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Von Markus am 13 März 2009 Teilen

Netbooks sind eine feine Sache. Kompakt, leicht, relativ leistungsfähig und mit langer Akkulaufzeit. Da man tatsächlich hoffen darf, dass es irgendwann wieder wärmer wird, überlegt sich mancher, wie man denn mit dem geliebten Minilaptop auch unterwegs einmal günstig und mit flotter Anbindung online gehen kann.

Bloggen bei einer Maß Bier

Einen Blogbeitrag im Biergarten verfassen, E-Mails im Eiscafé checken, einen Jahrhundertschnappschuss von unterwegs einmal auf Flickr stellen oder die Zeit totschlagen, während die Liebste auf Klamottensuche ist – das wäre prima und das Sahnehäubchen eines jeden Netbooks. Zwar bieten viele Mobilfunkanbieter UMTS-Datenflatrates an, diese beginnen jedoch erst bei etwa 25€ monatlich und diese Gebühr fällt natürlich auch dann an, wenn man den mobilen Internetzugang gar nicht nutzt, weil man im Urlaub ist, oder einfach nicht jeden Tag von unterwegs ins Netz geht.

FONIC Surf-Stick Starterpaket

Der Prepaid-Anbieter FONIC bietet nun eine Lösung für den mobilen Gelegenheitssurfer an. Mit dem FONIC Surf-Stick erhält man einen UMTS-Datenstick mit USB-Anschluss samt SIM-Karte, welche per Vorauszahlung aufgeladen wird.
Pro Nutzungstag fallen nur 2,50 Euro an. Dabei kann man mit bis zu 3,6MBit Downloadgeschwindigkeit surfen. Ab einem Tagesverbrauch von über einem Gigabyte, wird die Verbindung auf GPRS-Niveau gebremst. Aber wer bringt das schon zusammen – da P2P und VoIP-Dienste nicht unterstützt werden.

Für 99,95€ inkl. Versandkosten enthält das FONIC Surf-Stick Starterpaket einen weißen USB-Stick samt Verlängerungskabel und eine SIM-Karte die schon mit 5 Tagen einmaliger kostenloser Nutzung aufgeladen ist (auf der Verpackung und SIM-Karte steht nur 1 Tag, dies gilt beim Kauf im Laden. Beim Online-Kauf sind es aber tatsächlich 5 volle Tage).

Die Installation der notwendigen Software erfolgt vollautomatisch durch einfaches einstecken des Surfsticks an einem entsprechenden USB-Port. Hier gibt es keinerlei Problem – echtes Plug&Play! Linux-Anwender wird es freuen, dass auch ihre Plattform unterstützt wird. Nach kurzer Installation ist die Software “Mobile Partner” einsatzbereit und verlangt nach der PIN der SIM-Karte. Diese Abfrage kann man auf Wunsch natürlich abschalten. Sehr angenehm fällt dabei auf, dass die Größe der Benutzeroberfläche tadellos zu der 1024×576 Auflösung aktueller Netbooks wie dem Lenovo S10e passt, das ich derzeit ein Einsatz habe.

Funktionen und Kosten

Mobile Partner dient natürlich zu allererst dazu, eine mobile Datenverbindung herzustellen. Allerdings kann man sich auch Statistiken über die aktuelle Up- und Downloadgeschwindigkeit und den Datenverbrauch anzeigen lassen. Das Guthaben auf der SIM-Karte lässt sich darüber abfragen und aufladen. Nett ist die Möglichkeit zum Verfassen und Empfangen von SMS-Nachrichten samt Telefonbuchverwaltung.

FONIC verlangt übrigens nur günstige 9ct. pro SMS und auch telefonieren kann man mit der SIM-Karte für 9ct. pro Minute ins deutsche UND europäische Festnetz bei 60/60 Taktung. Dazu muss die SIM-Karte natürlich in ein Handy eingelegt werden.

Bevor man jedoch loslegen kann, muss man die SIM-Karte einmalig bei FONIC freischalten und sich für eine Aufladungsart entscheiden. Alle dazu nötigen Daten befinden sich auf dem Träger der SIM-Karte. Man kann die Karte sehr komfortabel, jeden Monat automatisch mit Beträgen ab 10 Euro aufladen lassen oder eine manuelle Aufladung veranlassen. Zuviel Kartenguthaben kann aber auch wieder auf das eigene Bankkonto zurücküberwiesen werden.

Der USB-Surfstick selbst kann übrigens auch gleichzeitig als Speicherstick genutzt werden, denn er besitzt einen Einschub für eine Micro-SD Karte , welche mit 4GB Kapazität schon für deutlich unter 10€ zu haben sind. Zudem lässt sich auch eine externe Antenne am Surfstick anschließen. Clever!

In der Praxis

Im Praxistest hält der FONIC Surf-Stick das, was man von einer solchen Lösung erwartet: Befindet man sich in einem Bereich mit HSDPA Abdeckung, erhält man eine Anbindung, die man mit einem DSL-Anschluss vergleichen kann. In der Provinz ist die Datenanbindung leider oft noch nicht so gut ausgebaut, sodass man hier derzeit evtl. einige Abstriche machen muss. Mit der jedoch meistens verfügbaren UMTS-Anbindung sind noch immer 384 kBit/s möglich, was für die meisten Aufgaben ausreichend sein sollte.

