, dass Kunden die eine baldige Mac-Version erwartet haben, diese Entscheidung bedauern werden und bitten Sie deshalb ausdrücklich um Ihr Verständnis für diese Änderung unserer strategischen Ausrichtung.

Wir werden Sie auch weiterhin bestmöglich mit neuen Funktionen und Produkten in Ihrem täglichen Arbeitsumfeld unterstützen und konzentrieren uns verstärkt auf unsere Kernkompetenz, die Entwicklung von Audio-Produktionssoftware auf der PC-Plattform. Dies bedeutet, dass wir uns in der nächsten Zeit hauptsächlich Samplitude Pro X2, Sequoia und weiteren interessanten neuen Themen widmen werden.

Wir hoffen, Sie auch in Zukunft weiter mit qualitativ hochwertigen Produkten begeistern zu können und verbleiben mit besten Grüßen

Ihr MAGIX Pro Audio Produktmanagement

 

Überraschend deshalb, weil Samplitude for Mac noch in diesem Jahr erscheinen sollte. Gleichzeitig kündigt man eine neue Version der Windows Version an, die sich Samplitude Pro X2 nennen soll.

Ich halte diese Entscheidung für sehr sinnvoll, da Samplitude meiner Ansicht nach mehr neue Nutzer mit einer stabilen, überarbeiteten und gut ausgestatteten Windows-Version zu einem attraktiven Preis anlocken kann, als mit einer halbherzigen Mac-Variante.

Apropos Preis: Auch hier sollte man bei Magix einmal ganz genau nachdenken. Knapp 500 Euro sind im aktuellen Marktumfeld (wie es in der Mitteilung so schön heißt) für Samplitude Pro X und fast 700 Euro für die Suite einfach zu viel für einen Underdog. Man kann sich auch nicht mehr auf Funktionen wie der objektorientierte Bearbeitung oder der tollen Soundengine ausruhen, denn da haben andere nicht nur aufgeholt, sondern überholt.

Sicherlich hat man mit Sequoia im Broadcast-Bereich noch einen Stamm treuer Anwender, die sich nicht so schnell nach irgendwelchen Trends richten oder einfach wechseln könnten. Ich bezweifle aber, dass für einen Konzern wie Magix die Erlöse aus diesem Bereich tatsächlich relevant sind.

Ich bin mit Reaper untreu

Diverse Bugs, das recht unflexible Kanalrouting und das Fehlen mehrer Einzelausgänge waren ein Punkt, die mich vor etwa 2 Jahren mehr und mehr zu Cocko’s Reaper getrieben haben.

Zwar hatte ich das anfänglich selbst nicht so ganz ernst genommen Es zeigte sich aber schnell, dass die Arbeit mit Reaper sehr angenehm, schnell, stabil und extrem flexibel ist. Keine andere DAW lässt sich so auf die eigenen Anforderungen anpassen und automatisieren wie diese Shareware.

Man darf zwar nicht vergessen, dass man hier evtl. noch das ein oder andere Plugin hinzukaufen muss und sich der Preis dadurch auch etwas relativiert, in Sachen Bearbeitung, Routing, Workflow kann Reaper jedoch allen anderen DAWs locker das Wasser reichen.

Wie geht es weiter?

Ich würde mir eine stark überarbeitete Samplitude Version wünschen, bei der man sich Gedanken über die Menüstrukturen gemacht und Fehler beseitigt hat, die sich schon seit mehreren Versionen durchziehen. Keine neuen Features. Keine Spektralansicht in den Spuren. Keinen halbgaren Independence Sampler oder Alibi-Klangerzeuger. Dafür solide Grundfunktionen, einfaches Track Comping, flexibleres Routing, einfache Parameterautomation, Einzelausgänge, einfaches aber stabiles MIDI-Editing zu einem günstigeren Verkaufspreis.

Tut euch mit Entwicklern wie u-he zusammen, so wie es Cakewalk mit Softube oder Steinberg mit Voxengo gemacht haben. Die Chancen für Samp sind noch immer vorhanden, aber ihr müsst verdammt viel Gas geben!

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13 Responses

  1. Christoph Schade

    Nutze Sam Pro X seit der ersten Version, seither habe ich glaube 6 Updates oder mehr installiert. Hatte aber nie die genannten massiven Probleme auf Win 7 64-bit mit der PreSonus Audio Box. Vielleicht war auch nur die 32- bit Version betroffen.

