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Von Markus am 31 Juli 2009 Teilen

Den Statistiken nach zu urteilen, sind die Beiträge zu den Digitalrecordern, Flashrecordern, Fieldrecordern oder wie man sie auch immer nennen mag, sehr beliebt. Deshalb möchte ich Euch einen weiteren interessanten Vertreter dieser Gattung von ZOOM vorstellen, nämlich den ZOOM H4n.

Der H4n ist der Nachfolger des H4, welcher gegenüber seinem Vorgänger deutlich aufgewertet und verbessert wurde. Nicht nur das nun große und gut ablesbare Display und ein wirklich stabiles Gehäuse erfreuen den Anwender, sondern vor allem das im Gesatz zum H4 nun kinderleicht und intuitiv bedienbare Menü.

Der ZOOM H4n gehört zu den Geräte in diesem Bereich, die extrem gut ausgestattet sind und mit vielen Funktionen neben der eigentlichen Aufgabe, nämlich der Stereoaufnahme glänzen.

Besonderheiten

Mit Dem ZOOM H4n lassen sich 4 Spuren simultan aufnehmen, wobei die beiden internen und zwei externe Eingänge mit Phantomspeisung und XLR-Buchsen genutzt werden können. Sogar eine M/S Matrix ist mit dabei, welche M/S-Stereofonie mit absoluter Monokompatibilität ermöglicht (mehr zu M/S-Stereofonie HIER).

Der kreative Musiker wird sich über den 4-Spur Modus samt Effekten für Gitarren und Bass, Metronom und Stimmgerät freuen und für extra langen Betrieb sorgt der Stamina-Modus, der bis zu 10 Stunden ununterbrochene Aufnahmen im WAV-Format ermöglicht.

Wie der H4n aussieht, was ihn ausmacht und wie man ihn bedient, zeige ich Dir in meinem Hands-On Video, welches Du bei YouTube auch in HD ansehen kannst.

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Meine Meinung

Ich finde den ZOOM H4n sehr attraktiv, da gerade die symmetrischen und phantomgespeisten XLR-Eingänge viele weitere Möglichkeiten der Mikrofonierung eröffnen und somit einen autarken Betrieb der Lieblingsmikros ermöglichen, wenn es ums Fieldrecording geht.

Auch der die gleichzeitige Aufnahme der beiden internen Mikros und der externen Eingänge auf zwei Stereospuren ist sehr interessant, da man damit z.B. das Raumsignal über die eingebauten Mikros und zwei Stützsignale über die externen Eingänge z.B. aus zwei weiteren Mikrofonen oder einem Mischpultausgang aufzeichnen kann.

Das Gehäuse macht einen sehr soliden Eindruck, allerdings gehört der H4n damit auch zu den wuchtigsten Vertretern seiner Spezies und ist nicht unbedingt für unauffällige Bootlegs geeignet.

Die vielen Zusatzfunktionen braucht sind eine nette Dreingabe, die nicht jeder benötigt. Bei einem Straßenpreis von etwa 349€ hat man aber auch nicht den Eindruck, dass man diese extra bezahlen müsste und freut sich vielleicht doch früher oder später, diese Funktionen mit an Bord zu haben.

Soundbeispiele werde ich nachreichen, da ich nochmal zum H4n greifen und ein Special zum Thema MS-Stereofonie produzieren werde.

Wenn Du mir bei Twitter folgst, oder meinen Sideblog bei posterous.com abonnierst erfährst Du sofort, wenn es Neuigkeiten gibt!

KATEGORIEN: Featured

2 Kommentare

  1. Ralf sagt:

    Super Beitrag. Vielen Dank für Deine Mühe und die vielen Infos.

    Ralf

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Frisch kommentiert

  • Frank sagt:
    Hallo Markus, habe mit Photorec gerade meine SD Karte wiederhergetsellt. Fotos kein Problem, aber bei...
  • Ulf Wirrbach sagt:
    Hallo Markus, genial die 10 Punkte, ich kann fast nicht mehr vor Lachen. Gruss Ulf
  • Rene sagt:
    Hallo. Schöner Bericht. Eine Frage die ich mir aber seit einer Weile stelle wird nicht beantwortet. Als...
  • Markus sagt:
    Wenn man nicht wissenschaftlich arbeitet, kann man die fehlende Blickrichtung wohl verschmerzen....
  • Stefan sagt:
    Toller Tipp, so langsam nimmt die Installation der “kleinen Tools” mehr Zeit in Anspruch...