Mann, mann, mann – wenn ich da an meinen Einstieg in die Musikwelt so um 1985 herum denke … … es gab ja nichts, in der schlechten Zeit. Wir mussten die Röhrenverstärker unserer Väter auftragen, spielten Gitarren und Bässe der Marke „Boston“, einem gehobelten Baumstamm aus den Wäldern südlich des Fujiama, der selbst damals schon […]

Dieser Beitrag wurde 2009 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Mann, mann, mann – wenn ich da an meinen Einstieg in die Musikwelt so um 1985 herum denke … … es gab ja nichts, in der schlechten Zeit. Wir mussten die Röhrenverstärker unserer Väter auftragen, spielten Gitarren und Bässe der Marke „Boston“, einem gehobelten Baumstamm aus den Wäldern südlich des Fujiama, der selbst damals schon mehrere Jahre und Umbauversuche auch dem Buckel hatte und bewunderten das Yamaha SPX90, da bei uns noch Echolette Bandechos für psychodelische Effekte sorgten sowie den Casio CZ 1000 Synthesizer unseres damaligen Keyboarders.

Wenn man wie ich Linkshänder ist, entschied man sich mangels Auswahl an geeigneten bzw. erschwinglichen Gitarren dazu, doch „richtig herum“ zu spielen. Musikgeschäfte waren noch in fast jeder größeren Stadt zu finden und Europas größtes Musikhaus aus der Nähe von Bamberg war ein kleiner übersichtlicher Laden, wie viele andere auch. Die Musikgeschäfte hatten ihre Stammkundschaft und jedes konnte gut davon leben, waren Musikinstrumente, Verstärker und Beschallungstechnik doch entsprechend teuer und mit guten Margen versehen.

Der T.Bone SCT800 Koffer

Auch waren diese Musikläden die Kommunikationszentrale der örtlichen Musiker. Man traf sich vorzugsweise am Samstag Vormittag um mit dem Inhaber und den zufällig hereinkommenden Musikern einSchwätzchen zu wagen. Ein Getränkeautomat gehörte zur Grundausstattung eines solchen Ladens und meist beschränkte sich der Einkauf auf einen Satz Saiten, ein PaarDrumsticks oder ein Klinkenkabel.

Manchmal aber trat man den Heimweg mit einem Affektkauf an, weil man an dem neuen Bass oder dem lang bewunderten Effektgerät einfach nicht mehr vorbei kam. Studiotechnik beschränkte sich in der Hauptsache auf 4-Spurrecorder und wer es dicke hatte, leistete sich eine 8-Spurmaschine auf 1/4 Zoll Band wie die legendäre Fostex R-8. Computer waren noch zum spielen da und digitale Produktionstechniken weit weg.

Schon 10 Jahre später änderte sich das Bild. Digitale Recorder wie das Alesis ADAT hielten ihren Einzug auch in Homestudios und mit Behringer war der erste Billiganbieter auf dem Markt. Ein 24-Kanal Mixer mit Subgruppen, parametrischen EQs in jedem Kanal und flexiblen Routing war nun für 4000 statt 10.000 DM zu haben und das Internet erschloss neue Vertriebswege. Mikrofone waren aber noch immer teuer – oder qualitativ minderwertig.

Eine weitere Dekade später kann man in denInternetshops der großen Musikhäuser aus den Vollen greifen und die Produktionsstätten in China werfen ihre Artikel zu Spottpreisen auf den Markt. Diese tauchen dann unter verschiedenen Namen, meist als Hausmarken der großen Musikversender auf. So auch das Großmembran-RöhrenmikrofonSCT 800 des ehemals kleinen Musikhauses in der Nähe von Bamberg, besser bekannt als Musikhaus Thomann. Hersteller ist der chinesische AnbieterFeilo, dessen Produkte unter verschiedenen Markennamen angeboten werden. So gibt es das Feilo 5500 auch als sE Electronics 5500 oder eben als Thomann-Hausmarke T.Bone SCT800, welches vorher allerdings noch die Qualitätskontrolle des Hauses Thomann durchläuft.

Das T.Bone SCT800 Röhrenmikrofon

Das T.Bone SCT 800 ist ein echtes Röhrenmikrofon mit Nierencharakteristik und kommt in einem schicken Aluköfferchen samt imposanter Spinne, Speisenetzteil und speziellem Verbindungskabel, da neben dem Tonsignal auch die Spannung für die Röhrenheizung und die Hochspannung für die Röhre übertragen werden muss. Dafür kommt ein solches Mikrofon ohne Phantomspeisung des Preamps aus, das erledigt ja bereits das Speisenetzteil.

T.Bone SCT800

Mit seinem mattblauenBody, der übrigens aus massiven Messing besteht, und dem vergoldeten Einsprechkorb ist es ein echter Hingucker und erinnert optisch sehr an das Kultmikro AKG C12VR. Das Mikrofon wird in der massiven Spinne sicher verschraubt und hält damit auch kopfüber bombenfest. Mikrofon und Spinne bringen es zusammen auf stolze 1kg (1040g) Gewicht, sodass ein stabiler Mikrofonständer erforderlich ist. Das gilt insbesondere dann, wenn dasSCT800 hängend an einem Galgenstativ angebracht werden soll und auch noch ein Ploppschutz montiert wird.

