Das ARC-System von IK Multimedia ist ja schon einige Zeit auf dem Markt und ich muss zugeben, dass ich dem immer etwas skeptisch gegenüber stand. Den Klang der Monitore und sogar den Raumklang einfach per Software optimieren zu können, schien mir etwas weit hergeholt – bis ich das neue ARC II ausprobiert habe.

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Dieser Beitrag wurde 2012 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Homerecording erkennt man häufig an zu viel Bässen, schneidenden Höhen und wenig Mitten – die typische „Loudness-Wanne“ also. Das liegt oft nicht am Unvermögen des Produzenten, sondern an einer ungenauen Abhörsituation.

Bei der Audio-Produktion ist eine verlässliche Abhörsituation das A und O. Ohne diese mischt man einen Sound, der subjektiv auf der eigenen Abhöre gut klingt, aber auf anderen Anlagen und Geräten kaum mehr etwas von dem wiedergibt, was man erwartet hat.

Viele schieben die Schuld dann auf die Monitorlautsprecher, kaufen teurere Modelle und stehen vor dem gleichen Problem, denn was sich nicht geändert hat, ist der Raum in dem gemischt wird.

Längst ist das aber nicht nur ein Problem für Musiker, sondern auch Videoproduzenten und Podcaster sind auf einen verlässlichen Mix angewiesen der es mit professionellen Produktionen aufnehmen kann. Erstaunlich ist auch der Aufwand den Heimkinofreunde betreiben, um einen perfekten Kinosound in den eigenen vier Wänden wahr werden zu lassen.

Ein kurzer Ausflug in die Raumakustik

Schall reflektiert an glatten Wänden. Je härter diese sind, umso besser wird der Schall reflektiert. Die reflektierten Schallwellen treffen auf die direkt abgestrahlten aus den Lautsprechern, verstärken diese oder löschen diese aus. Dabei entstehen Löcher oder Überhöhungen im Frequenzgang. Manche Frequenzen sind auf einmal deutlicher zu hören als sie eigentlich sind, manche scheinen zu verschwinden. Besonders im Bassbereich entstehen durch sog. Raummoden unerwünschte Effekte, die häufig zu einer falschen Einschätzung beim Mixen führen.

Dabei können schon wenige Zentimeter Veränderung in der Sitzposition oder der Position des Produktionsplatzes und der Lautsprecher im Raum extreme Veränderungen bewirken. Hinzu kommt, dass durch die Schallreflexion ein Nachhall entsteht, der abhängig von der Frequenz unterschiedlich lang sein kann.

Damit man von vornherein schon möglichst viele Störfaktoren ausschließen kann, ist z. B. ein asymmetrischer Raum mit wenigen parallelen Wänden eine gute Ausgangssituation. Leider muss man sich aber mit dem Raum arrangieren, den man zur Verfügung hat und nur wenige von uns kommen in den Luxus eines passend konstruierten Regieraums.

Typische Aufstellung

Der Schreibtisch oder das Studiomöbel mit der DAW, dem Mischpult und den Monitoren sollte nicht direkt an einer Wand stehen, da es zu einer Verstärkung im  Bassbereich kommt wenn die Monitore nahe einer Wand positioniert wurden. Regale mit unterschiedlicher Füllung und Vorhänge sind hingegen gute Objekte, um den Nachhall ohne bauliche Veränderungen zu bedämpfen.

Eine große Couch kann sogar etwas als Bassfalle arbeiten und große Fensterflächen wirken teilweise wie Plattenschwinger und Breitbandabsorber. Wohnt man in einer ruhigen Umgebung mit toleranten Nachbarn, kann das Öffnen eines Fensters übrigens auf einen Schlag alle Probleme im Bassbereich eliminieren, da die tieffrequenten Raummoden den Raum verlassen können.

Wer es etwas professioneller angehen möchte, kann den Raumklang mit allerlei fertigen oder Selbstbau-Lösungen verbessern. Das geht von einfachen Polystyrolschaum-Platten, welche an den Wänden und in den Raumecken platziert werden, bis zu Holzdiffusoren, Plattenresonatoren und Bassfallen nach dem Helmholtz-Prinzip. Auf diese Lösungen werde ich übrigens demnächst noch genauer eingehen.