    Den Artikel an sich finde ich zwar nicht schlecht aber Objektivität ist wirklich etwas anderes. Diese PC und Mac Vergleiche mit diversen Pauschalisierungen bin ich schon lange leid. Was zählt ist wie immer das Ziel und das Ergebnis, wie man dort hin kommt muss jeder für sich selbst herausfinden. Es gibt nicht gut oder böse und meiner Meinung nach auch nicht die perfekte Lösung für alle Aufgaben.

    In diesem Sinne …

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  2. Alfredo

    Ich weiß nicht was der Thread Ersteller hat? Nennen Sie doch mal ein paar Fehler, sie haben nur irgendwas angedeutet, aber keine Fehler tatsächlich beschrieben. Also ich habe mit dem Samplitude Music Studio 2013 und dann das 2014 (2014 war eigentlich das selbe wie 2013). Für 98,- ist das schon besser als Cubase, finde ich jedenfalls nach Jahrelangen Arbeiten mit Cubase. Ich bekam dann ein Angebot von Magix Sam Pro X für die Hälfte des Preises, da hab ich zugeschlagen. Das ist meiner Meinung nach die beste Recording Software für Windows basierende Rechner Systeme. Also jeder der mit Cubase, oder Logic, ich hab auch mal kurze Zeit mit ProTools 8 gearbeitet, aber auch das kommt doch bei – WEITEM – nicht an Samplitude Pro X 12 ran! Zuletzt hab ich mir ein Cubase 7 Light Version angeschaut und bisschen mit gearbeitet, ist auf jeden Fall die beste Cubase Version die es je gab. Trotzdem, Samplitude ist die absolute Oberklasse. Die mitgelieferten Effekte – Die Essentials – Die Compressoren Arbeiten meiner Meinung nach genau so gut wie die der „Wave Plugins“ diese Essential Effekte ist absolute Oberliga, einfach Intuitiv einzustellen und die bearbeiten das Signal so wie man sich das Wünscht, da passiert auch was und es läßt sich sehr fein Justieren, da macht das zuhören FREUDE in den Ohren, da vollzieht sich „Signal Bearbeitung“ „JAAA“ der Thrashold schafft es „IN“ die Wave zu greifen, bis UNTEN HIN, der zieht etwas nach oben WOW, der bearbeitet nicht nur die Transienten nee…der macht alles richtig! Klasse Compressor ist das…der Vocal Channel Strip, der Hammer, ist genau das selbe bloß mit De-Esser und Tone Potie…also wer da nix aus dem Gesang macht, der nimmt besser weiterhin mit seinen alten Fostex Kassettenrecorder auf…ehrlich jetzt, ist einfach zu Bedienen wenn man solche Effekte kennt, da macht JEDER Potie was er soll…und zwar DIREKT!!!

    Wer hier was anderes Behauptet, der Lügt entweder, oder aber hat ein Viren Verseuchtes Windows und hat deswegen Knackser etc. in seinem Mixdown.

    Nee nee…, beim Kauf von Sam Pro X hab ich die Analogue Moddeling Suite mit geschenkt bekommen…“Munition“, der Mastering Multi Band Comp-Limiter …mit Spring mich an Effekt oder, „Hey heute mal be Ballade gefällig und mal auf Weiche Sounds setzten“ Effekt….die Effekte sind BRUTAL GEIL, weil sie FUNKTIONIEREN und zwar 100% und jeder Potie macht was es soll und zwar DIREKT, ab dem ERSTEN Strich auf der Skala!

    …und der Reverb…Variverb…kommt Leute, hat man alle Effekte, dann brauch man – „GAR NICHTS MEHR DAZU KAUFEN“ – Wenn doch….“Was denn“ ? Was fehlt ? NICHTS !!!
    Das ist die Wahrheit, Samplitude Pro X ist „Made in Germany“ vom aller, aller feinsten!

    Wer die Software – „KENNEN GELERNT HAT“ versteht warum der Mars Roboter mit Deutscher Software läuft,…nein, Du willst nach der Einarbeit in Samplitude Pro X – NIE MEHR WIEDER, etwas mit Cubase und Konsorten zu tun haben…NIE WIEDER, versprochen.

    …wenn doch….ey dann machst du was falsch.