Technische Daten

Frequenzgang: 20 – 20.000 Hz
Empfindlichkeit: 32 mV/Pa -20+/-2dB (0 dB=1V/Pa 1000 Hz)
Polar Pattern: Cardioid, Diversity >/= 12 dB (300-3000 Hz)
Diversity >/= 15 dB (1000 Hz)
Impedanz: </= 200 Ohm
Equivanlent Noise Level: </= 20 dB (A weighted)
Max. SPL for 0,5 % THD @1000 Hz: 120 dB
Stromversorgung: spezielles Netzteil
Anschlüsse: 7-Pin XLR
Größe: max. Durchmesser: 50,5 mm x 222 mm

Im Inneren verrichtet eine Röhre vom Typ 12AT7 (chinesischer Herkunft), in Europa besser bekannt und der Typenbezeichnung ECC81, ihren Dienst und das macht sie sehr rauscharm und klanglich angenehm. Es besteht natürlich die Möglichkeit diese Röhre gegen ein anderes Modell z.B. von Groove Tubes oder eine „New Old Stock“ (NOS) Röhre – das sind alte Röhren, die aber noch nie benutzt wurden, auszutauschen.

T.Bone SCT800 von innen -die Röhre

Ob diese den ohnehin sehr guten Grundsound deutlich verbessern würde, ist fraglich. Da ich aus alten Elektronikertagen glücklicher Besitzer einiger „New Old Stock“ ECC81 (und diverser anderer Röhrentypen) bin, werde ich das bei Gelegenheit einmal ausprobieren.

Röhre oder nicht Röhre, das ist hier die Frage

Die glühenden Glaskolben gelten in Zeiten digitaler Aufnahmetechniken als klangliche Heilsbringer. Ihnen wird ein „warmer“ Sound nachgesagt, was wohl oft auch mit dem Glühen der Röhrenheizung und dem sanften blauen Glimmen der Gitter assoziert wird. Bei einer Röhre hat man im Gegensatz zu „kalter“ Digitaltechnik noch den Eindruck, dass hier wirklich etwas mystisches passiert.

T.Bone SCT800 die Elektronik

Fakt ist jedoch, dass die Röhre genau so klar (das ist meine Definition für „kalt“) klingen kann, wie ein Transistor- oder Operationsverstärker. Gerade bei Röhrenmikros wird die Röhre so sanft angefahren, dass sie sehr linear verstärkt und dem Signal auch keine nennenswerten Obertöne hinzufügt.

Woher kommt aber dann der „Röhrensound“? Den wohl größten Einfluss nach der Mikrofonkapsel, hat bei einem Röhrenmikrofon der Ausgangsübertrager, der das hochohmige Ausgangssignal der Röhre in die gebräuchlichen 200 Ohm Impedanz heruntertransformiert. Da so ein Übertrager aus Eisen und Kupferdraht ein höchst eigenwilliges Bauelement ist, das sich bei verschiedenen Frequenzen und Pegeln auch unterschiedlich verhält, ist er der große Soundmacher im System.

Klang

Das wichtigste Kriterium ist natürlich letztendlich der Klang und den haben habe ich zusammen mit meinem Freund und Sänger Rainer Ludwig in unserem, zum Studio umgebauten Proberaum unter die Lupe genommen. Dabei ging das Mikro direkt in das neue Line6 UX2 Studio Interface, welches mit meinem Asus EEE verbunden war. Die Preamps des neuen UX2 sind übrigens erstaunlich offen und rauscharm. Aufgezeichnet wurde mit Samplitude 9 SE mit 44.1kHz und 24bit. Wir haben keinen Ploppschutz verwendet, da man so auch feststellen kann, wie sich das Mikrofon bei Konsonanten und Plosivlauten (ja, es heißt Plosiv- und nicht Explosivlaute, wie man selbst in Fachzeitschriften oft lesen kann).

Rainer Ludwig und das SCT800

Nachdem das Mikro etwa 20 Minuten aufwärmen durfte, ich hatte es zuvor schon 24h im Dauerbetrieb „einbrennen“ lassen, machte sich Rainer ans Werk und gab – trotz Erkältung – ein paar Gesangslinien sowie gesprochenen Text zum Besten.

Das SCT800 liefert einen sehr angenehmen, vollen Klang ganz ohne nervige Mitten oder überzeichnete Höhen, was bei vielen anderen Mikros in dieser Preisklasse leider oft zu beobachten ist. Selbst S-Laute wurden seidig abgebildet und stachen nicht so penetrant hervor. Obwohl wir nicht in einer Gesangskabine, sondern in einem rel. großen Raum aufgenommen, und keine große Mühe an die Positionierung des Mikros verschwendet haben, überrascht der geringe klangliche Einfluss des Raums. Der aufgenommene Gesang kann ohne große Korrekturen für eine Produktion übernommen werden. Noch etwas Kompression und Absenkung der Tiefen – das SCT800 hat keinen Trittschallfilter – und der Sound passt.

