Ich muss ja zugeben, dass selbst ich noch schwitzige Hände bekommen kann, wenn der Paketdienst vor der Tür steht. Zwar bekomme ich mehrmals pro Woche Besuch von DHL, UPS, DPD & Co., da ich ja ständig mit Testgeräten aus allen möglichen Bereichen meiner vielfältigen Themen auch … nachbelichtet versorgt werde. Als ich aber heute in […]

Dieser Beitrag wurde 2009 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Ich muss ja zugeben, dass selbst ich noch schwitzige Hände bekommen kann, wenn der Paketdienst vor der Tür steht. Zwar bekomme ich mehrmals pro Woche Besuch von DHL, UPS, DPD & Co., da ich ja ständig mit Testgeräten aus allen möglichen Bereichen meiner vielfältigen Themen auch … nachbelichtet versorgt werde. Als ich aber heute in aller früh den Paketdienst in unsere Einfahrt rollen sah und den Zusteller dabei beobachtete, wie er ein sehr langes Paket aus dem Auto zog, wurde ich in eine Stimmung versetzt, die mich an die Heiligabende vor 30 Jahren erinnerte …

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Auf dem Paket war groß „Sandberg“ zu lesen. Klingel, Klingel – schnell an die Türe, eine Unterschrift auf diesen unsäglichen „Empfangsbestätigungscomputer“ gesetzt, rein in die gute Stube, Paket geöffnet, Gigbag rausgenommen, Gigbag geöffnet und da war er: Ein Sandberg California JM 5-Saiter in mattem Black-Sunburst.

altErst einmal die schwitzigen Hände abgetrocknet – man will das gute Stück ja nicht gleich besabbern – und ein paar flotte Weisen mal trocken angespielt. Wow! Ein schlanker und rel. flacher Hals, der sehr gut in der Hand liegt und sich noch besser bespielen lässt. Auch ohne Verstärkung erkennt man schon den satten, knurrigen Grundcharakter sowie das lange Sustain. Die tiefe H-Saite, bei vielen Bässen auch heute oft noch ein Sorgenkind, klingt hier drahtig und definiert. So muss es sein!

Viele Jahre war ich auch der Anhänger der etwas exklusiveren Edelbässe, aber die klassische Form des California JM mit dem tollen Finish weiß auf Anhieb zu gefallen. Einen ausgiebigen Test werde ich mir für eine ruhige Stunde am Abend aufheben: Gedimmtes Licht, ein Gläschen Rotwein, nur das Leuchten von LEDs an Preamps und anderen Audioequipment und dann die Persönlichkeit des Instruments erkunden 😉

Der Sandberg California JM wird auch der Testbass für eine Serie von weiteren Produkttests aus der Reihe der Amp-Modeller sein. Ich werde Euch hier den IK Multimedia SVX, Line6 Podfarm sowie andere Plugins vorstellen und zeigen, wie man als Bassist einen amtlichen Ton am Rechner erzeugt. Damit komme ich auch den Bitten nach, mehr zum Thema Musik, Recording und Audiotechnik zu schreiben – ein Bereich, der mir persönlich ja besonders viel Spaß macht.

Wenn ich mich mit dem Sandberg erst einmal näher angefreundet habe, gibts natürlich auch dazu einen ausführlichen Einzelbericht.

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