Grundsätzlich möchte man auch gar keine absolut trocken klingenden Raum, da auch das nicht dem tatsächlichen Höreindruck beim Konsumenten entspricht. Ziel ist es, den Nachhall auf einen einigermaßen gleichen Wert über den gesamten Frequenzbereich zu bringen. Dieser Wert nennt sich RT60 und bezeichnet die Zeit, nach der der Schallpegel nach dem Verstummen der Schallquelle um 60 dB abgenommen hat. Ideal für einen Regieraum ist hier ein Wert von 0,3.

Alternative Kopfhörer?

Gute Kopfhörer geben das gesamte Frequenzband ja annähernd linear wieder und Raumeinflüsse spielen keine Rolle. Durch den gänzlich fehlenden Raumanteil befinden sich Schallquellen beim Abhören über Kopfhörer jedoch genau „zwischen den Ohren“ und mitten im Kopf, weshalb man nicht über Kopfhörer mischen sollte. Viele Elemente einer Mischung sind über Kopfhörer viel deutlicher zu hören, Hallanteile lauter, verschwinden aber häufig beim Abhören über Lautsprecher.

Meine Ausgangssituation

Mit dem Vorwissen aus dem letzten Abschnitt dürfte klar sein, dass man bauliche Unzulänglichkeiten nicht einfach elektronisch beheben kann. Aus einem sehr halligen, quadratischen leeren Raum mit vielen harten und kahlen Wänden, wird man nie einen vernünftigen Abhörraum machen können. Hier bedarf es zuerst einiger Vorarbeiten und akustischer Optimierungen.

Ein Blick auf meinen Arbeitsplatz

Hat man jedoch schon einen einigermaßen gutklingenden Raum zur Verfügung, kann das ARC II System von IK Multimedia wirklich überzeugen und seine Möglichkeiten voll ausspielen. Wovon ich mich selbst überzeugen konnte.

Mein Abhörraum ist auch gleichzeitig mein Büro, indem auch Beiträge wie dieser entstehen. Es ist ziemlich asymmetrisch mit einem Winkel geschnitten, hat schräge Wände, kleine Vorsprünge, große Fensterflächen, zum Teil recht „schallweiche“ Gipskartonwände und ist mit 35 qm Fläche recht groß. Mein Schreibtisch mit der Abhöre befindet sich im ersten Drittel schräg im Raum und befindet sich an einer Stelle, die ich vorher mit einem Messmikrofon und der kostenlosen Software „Room EQ Wizard“ als einen der unproblematischsten Punkte im Raum identifiziert habe. Außer der vorhandenen Einrichtung habe ich hier keinerlei akustische Optimierungen vorgenommen. Der RT60 Wert für den Nachhall liegt trotzdem bei recht gleichmäßigen 0,45 und geht unterhalb von etwa 80 Hz bis auf 0,7 – also gar keine so schlechte Ausgangssituation.

Trotzdem gibt es schon deutliche Schwankungen bei der Frequenzverteilung. Der so wichtige Mittenbereich zwischen 500-1500 Hz ist etwas unterbelichtet, dafür sind einige Überhöhungen um 150 Hz und 2,5 kHz zu erkennen.

Beschallt werde ich von einem Pärchen Behringer B1031A Monitoren, die über einen Mindprint Trio als Monitor-Controller angesteuert werden. Zudem erweitert ein älterer Fame-Subwoofer den Frequenzbereich nach unten. Der rechte Lautsprecher steht dabei nur etwa 60cm unter einer Schräge. Der linke Monitor hat hingegen nach oben Platz bis zur Decke.

Mindprint Trio

Da ich praktisch alle Musik nur über diese Anlage höre und sogar Fernsehsendungen per Streaming darüber schaue und höre, kenne ich den Klang meiner Abhöre sehr gut, was ohnehin einer der wichtigsten Faktoren ist. Weiß man, wie andere Produktionen auf den eigenen Monitoren klingen, hat man auch eine verlässliche Basis für die eigenen Inhalte.

