Den Statistiken nach zu urteilen, sind die Beiträge zu den Digitalrecordern, Flashrecordern, Fieldrecordern oder wie man sie auch immer nennen mag, sehr beliebt. Deshalb möchte ich Euch einen weiteren interessanten Vertreter dieser Gattung von ZOOM vorstellen, nämlich den ZOOM H4n.

Dieser Beitrag wurde 2009 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Den Statistiken nach zu urteilen, sind die Beiträge zu den Digitalrecordern, Flashrecordern, Fieldrecordern oder wie man sie auch immer nennen mag, sehr beliebt. Deshalb möchte ich Euch einen weiteren interessanten Vertreter dieser Gattung von ZOOM vorstellen, nämlich den ZOOM H4n.

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Der H4n ist der Nachfolger des H4, welcher gegenüber seinem Vorgänger deutlich aufgewertet und verbessert wurde. Nicht nur das nun große und gut ablesbare Display und ein wirklich stabiles Gehäuse erfreuen den Anwender, sondern vor allem das im Gesatz zum H4 nun kinderleicht und intuitiv bedienbare Menü.

Der ZOOM H4n gehört zu den Geräte in diesem Bereich, die extrem gut ausgestattet sind und mit vielen Funktionen neben der eigentlichen Aufgabe, nämlich der Stereoaufnahme glänzen.

Besonderheiten

Mit Dem ZOOM H4n lassen sich 4 Spuren simultan aufnehmen, wobei die beiden internen und zwei externe Eingänge mit Phantomspeisung und XLR-Buchsen genutzt werden können. Sogar eine M/S Matrix ist mit dabei, welche M/S-Stereofonie mit absoluter Monokompatibilität ermöglicht (mehr zu M/S-Stereofonie HIER).

Der kreative Musiker wird sich über den 4-Spur Modus samt Effekten für Gitarren und Bass, Metronom und Stimmgerät freuen und für extra langen Betrieb sorgt der Stamina-Modus, der bis zu 10 Stunden ununterbrochene Aufnahmen im WAV-Format ermöglicht.

Wie der H4n aussieht, was ihn ausmacht und wie man ihn bedient, zeige ich Dir in meinem Hands-On Video, welches Du bei YouTube auch in HD ansehen kannst.

Meine Meinung

Ich finde den ZOOM H4n sehr attraktiv, da gerade die symmetrischen und phantomgespeisten XLR-Eingänge viele weitere Möglichkeiten der Mikrofonierung eröffnen und somit einen autarken Betrieb der Lieblingsmikros ermöglichen, wenn es ums Fieldrecording geht.

Auch der die gleichzeitige Aufnahme der beiden internen Mikros und der externen Eingänge auf zwei Stereospuren ist sehr interessant, da man damit z.B. das Raumsignal über die eingebauten Mikros und zwei Stützsignale über die externen Eingänge z.B. aus zwei weiteren Mikrofonen oder einem Mischpultausgang aufzeichnen kann.

Das Gehäuse macht einen sehr soliden Eindruck, allerdings gehört der H4n damit auch zu den wuchtigsten Vertretern seiner Spezies und ist nicht unbedingt für unauffällige Bootlegs geeignet.

Die vielen Zusatzfunktionen braucht sind eine nette Dreingabe, die nicht jeder benötigt. Bei einem Straßenpreis von etwa 349€ hat man aber auch nicht den Eindruck, dass man diese extra bezahlen müsste und freut sich vielleicht doch früher oder später, diese Funktionen mit an Bord zu haben.

Soundbeispiele werde ich nachreichen, da ich nochmal zum H4n greifen und ein Special zum Thema MS-Stereofonie produzieren werde.

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4 Responses

  1. Nico Barth

    Hallo – ich habe mir dein Video über den h4n gründlich angeschaut. Erst einmal Danke, dass Leute wie du Ihr Wissen mit dem Rest teilen um Leuten wie mir damit sehr zu helfen :)) grins.

    Ich habe den h4n an meinen Mixer angeschlossen ( ich bin ein DJ ) und will damit direkt die Tonspur recorden also quasi ein „Mixtape“ erstellen.
    Die Qualität ist super außer bei den Bässen – hier übersteuert das Gerät sehr stark und es hört sich grausam auf der Datei später auf dem Rechner an ://
    Hast du einen Tipp was ich regeln muss um hier vernünftige Aufnahmen machen zu können ?

    Liebe Grüße aus Magdeburg
    Nico

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    • nachbelichtet

      Grundsätzlich nur manuell aussteuern (es gibt nämlich auch eine Einstellung für automatische Aussteuerung). Zudem kann man bei Digitalrecordern immer „pessimistisch“ aussteuern. Das bedeutet, dass man bei den lautesten Bereichen max. auf -10db Aussteuerung kommt. Damit vermeidet man Übersteuerungen zuverlässig. Viele meinen jedoch, dass man wie in analogen Zeiten noch immer gegen 0dB aussteuern müsse, was in der digitalen Welt aber eher schädlich ist.

      Gerade basslastige Musik hat sehr viel Energie die oft nicht leicht einzuschätzen ist. Daher lieber geringer aussteuern als sich über verzerrte Aufnahmen ärgern. Wenn man gar nicht weiß was man an Pegel zu erwarten hat, kann man auch noch den integrierten Limiter zuschalten, der sich im ungünstigsten Fall aber mit einem „Pumpen“ der Lautstärke bemerkbar macht.

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    • Remo

      Ich habe mir diesen Recorder gekauft und habe schon gute erfahrungen damit gemacht. Danke für die Mühe und die Infos.

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