    Ich hab ein „Tape“ aus den 60er Restauriert, mit der Spektral Funktion…“Ich sag dir, sowas hab ich vorher noch NIERGENDS gesehen, geschweige denn das ich wußte das es so was überhaupt gibt!
    Da siehst du das „Knacksen“ ja…Markierst es, Rechts Klick und Löschen und es ist „WEG“….AAABER – NUR – der Knackser und sonst nichts anderes!
    Das ist Science Fiction in Audio Bearbeitung Par Excelance!!!

    Also ich hab schon hier und da mal etwas suchen müssen um es zu finden. Wenn man ganz frisch drin ist im Recording, würde ich echt „Samplitude Music Studio 2013/2014“ empfehlen, ist Übersichtlicher, der Umfang für 98 – „Schier UNGLAUBLICH“ – Da kommt kein Cubase mit.
    Hat man aber Erfahrung, dann wühlt man sich auch durch PRO X durch, ich hab zwei, drei mal ins Handbuch oder die Online Hilfe aufgemacht…es kann viel, die Menüs sind „Umfangreich“ aber das ist auch gut so, ich vermisse nichts.

    Du kennst die Software nicht,…geh nach Youtube und guck dir ein paar Videos an, diese Videos UNTERTREIBEN aber meistens 😉

    Mag sein das es bei Pro X 12 Anfangs Probleme gab, ich hab es mit allen NEUEN Updates bekommen, noch nie einen Absturz oder sonst was gehabt.
    Ich betreibe Pro X mit einem Behringer X32, manchmal muss ich das X32 nochmal aus und an machen, da es zur ASIO Fehlern kommt, ist aber Windows schuld…wenn ich das X32 anschalte bevor ich den Rechner hochfahre gibt es auch das Problem nicht.

    So ich verabschiede mich, war mir ein Bedürfnis.

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  3. Sandro

    Magix Samplitude Music Studio gibt es meines Wissen nach schon seit 2012 und ist eine sehr gute Alternative gegenüber seinem grossen Bruder .

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    • Alfredo

      So ist es, das Music Studio 2013 oder 2014 – Die Version 2013 hat den Indepandence mit 11 GB Samples OnBoard. Unfassbar viele VSTi’s …echt bis zum Abwinken, in SPITZEN Qualität und wirklich fast ALLES an Effekten was man sich so Wünscht. Ohne zu Übertreiben, für ca. 98,- …der Ober Hammer…!

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  4. Chris

    Interessant. Habe seit neuestem auch einen Mac. Die Mac Verkäufe sind momentan tendienzell eher steigend, da dank Windes 8 doch nicht wenige Windows den Rücken kehren wollen. Samplitude fand ich immer die beste DAW unter Windows. Ich denke das die die Mac Version nicht rausbringen wird an zwei Gründen liegen:
    Wahrscheinlich Probleme bei der Umsetzung und der Kampfpreis von Logic. Keiner würde sich die Mac Version von Smplitude für 500 oder 700 Euro kaufen wenn man Logics für 180 bekommt.
    Ich denke maximal 200 bis 250 € wären realistisch und dafür können die es schlicht nicht realisieren, sprich die Kosten reinholen und nach verdienen.

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    • nachbelichtet

      Ich war auch immer großer Fan, bin aber mittlerweile bei Reaper mein Glück gefunden. Das ist wohl die unterschätzteste DAW überhaupt. Unglaublich was da alles dahintersteckt.

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    • Alfredo

      Ich hab es als „Member“ im Angebot für die Hälfte bekommen! 500,- oder für die Suite 1011,- oder so…nö, kann ich auch nicht Bezahlen…will ich auch nicht Bezahlen! Aber 250,- für Pro X „PLUS“ Analogue Moddeling Suite so wie die Vintage Effekte und den Variverb…, da kann man doch nicht nein sagen, oder?

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  5. Werner Thomas

    Es ist äußerst bedauerlich, wäre Samplitude doch eine würtige Alternative zu all den anderen Mac Audio Progis. bei denen der Aufbau eher umständlich ist. Samplitude ist für mich nach wie vor die Nummer eins, da alle die hervorragenden Schnitt und Verknüpfungsmöglichkeiten geniall waren. Leider lief das Sam. nicht immer sehr stabil auf Windoof.