Das IK Multimedia ARC II System – Einmessen mit Methode

Mit dem ARC II bietet die italienische Firma IK Multimedia bereits die zweite Generation ihres Audiokorrektursystems an. Für 249,00 Euro erhält man ein kalibriertes Messmikrofon sowie die entsprechende Software. Diese Besteht aus einer Mess-Software, die zur Einmessung und zur Erstellung der Korrekturdaten dient und im Standalone-Modus betrieben wird, sowie einem Plugin, das dann als letztes Glied in den Masterkanal der eigenen DAW eingeklinkt wird. Die Mess-Software und die Plugins werden für Windows und Mac in VST, AU und RTAS Versionen mitgeliefert.

Messaufbau

Um nun eine Messung durchzuführen, montiert man das Messmikrofon auf Mikrofonstativ (am besten ein Galgenstativ, um Reflexionen am Stativ zu vermeiden) und verbindet es mit dem Mikrofoneingang seines Audiointerfaces. Dieser muss als symmetrischer XLR-Eingang mit 48V Phantompower ausgestattet sein, 48 kHz Samplingfrequenz beherrschen und sollte möglichst linear arbeiten. Charaktervolle Röhrenpreamps sind daher keine gute Idee, da diese den Frequenzgang verfälschen würden.

Sollte man bereits das erste ARC-System besitzen, kann man das damalige Messmikrofon auch für die Version 2 weiternutzen, muss dieses aber vor der Kalibrierung angeben. Die Modellnummer findet man auf dem Typenschild am Mikrofon. Das ARC-System ist übrigens auf diese beiden Mikrofone beschränkt, weshalb hier nur diese verwendet werden dürfen.

Auswahl des Mikrofontyps

Als nächstes erfolgt das Einpegeln des Mikrofons. Dazu sendet die Mess-Software kontinuierlich ein Mess-Signal und zeigt den Pegel an. Man dreht die Abhörlautstärke nun auf einen mittleren Pegel auf, der der Intensität der üblichen Abhörlautstärke entspricht.

Einpegeln

 

Danach kann man den Eingangspegel des Mikrofons soweit erhöhen, dass der Pegel im „OK“ Bereich liegt. Man sollte darauf achten, dass man nicht das Monitoring des Audiointerface für den Mikrofoneingang aktiviert hat, denn das kann die Messung extrem verfälschen.

Sind diese Vorarbeiten abgeschlossen, kann mit der Messung begonnen werden. Dazu positioniert man das Messmikrofon an der Stelle, an der man normalerweise auch hauptsächlich sitzt. Das Mikrofon muss dabei nach oben gerichtet sein und sollte sich in etwa auf Ohrhöhe befinden.

Das Messmikrofon

Laut Bedienungsanleitung ist die Messung der Hauptposition eher unkritisch und das Messmikro muss sich nicht unbedingt an der korrekten Stelle befinden. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Ergebnisse umso besser sind, je genauer und symmetrischer man die Messung macht, denn …

… es sind insgesamt mindestens 7 Messungen notwendig und es können bis zu 16 Messungen sein. Für den typischen Abhörplatz, führt man 7 Messungen durch: Die Hauptposition zuerst, dann symmetrisch um diese herum. Immer erst die linke Position, danach die gegenüberliegende rechte.

Empfohlene Messpunkte für einen typischen Abhörplatz

Der Ablauf jeder Messung ist immer gleich: Mikrofon aufstellen, Messung durchführen. Dabei wird drei mal der Test-Sweep abgespielt. Dann bestätigt man die Messung und auf geht’s zur nächsten nach dem gleichen Schema. Ist man mit den 7 (oder mehr) Messungen durch, kann man dieser einen Namen geben, Lautsprecher-Symbole zuweisen abspeichern.

Messvorgang

Damit ist die eigentliche Arbeit erledigt und das Messprogramm kann geschlossen werden. Neben der Einzelplatz-Messung kann durch zusätzliche Messung der Korrekturbereich auf den Raum ausgedehnt werden, wenn sich z. B. hinter dem Mischplatz eine Couch befindet oder man zu zweit am Mischpult sitzt.

Die Raumkorrektur in der Praxis

Um die Raumkorrektur nun auch nutzen zu können, wird das ARC II Plugin in den Masterkanal der Audiosoftware als Insert eingeklinkt, und zwar als letztes Plugin in der Kette, also nach Limiter etc.

ARC II Plugin im Master von Samplitude Pro X

Im Plugin kann nun die Korrekturkurve geladen werden und das korrigierte Signal wird ausgegeben.