FONIC greift dabei auf das Netz von O2 zu. Bei meinen Tests an meinem Wohnort bei Hof in Oberfranken war jedoch immer eine HSDPA-Verbindung möglich. Damit schaffte ich Downloads mit 1MBit/s und mehr und Uploads mit über 300kBit/s. Beim normalen Websurfen fühlt sich die Verbindung wie der heimische DSL-Anschluss an.

Fazit



surfstick_standard_250x250

Der FONIC Surf-Stick ist die ideale Lösung für alle, die gerne unterwegs ins Internet gehen möchten wenn es nötig ist, den mobilen Zugang aber nicht täglich brauchen. Für die 25 Euro an monatlicher Grundgebühr der günstigsten Datenflatrates, kann man mit dem FONIC Angebot schon 10 Tage im Monat mobil ins Netz. Braucht man die Datenverbindung nicht, zahlt man auch nicht dafür. Außerdem kann man noch sehr komfortabel und recht preiswert SMS-Nachrichten per Net- oder Notebook versenden.

Der Surfstick selbst stammt übrigens vom Hersteller Huawei und kostet gut 80€, wenn man ihn alleine kaufen möchte. Man macht bei dem FONIC-Angebot mit 12,50€ Inklusivguthaben also nichts falsch. Wer ein Netbook oder Notebook mit eingebautem UMTS-Modem hat, bekommt Tages-Flatrate zum mobilen Surfen übringes auch ohne USB-Surf-Stick. Fragt dazu einfach einmal bei der FONIC-Hotline nach.

Beiträge die ich von unterwegs schreibe, erkennt Ihr übrigens zukünftig an diesem Symbol:

Ach freue ich mich auf den Frühling! “… und das is the Wahrheit”. Genau Bruce!

Fonic Surf-Stick Website

Der FONIC Surf-Stick bei Amazon

KATEGORIEN: Featured, Handy & Mobiles

9 Kommentare

  1. randbild sagt:

    Und was passiert, wenn der FONIC im EU-Ausland (oder darüber hinaus) ans Netz soll?
    Funktionierts und wenn ja, was wird´s dann kosten?

    • Markus sagt:

      Da ist es so, wie bei allen anderen Anbietern auch: Es wird teuer. Leider wurde ja bislang nur das Gesprächs- aber noch nicht das Datenroaming reguliert. Im Ausland kann ich nur empfehlen, sich auf die Suche nach (kostenlosen) Hotspots zu machen, indem man z.B. Fonero bei http://www.fon.com/de/ wird.

      NACHTRAG: In den meisten Europäischen Ländern 0,70€ für 100kB Datenvolumen, Ländergruppe 2 1,40€ für 100kB und Gruppe 3 1,90€ pro 100kB. Aus der Preisliste von Fonic

  2. Markus sagt:

    Hallo Namensvetter!
    Danke für den ausführlichen Bericht, da ich mir nicht ganz sicher war. Das wird wohl mein Ostergeschenk :-) )))

    Markus

  3. rabel sagt:

    ich empfehle den surfstick für lau…
    rechtzeitig kündigen und z.B. fonic benutzen!
    http://www.logitel.de/o2_surf_stick_2_%20_o2_internet_data-m_spezial__,angz35686,og1110.html

  4. Volker sagt:

    Hallo, Markus

    mein Boss sucht eine Möglichkeit VoIP unabhängig von HotSpots im Ausland zu nutzen.
    Ist das bei Fonic mit dem Stick möglich ?

    • Markus sagt:

      Möglich schon, aber auch teuer – so wie bei jedem anderen deutschen Datentarif im Ausland auch. Hier ist es besser, sich eine Datenkarte des Aufenthaltsortes zu besorgen, wenn man öfter dort ist.

  5. Wioleta sagt:

    Hier ein Link der beschreibt wie man ein Vodafone Surfstick mit Fonic nutzen kann… recht interessant
    denn einige wie ich auch haben womöglich einen stick von vodafone anleitung schritt für schritt nutzen und es funktioniert :)
    http://www.vodafonesurfstick.blogspot.com

  6. Andy sagt:

    Das dumme an dem Fonic-Surfstick ist, daß man ihn als reinen USB-Stick nicht nutzen kann. Wenn man nämlich auf einem jungfreulichen Rechner die automatisch aufpoppende Installation ablehnt hat man nicht nur kein UMTS sondern nicht mal den Zugriff auf die Speicherkarte, zumindest nicht unter XP. Bei Vista klappt das wohl.

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Frisch kommentiert

  • Lars sagt:
    Hallo an Alle,kann den Geotagger absolut empfehlen. Alle anderen bisher getesteten Syteme haben durch den...
  • Tobias sagt:
    Deine Fotos mit dem passenden roten T-Shirt sind besonders toll! :-D
  • Markus sagt:
    Ja, das steht auf der ToDo … des moderne Zeug da … ;-)
  • Chris sagt:
    Hi, den Überschriften fehlen einige Sonderzeichen, nachdem sie durch deinen speziellen Font ersetzt...
  • Markus sagt:
    Danke für das Feedback, aber ich habe hier Opera 10.10 unter Windows und es sieht alles ganz normal aus...