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    • Alfredo

      Also ich Glaube, wenn man so eine Software Kauft, muss man sich auch vorher Informieren welche „Soundkarte“ man dafür braucht, damit Sam Pro X auch – GUT – läuft. Und wie ich meinen PC ausstatte…“NAGEL NEUE“ PC Hardware, ist da nicht immer die beste, im Gegenteil. Und bei PRO X, ähm da hab ich dann wohl einen PC mit dem ich NUR Recorde und sonst NIX. Wenn nicht, selber Schuld wenns Fehler gibt.
      Man gibt keine 500,- aus für so eine Software und Installiert die auf seinem „Gaming und Office PC“ das ist FALSCH und Unüberlegt und UNSINN!

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  6. Peter F

    Ich bin seit Jahren ein sehr zufriedener Magix User, ob nun Samplitude oder für die Videobearbeitung ProX. Wer Amplitude auf dem Mac nutzen will sollte sich einfach mit Bootcamp eine Windows Partition erstellen evtl. noch zusätzlich Parallels kaufen. Das funktioniert bei mir super und reicht völlig aus!

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    • Frank-Michael Speer

      Nun, Samplitude (derzeit Pro X 12.4.1) auf dem Mac (Mac Pro Baujahr 2011) funktioniert zwar recht gut unter Bootcamp – es hat halt dieselben Macken wie unter einem „normalen“ Windows :-))
      Aber unter Bootcamp kommt ein Bug dazu: Trotz permanenter Aktualisierungen ist es ist mir innerhalb der letzten 2 Jahre selten gelungen, mit Samplitude eine Premaster CD zu erstellen, die keine Fehler oder Knackser hatte. Offenbar funktionieren die Brennroutinen nicht wirklich mit dem „betagten“ Superdrive Laufwerk von Apple. Warum auch immer. An dieser Stelle muss man dann doch zu einem anderen Brennprogramm greifen.
      Insgesamt kann ich Markus Dollinger in fast allen Punkten uneingeschränkt beipflichten! Auch ich tendiere immer wieder gern in Richtung Reaper, welches ich seit etwa dreieinhalb Jahren immer gern mal benutze – nebst anderen innovativen DAWs wie z.B. Studio One. Diese meisten anderen DAWs laufen halt unter OSX und unter Win.
      Reaper hat derzeit jedoch ein ähnliches Problem wie Samplitude: Es ist ein Underdog, der von vielen Herstellern von Plugins (noch) ignoriert wird und mit diversen Inkompatibilitäten aufwartet – ich spreche nicht nur von der fehlenden VST3 Schnittstelle, sonden einfach von der Tatsache, dass es von vielen Drittanbietern einfach nicht auf möglich Probleme getestet (und deswegen auch nicht zertifiziert) wird.

      Bei Reaper bin ich mir sicher, dass es bei vielen Plugin Herstellern zukünftig mehr Berücksichtigung finden wird – bei Samplitude leider nicht.

      Letzlich möchte ich auch anmerken, dass ich mir vor allem deswegen einen Mac zugelegt hatte, weil es ja alsbald (vor mehr als 2 Jahren!) eine Samplitude Version für OSX geben sollte.

      Auf der anderen Seite läuft der Mac stabiler als jeder (fast gleichteure) Audio PC, den ich vorher besaß. Und sollte ich ihn jetzt verkaufen wollen, würde ich dafür weitaus mehr Geld bekommen als für den genannten PC. Also, was soll’s?

      Trotzdem stimmt mich die Entscheidung des Magix Managements traurig !

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      • Alfredo

        Ich bitte dich, jeder gut Aufgesetzte Windows 7 Ultimate PC läuft absolut Spitze. Was soll denn da Instabil laufen? Wenn du mit deinem PC alles machst, Spielen, Office, XXX Seiten besuchen etc…und dann noch Recorden willst damit, das gibt natürlich Probleme.
        Wenn man Recorden will dann baut man sich dafür einen Extra PC der NUR fürs Recorden da ist, PUNKT!

    • Alfredo

      Ich hatte mal ganz früher einen „Music Maker“ und ab da war klar, von denen werde ich mir niemals wieder etwas Installieren! Und wie der Zufall es will, hab ich das Samplitude Music Studio 2013 bekommen…vor ca. 2 Jahren, jetzt hab ich seit ca. 1 Jahr PRO X, ich werde wohl NIE WIEDER Cubase Intensiv nutzen, da PRO X für mich die beste DAW ist die ich jemals bedient habe, diese Software hat alles was man braucht und im Vergleich zu Cubase, würde ich sagen das Sam Pro X BESSER Klingt, ja das Klangbild ist besser, die Stereo Auflösung im Panorama ist einfach Brillanter, jedenfalls ist es mein Empfinden.

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