Nun könnte man sagen, dass man eine einfache Frequenzkorrektur auch mit einem entsprechenden Equalizer machen könnte. Ja, das könnte man. IK’s ARC II macht aber nicht nur eine Frequenzkorrektur, sondern korrigiert auch die Laufzeiten und Phasen der Signale. Der zugrunde liegende Algorithmus „MultEQ XT32“ von Audyssey sorgt auch in Kinos und auf Heimkinosystemen dafür, dass der Sound an allen Sitzpositionen gleich ist und das schafft er auch beim ARC II.

ARC II Plugin – der rechte Monitor repräsentiert sehr gut die Aufstellung unter der Dachschräge und näher zur Raumecke

Es ist absolut erstaunlich, wie groß der „Sweetspot“ der Monitore plötzlich ist. Man kann sich nun viel weiter aus der idealen Hörposition bewegen und hat trotzdem einen sehr ähnlichen Höreindruck. Die räumliche Abbildung ist sehr viel stabiler und „griffiger“. Der Mittenbereich ist nun sehr ausgewogen vorhanden und die Bässe werden straff wiedergegeben.

Der Aha-Effekt kam, als ich die Kopfhörer aufsetzte. Hier darf man natürlich nicht vergessen, das Plugin vorher zu deaktiveren, weil man auf dem Kopfhörersound ja keine Korrektur haben möchte.

Vom Klangeindruck hinsichtlich des Frequenzgangs entsprach der Sound über den Kopfhörer praktisch exakt dem, was ich auch über die vom ARC II korrigierten Monitore hörte. Das Ergebnis klingt dabei nicht besser, sondern ehrlicher und realistischer. Mancher vermisst vielleicht Bässe, die vorher deutlicher zu hören waren. Mancher mag vor der Präsenz erschrecken, die nun auf einmal Stimmen haben – aber es entspricht sehr viel mehr dem, was tatsächlich aufgenommen und gemischt wurde.

Die Gegenprobe

Meine erste Messung habe ich mit dem Subwoofer gemacht. Meine zweite Messung machte ich zum Vergleich ohne. Die 8 Zoll Lautsprecher der Behringer B1031A sollten ja genügten Wumms machen können. ARC II verfügt über einen Modus, der sich „Full Range Bass Correction“ nennt. Dabei wird versucht, den Bassbereich soweit anzuheben, dass auch unterhalb von 100 Hz das gesamte Frequenzspekturm abgebildet wird.

Full Range Bass Correction

Ich habe wieder die gleiche Messung mit den gleichen Messpunkten durchgeführt, die ich mir vorher am Fußboden mit Klebeschildchen markiert hatte.

Der Vergleich zur Korrektur mit Subwoofer und der ohne war frappierend: Der Bassbereich wurde identisch wiedergegeben. Klar dürfte diese Konfiguration aber gewissen Lautstärken Probleme bekommen. Bei meiner üblichen Abhörlautstärke kann könnte ich jedoch getrost auf den Subwoofer verzichten.

Noch ein Test: Behringer B1031A gegen die passiven Tannoy Reveal 601P. Monitore aufgestellt, angeschlossen, eingemessen (mit Subwoofer). Da ich über meinen Mindprint Trio 3 Lautsprecherpaare einfach um- und ausschalten kann, war der direkte Vergleich einfach. Zwischen den Tannoys und den Behringern gab es nur minimale Klangunterschiede. Mit dem „Correction On“ Schalter und dem „Trim“ Regler lassen sich die Unterschiede bei gleichem Lautstärkeeindruck objektiv vergleichen.

Simulation verschiedener Lautsprecher

Im Edit-Modus lässt sich der Frequenzgang auf Wunsch noch manuell anpassen, falls man doch auf etwas saftigere Bässe steht. Besonders interessant sind die Simulationen von verschiedenen Lautsprechern, wie der Wiedergabe im Auto, auf Laptop-Lautsprechern oder der legendären Yamaha NS10 (80’s White). So kann man den Mix auf verschiedenen Wiedergabequellen probehören, ohne den Platz verlassen zu müssen.

Sehr praktisch ist auch die integrierte Controller-Funktion samt DIM und Mono-Schalter, die sich auch per MIDI steuern lässt.

