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Veröffentlicht am 10. August 2010 20 Kommentare

Die sogenannten Reisezoomobjektive oder Superzooms gehören wohl zur beliebtesten Objektivkategorie und für viele sind sie die ersten Objektive, die angeschafft werden.
Ich zeige Dir in diesem Video, wie gut das TAMRON AF18-270mm F/3.5-6.3 XR Di II VC LD Aspherical (IF) Superzoom-Objektiv im Vergleich zum Nikon 18-200VR ist und ob sich ein Kauf lohnt. Ich war auf jeden Fall vom Ergebnis überrascht.

Die sogenannten Reisezoomobjektive oder Superzooms gehören wohl zur beliebtesten Objektivkategorie und für viele sind sie die ersten Objektive, die angeschafft werden. Dass ein Objektiv, welches einen Brennweitenbereich vom Weitwinkel bis zum starken Telebereich abdecken muss, zwangsläufig mit Kompromissen verbunden ist, ist dabei auch verständlich.

Vom “Suppenzoom” zum ernstzunehmenden Objektiv

Gerne werden diese Objektive in den einschlägigen Foren als “Suppenzooms” geschmäht, was bei den aktuellen Modellen aber oft nicht mehr als ein Vorurteil ist. Spätestens seit dem Nikon AF-S VR DX Nikkor 18-200 mm 1:3,5-5,6G IF-ED, sind Superzooms auch in der Fototasche mancher Profis zu finden, denn diese Objektivgattung hat durchaus ihre Berechtigung.

Die Bezeichnung “Reisezoom” haben diese Objektive nicht von ungefähr, ist es doch sehr praktisch, mit nur einem Objektiv zu reisen und trotzdem für alle Bildsituationen gerüstet zu sein.

Tamron vs. Nikon

Mit dem TAMRON AF18-270mm F/3.5-6.3 XR Di II VC LD Aspherical (IF) ist ein Superzoom-Objektiv verfügbar, das noch einmal 70mm mehr Zoombrennweite verspricht und ebenso wie das Nikon 18-200 VR, über einen Bildstabilisator verfügt. Wie gut das Tamron im Vergleich zum Klassenprimus von Nikon ist, oder ob man vielleicht sogar von einer Alternative sprechen kann, zeige ich Dir in diesem Video. Eines kann ich schon vorwegnehmen: Ich war vom Ergebnis überrascht …

Bitte betrachte das Video im HD-Format und Vollbild, damit Du auch die angesprochenen Unterschiede erkennen kannst!

Hinweis zu den Affiliate-Links:

Wenn Du über einen meiner Amazon-Links ein beliebiges Produkt bei Amazon kaufst, unterstützt Du … nachbelichtet direkt und hilfst, dass ich auch zukünftig so ausführliche Beiträge veröffentlichen kann. Dir entsteht dadurch kein Nachteil und Du zahlst keinen Cent mehr! Herzlichen Dank für Deine Unterstützung!

LINKS:

TAMRON Website zum 18-270 VC
Nikon Website zum 18-200 VR
TAMRON AF18-270mm F/3.5-6.3 XR Di II VC LD Aspherical (IF) bei Amazon
Nikon AF-S VR DX Nikkor 18-200 mm 1:3,5-5,6G IF-ED bei Amazon

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Über den Autor

Mein Name ist Markus Dollinger und ich bin der Autor und Betreiber dieser Seite. Ich bin Webworker, Musiker, Fotograf und E-Learning Autor. Wenn du Anregungen oder Fragen hast, freue ich mich über einen Kommentar von dir!

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20 Kommentare

  1. Blendenkönig sagt:

    Hey,danke für den ausführlichen Test. Dass man mit einem solchen Objektiv nicht die Quali einer Festbrennweite erhält ist ja klar.
    Ich wollte mir das Nikon kaufen, werde aber das Tamron jetzt auf jeden Fall mal ausprobieren. Wenn ich es bestelle, gehe ich natürlich über einen deiner Amazon-Links :-)

  2. Christian sagt:

    Super Test. Vielen Dank, dass Du dir die Arbeit gemacht hast. Ist wirklich sehr objektiv und vor allem anschaulich dargestellt.

  3. Fabian sagt:

    Mittlerweile gibt es doch einen Nachfolger vom Nikonobjektiv?! Oder war der Test schon mit der 2. Version?

