Ein Atom war für mich immer etwas „unfassbares“, denn zu meiner Schulzeit konnten diese noch nicht dargestellt werden. Nun kann man die kleinen Teilchen, aus denen wir alle bestehen, sogar so manipulieren, dass man damit einen Film erstellen kann. IBM hat es mit „Ein Junge und sein Atom“ sogar ins Guiness Buch der Rekorde geschafft.

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Dieser Beitrag wurde 2013 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Die IBM Wissenschaftler haben mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops einzelne Atome so platziert, dass daraus ein Stop-Motion Trickfilm entstanden ist, der einen Jungen zeigt, der ein einzelnes Atom als „Freund“ und Spielzeug hat.

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Dieser Film ist natürlich nicht nur Spaß und Selbstzweck, sondern ist die spielerische Darstellung der Forschung an atomaren Speichern – was ein wichtiges Forschungsgebiet bei IBM ist.

Zum Video gibt es auch noch ein „Making Of“, in dem die Hintergründe und Technik erklärt wird.

Mit diesem Video kommt aber auch die Frage auf, ob das Moore’sche Gesetz irgendwann mal zu Ende sein wird. Moore’s Law besagt ja, dass sich die Größe von Transistoren (und daraus bestehen alle Chips und Prozessoren) alle zwei Jahre halbiert. Das bedeutet auch, dass man damit alle zwei Jahre doppelt so viele Daten auf der gleichen Fläche speichern kann. Im Moment passen eine Milliarde Transistoren auf einen einzigen Chip.

Irgendwann werden die Strukturen aber so winzig, dass man auf der atomaren Ebene ankommt und an diesem Punkt ist dann auch das Ende des Moore’sche Gesetz erreicht, denn die Strukturen können nicht kleiner als ein Atom werden.

Hier kommt dann auch wieder der Film ins Spiel: Bei IBM versucht man den Weg umzudrehen, in dem man bei den kleinsten Bausteinen beginnt um daraus funktionierende Transistoren zu erstellen. Heute benötigt man 1 Million Atome um 1 bit speichern zu können. Die Forscher bei IBM haben aber jetzt schon herausgefunden, dass man nur 12 Atome dazu benötigt. Das ist über 100.000 mal weniger und damit kleiner, als die heutige Technologie.

Täglich werden 2.5 Quintillionen Bytes an Daten erzeugt und 90 Prozent davon entstanden erst in den letzten zwei Jahren. Einen schönen Überblick über Moore’s Law gibt auch diese Infografik. Mehr Infos gibt es außerdem auf der IBM Atomic Memory Seite.

Moore's Law

Moore’s Law

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