Monitor Controller Funktion

 

Nachteile?

Wirkliche Nachteile fallen mir eigentlich keine ein – nur Wünsche. Zum einen sollte man nicht vergessen das ARC Plugin vor dem Mixdown in der DAW zu deaktiveren, denn sonst hat man den Sound der Raumkorrektur im Audiofile, was natürlich vollkommener Unsinn wäre.

Der größere Nachteil besteht für mich darin, dass es keine Standalone-Lösung für das Plugin gibt, mit dem man auch außerhalb einer DAW in den Genuss der Raumkorrektur kommt, wenn man z. B. Musik via iTunes hört oder sich ein Musikvideo auf YouTube ansieht.

DDMF V.A.S. Audio Router für Windows – ARC II auch mit iTunes & Co. nutzen

Unter Windows kann man jedoch auf die recht preiswerte Software V.A.S. von DDMF zurückgreifen. Diese ermöglicht es, jegliche Audiosignale von Windows durch ein Plugin zu schleusen.

Die virtuellen Audiostreams von DDMF’s V.A.S. im Windows Soundmixer

Für kanpp 23 Euro eine sehr gute und preiswerte Lösung. Ich würde mir allerdings wünschen, dass IK Multimedia hier eine eigene Software präsentiert. Eine 5.1 Surround-Version war schon mal für das erste ARC-System angekündigt und ist bislang leider auch noch nicht verfügbar, wäre das doch eine ideale Lösung für Videoanwendungen, sind doch gerade hier der LFE (Subwoofer) Kanal und die Mittenwiedergabe oft das Problem.

Das gefällt mir gut

  • Absolut überzeugendes Ergebnis
  • Einfache Handhabung
  • Erweiterte Raumkorrektur durch bis zu 16 Messpunkte
  • Simulation unterschiedlicher Lautsprecher
  • Virtueller Monitorcontroller
  • Angesichts des Praxisnutzens, sehr günstiger Preis

Das gefällt mir nicht so

  • Keine Standalone-Software

Fazit

Mit dem ARC II Raumkorrektursystem kann man die Abhörqualität wirklich erstaunlich verbessern, ohne gleich neue Monitore anschaffen zu müssen. Der Einmessvorgang ist einfach, die Ergebnisse überzeugend. Zwar kann man damit einen akustisch ungünstigen Raum nicht besser machen, wohl aber einen guten Raum noch besser und Unzulänglichkeiten der Lautsprecher ausgleichen.

Die Simulation unterschiedlicher Wiedergabegeräte ist eine willkommene Zusatzfunktion, ebenso der virtuelle Monitorcontroller. Ich war anfänglich sehr sekeptisch, bin aber nun umso überzeugter von der Leistungsfähigkeit des Systems.

Wäre nun noch eine Standalone-Anwendung mit dabei, gäbe es keinen einzigen Kritikpunkt. Das IK Multimedia ARC II ist eine Investition, von der die Qualität zukünftiger Mixe am meisten profitieren dürfte.

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6 Responses

  1. Andreas

    Vielen Dank für den Tipp mit DDMF.
    Endlich kann ich meine Tutorial Videos mit meinem ARC 2 Profil hören ohne sie ins Cubase zu ziehen.

    Gruß
    Andreas

    Antworten
  2. Daniel Dansen

    Vielen Dank erstmal für den Testbericht. Ich habe durch einen kleinen Streifgang durch einschlägige Suchmaschinen eine Lösung gefunden wie man unter OSX das ARC global anwenden kann.
    1. http://www.maclife.de/mac/software/betriebssystem/os-x-systemweiten-equalizer-einrichten-und-verwenden
    Statt dem Standart-EQ kann in AU LAB auch das Arc, oder jedes beliebige Plugin ausgewählt werden.
    2. Für Verbindungen mit externen Soundkarten / Interfaces müssen noch einige kleine Anpassungen vorgenommen werden, siehe vorletzer Post hier: https://discussions.apple.com/thread/4095261?start=0&tstart=0
    Seither funktioniert es bei mir einwandfrei.
    Viele Grüße

    Antworten
  3. Glatze

    Danke für den ausführlichen Bericht.
    Bei der Bildunterschrift hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen.

    Antworten

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