    • Markus sagt:

      Das war die 1. Version. Allerdings hat die neue Version (die ich auch schon ausgiebig probieren durfte) hinsichtlich der optischen Qualitäten keinerlei Vorteile, und auch der Bildstabi zeigt keine verbesserte Wirkung. Einzig der Zoomlock ist neu und den hat auch das Tamron.

  4. Werner Bach sagt:

    Kann ich bestätigen! Ich wollte mein mittlerweile 3 Jahre altes Nikon 18-200 VR gegen das neue Modell ersetzen, musste aber feststellen, dass es sogar empfindlicher für Lensflares war.

    • Markus sagt:

      Das ist aber auch seltsam, weil lt. Nikon der optische Aufbau vollkommen identisch zum Vorgänger ist. Einzig der Bildstabi ist nun der VR II, wobei ich keinerlei Unterschiede feststellen kann.

  5. Ein anderer Markus sagt:

    Hallo Markus,
    Vielen Dank für den interessanten Bericht.
    Hast du ev. auch Erfahrung mit dem Sigma 18-250mm OS?
    Der Autofokus des Tamrons soll laut und langsam sein, kannst du das bestätigen?
    Viele Grüsse
    Markus

    • Markus sagt:

      Der Autofokus des Tamron ist tatsächlich etwas langsamer, als der des Nikon, wobei letzteres schon sehr flott ist. Da man aber mit einem Superzoom wohl ohnehin keine Sportfotografie machen wird, ist die Geschwindigkeit vollkommen ausreichend.

      Mit dem Sigma 18-250mm OS habe ich noch keine Erfahrungen.

  6. Jens sagt:

    Hallo, danke für den Test. Ich benutze seit Juni das Tamron sogar zum Flugzeugspotten. Da die Flugzeuge dann aufs Vorfeld fahren, ist kein Objektivwechsel mehr nötig. Das Tamron hat aber, ich nenne mal einen Bug. Wenn man das Objektiv nach stark nach oben oder unten hält, bleibt der Autofokus stehen. Kurz das Bajonett lösen und wieder einrasten hilft dann aber.

  7. Gunther sagt:

    Interessanter Vergleich, hätte ich so nicht erwartet!
    Aber nun die Gretchenfrage: Wirst Du Dein 18-200 als Reise-Universalobjektiv zugunsten des Tamrons in Rente schicken?

  8. Robert Waleczek sagt:

    Hallo Markus,

    Deinen Vergleichtstest fand ich verblüffend und interessant, weil ich zur Zeit mit meinem Tamron ein wenig hadere und drauf und dran war, mich mit dem Nikon 18-200 zu beschäftigen.

    Zwei Punkte habe ich zur Zeit, die mir beim TAMRON nicht gefallen, ich aber nicht weiß, ob sie objektivbedingt sind oder an einer Dejustierung oder einem anderem Defekt liegen oder einfach so sind bei einem Objektiv dieser Preisklasse.

    1) Ich habe festgestellt, dass bei einer Brnnweiteneinstellung oberhalb 200mm das Bild merklich im Unendlichbereich unscharf wird, mm Nahbereich (z.B. Vogel in 10 m Entfernung) nicht.

    2) ich war dieser Tage auf einem Fernsehturm und versuchte durch das geneigte Glas zu fotografieren. Der Himmel war zu diesem Zeitpunkt ein wenig verhangen. Der Autofokus reagierte bei meiner NIKON D90 nur im AF-S-Modus, aber nicht bei der Einstellung AF-A und AF-C. Wieder unten angekommen, konnte ich wieder normal fotografieren.

    Bei Tamron angefragt, sah man sich aufgrund der Schilderungen nicht in der Lage, Hinweise zu geben. Man will das Objektiv vorliegen haben. Ds wäre bereits das dritte mal. Beim erstenmal funktionierte der Autofokus im Live View nicht (Verweilzeit ca. 8 Wochen bei Tamron). Vor ca. 5 Monaten ging der Autofocus allgemein immer schlechter (Justierung des Objektivs, diesmal nur ca. 4 Wochen),

    Ich schätze das Tamron wegen seiner universellen Einsatzmöglichkeit. Wäre aber auch zu einem Objektivwechsel bereit, aber dein Testbericht lässt mich ein wenig zweifeln, ob das Sinn macht. Eine weitere Variante, über die ich nachdenke, ist eine Brennweitenaufteilung auf 2 Oblektive (z.B. 18-135 und 70-300). Dann hat man aber doch wieder den ständigen Objektivwechsel und vorab immer noch keine Gewissheit in Bezug auf eine bessere Bildqualität. Was also tun?

