Der Dateimanager „Finder“ in OSX ist zwar übersichtlich, oft aber auch etwas zu wenig, wenn es um umfangreichere Arbeiten im Dateisystem geht. Viele finden die Zweifensteransicht des Dinosauriers Norton Commander noch immer als die ideale Arbeitsoberfläche um Dateien zu sortieren, kopieren, verschieben oder sie zu löschen.
Forlift 2 nennt sich ein Dateimanager, der diese Ansicht bietet und darüber hinaus noch viel mehr drauf hat.

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Dieser Beitrag wurde 2012 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Auch für den Mac gibt es noch das ein oder andere Werkzeug, das ihn noch komfortabler und flexibler macht. Mit Forklift 2 bekommt man einen sehr flexiblen Dateimanger, der Standardaufgaben im Dateisystem beherrscht, was alleine noch keine Sensation wäre. Auch dass man für alle Aufgaben individuelle Tastenbefehle (Shortcuts) definieren und somit z. B. die in Fleisch und Blut übergegangenen Norton Commander Shortcuts (F5 kopieren, F6 bewegen, F8 löschen etc.) weiterverwenden kann ist schön.

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Forklift 2 Dateimanager

Forklift 2 kann aber auch Verzeichnisse samt Unterordnern synchronisieren, wobei man häufige Synchronisationsaufgaben auch als sog. „Synclet“ ablegen kann, das dann per Mausklick diese Aufgabe durchführt und auch in Automator-Aufgaben eingebunden werden kann.

Praktisch sind auch Funktionen wie Multi-Rename, mit der man gleich mehrere Dateien umbenennen kann. Mit Split and Kombine können große Dateien in handliche Häppchen aufteilt  und mit .sfv oder .crc Prüfsummen versehen werden – für die Weitergabe großer Video- oder Photoshop-Files sehr praktisch!

Mit den „Stacks“ kann man häufig benötigte Dateien zu einem Stapel zusammenfassen, wobei die tatsächlichen Quelldateien weiterhin an ihrem ursprünglichen Speicherort bleiben. Stacks sind praktisch nur ein Link auf diese Dateien.

Natürlich kann Forklift 2 auch mit ZIP, RAR, gz und tar-Archiven umgehen, wobei sich die Archive in Forklift wie ganz normale Ordner verhalten und nicht explizit entpackt werden müssen.

Forklift Synchronisierung

Ein besonderes Schmankerl sind die „Disklets“. Damit lassen sich Netzlaufwerke wie lokale Laufwerke einrichten, sodass Anwendungen auch darauf zugreifen könnten, die sich sonst nur mit lokalen Laufwerken unterhalten. Stichwort Lightroom: Hier lassen sich nun auch Netzlaufwerke als Katalogziel nutzen, was Lightroom normalerweise ja sonst nicht mag. Forklift versteht sich hier auf SMB-, AFP- und NIS-Shares.

Forklift ist aber auch ein komfortabler Client für (S)FTP, WebDAV (inkl. SSL), Amazon S3 und iDisk, wobei er auch Remote-Edit unterstützt, also das direkte Bearbeiten von Dateien auf dem Server, ohne dass man die entsprechende Datei erst herunter- und wieder hoch laden muss. Forklift kann auch Dateien zwischen zwei Servern direkt und ohne Umweg über den eigenen Rechner kopieren, wenn die Server FXP unterstützen.

Forklift als Client für FTP, WebDAV & Co.

Ebenso hilfreich sind die „Droplets“. Richtet man ein solches mit einem Zielserver ein, kann man Dateien einfach per Drag and Drop zu diesen Server kopieren, ohne erst Forklift öffnen oder eine Verbindung herstellen zu müssen.

Eine Schnellvorschau, mächtige Dateifilter samt regulären Ausdrücken, eine Warteschlange für Dateitransfers sowie eine Deinstallationsanwendung für Programme runden das vielseitige Programm ab.

ForkLift gibt es für 23,99€ im Mac App Store

 

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