    Ich dank nochmal für den Testbericht. Es scheint, dass mir das Nikon auch keine bessere Abbildungsqualität bringt.

    Viele Grüße

    Robert Waleczek

  9. Wolli sagt:

    Tolle Reportage!
    Ich habe hier gerade auch das Tamron rumliegen und werde die Tage mal einen Vergleich mit meinem aktullen Immerdrauf, dem Nikkor 18-105er machen.
    Alternativ werde ich mal schauen wie gut meine 50mm Nikkor Festbrennweite wirklich ist.

    Ein paar Sachen sollte man allerdings noch zum Tamron sagen: Die Objektivverarbeitung variiert stark. Manche sind wohl besser verarbeitet als andere. Bei dem mir vorliegenden Bauteil scheint irgendwas locker zu sein – wenn ich das Objektiv bewege, höre ich ein Geräusch, als ob nicht alle Linsen richtig fixiert wurden. Das ist wohl auch ein Grund für den deutlich höheren Preis des Nikkor. Hier findet eine bessere Endabnahme statt.

    Wenn ich die Ergebnisse habe werde ich vielleicht auch einen kleinen Report machen.

  10. McGandolf sagt:

    Hallo

    Prima Test. Vielen Dank. Ich habe mir das Tamron aufgrund Deines Tests gekauft und bin in der Tat begeistert. Das Preis/Leistungsverhältnis des Objektivs ist ausgezeichnet. Selbst von der Schärfe bei 270mm aus der Hand geschossen bin ich positiv überrascht. Die bekannten kleinen Nachteile des langsamen AF und des etwas schwergängigen Zooms sind leicht zu verkraften. Ich glaube das dieses Tamron Objektiv das Zeug zum Klassiker hat. Mit den 5 Jahren Garantie von Tamron ist man zudem auf der sicheren Seite. Das Tamron ist jetzt jedenfalls mein neues Immerdrauf.

    Grüße

    McGandolf

  11. René sagt:

    Hab so eben der review gesehen. Ich kan nur sagen, ich bin um. Es hat mir sehr geholfen beim wahl.
    Ich gehe jetzt fur die Tamrom.

    Vielen dank (aus Holland)

    Grusse René

  12. Rainer & Katrin sagt:

    Hallo Markus,
    Dein Artikel hat uns weitergeholfen. Wir liebäugeln mit einer Nikon D5100 und den Tamron 18-270 DI II PZD VC. Bisher habe ich nur unzureichende Informationen in den sogenannten Fachgeschäften erhalten. Ebenso sind die Infos im www nicht wirklich brauchbar. Bei den Tests kann man von der Note 1.3 bis 4.0 für dieses Lens lesen. Teilweise sind die “Tests” von der gleichen Zeitschrift unterschiedlich ausgefallen. Mir stellt sich manchmal die Frage, ob es bei den Objektiven auch “Montagsmodelle” geben kann. Wie dem auch sein, Dein Beitrag ist KLASSE.

    Danke und Gruß

    • Markus sagt:

      Wenn du dich bis nächste Woche geduldest, kannst du hier einen Beitrag zum neuen Tamron 18-270 VC PZD lesen! Ich kann aber jetzt schon sagen, dass das alte Modell mind. gleichwertig ist …

  1. [...] nachbelichtet.com vergleicht das auch von mir auf Reisen eingesetzte Nikon 18–200mm VR Objektiv mit dem Tamron 18–270mm, welches noch einmal 70mm mehr Brennweite in den Telebereich hinein hat und sogar 200 € günstiger ist. Das Ergebnis ist verblüffend und macht auch mir Lust, mir das Tamron einmal anzusehen. Schaut Euch den Vergleich selbst einmal an: → Objektiv Shootout: Tamron 18–270 VC gegen Nikon 18–200 VR [...]

  2. [...] mit einem großen Zoombereich. In meinem Fall ist das das Tamron 18-270 VC, welches ich hier ausführlich vorgestellt [...]

  3. [...] Vorgänger des aktuellen Tamron 18-270 VC PZD, habe ich übrigens HIER ausführlich [...]

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