Die nachfolgenden Aufnahmen wurden mit Samplitude 9SE und dem Line6 UX2 Studio Interface aufgenommen, in Cubase 5 bearbeitet und als MP3 Datei mit 256kBit exportiert.

Trockene Gesangsaufnahme ohne Kompression, Low-Cut oder EQ

Gesangsaufnahme mit Low-Cut, leichter Kompression und etwas EQ

Ganz besonders gefällt mir das SCT800 bei Sprachaufnahmen. Es vermittelt einen intimen und warmen Radiosound. Es erinnert sehr an deutlich teurere Modelle eines Berliner Mikrofonherstellers. Sehr niedrig für ein Röhrenmikrofon fällt der Rauschpegel aus, der selbst bei leisen Passagen nicht ins Gewicht fällt.

Trockene Sprachaufnahme ohne Low-Cut, Kompression, EQ

Sprachaufnahme mit Low-Cut, leichter Kompression und etwas EQ

Outtakes 🙂

Als Instrumentenmikrofon für laute Signale wie E-Gitarre, Bassdrum oder Bass ist es durch den rel. niedrigen Grenzschalldruck und mangels Pad-Funktion nicht unbedingt geeignet, zumindest nicht für das Closemiking. Für die Aufnahme von akustischen Gitarren, als Raummikro und auch bei der Abnahme der Overheads dürfte es hingegen eine gute Figur machen.

Podcaster sollten unbedingt einmal einen Blick auf das Mikrofon werfen, verhilft es doch zum amtlichen Radiosound.

Fazit

Es ist mehr als erstaunlich, welche Qualität man heute für wenig Geld bekommt. Was das T.Bone SCT800 für 198€ bietet ist aber noch einmal eine Klasse für sich. Tolle Optik, komplette Ausstattung und vor allem ein hervorragender Klang zeichnen dieses Mikro aus.

Das T.Bon SCT800 mit Spinne

In dieser Preisklasse und ein großes Stück darüber hinaus, gibt es meiner Ansicht nach wenig Vergleichbares. Hier kann man auf keine Fall etwas falsch machen und die „30 Tage Moneyback Garantie“ von Thomann erlaubt einen ausführlichen Test im eigenen Studio. Absolut empfehlenswert!

LINK: Das T.Bone SCT800 beim Musikhaus Thomann

28 Responses

  1. lordmor

    Der Bericht ist zwar schon was älter. aber das sind ich und mein SCT-800 ja auch schon 🙂
    Klasse geschrieben, auch die „gute alte Zeit“. Mann, was haben wir dafür gelöhnt, mal ein Wochenende im Studio nen Song aufzunehmen 🙂 Ich bin 48 und mache seit 38 Jahren Musik. Heute ist alles so schrecklich einfach und günstig (billig). Kaum jemand schätzt noch, vor lauter Produktüberflutung Produkte, die eben keinen tollen Namen tragen und nicht unerschwinglich sind. Das SCT-800 kann absolut locker mit echten Größen der Gegenwart im Studiogebrauch konkurieren, wenn nicht sogar teilweise überflügeln. Gut muss nicht zwangsweise teuer sein. Aber als Studiobetreiber lockt man heute nicht mal mehr einen Karaokesänger mit Mikros, die eben nicht von Neumann und Co sind.

    Danke für den Test und

    long life rock`n roll

    Stefan

    Antworten
  2. deniz

    oder muss man sich dann ein kabel noch nachkaufen oder ist das mit darin ? geht das auch ohne Mischpult ?

    Antworten
    • Markus Dollinger

      Du brauchst natürlich ein gutes Audiointerface mit symmetrischen Eingängen. Direkt am Pc funktioniert das nicht und eine normale Soundkarte ist auch nicht zur Musikproduktion geeignet, du möchtest ja den Sound vom Mikro auch anständig in den Rechner bringen.

      Antworten
  3. RTS

    Hallo, erstmals vielen Dank für diesen Artikel.
    Würdest du das Mikrofon für Aufnahmen von Rapsongs empfehlen?
    Lg

    Antworten
    • Markus

      Da ich weder deine Stimme noch dein Budget kenne, ist eine Empfehlung schwierig. Im einfachsten Fall nimmst du ein Shure SM57. Gerade wenn du keinen akustisch optimierten Raum zum aufnehmen hast, sind dynamische Mikros oft etwas besser geeignet, da sie weniger Raumsignal aufnehmen. Außerdem kannst du damit etwas undiziplinierter einsingen, da auch Plopp- und Zischlaute weniger ins Gewicht fallen, als bei einem Kondensatormikro.

      Wenn du ein wirklich gutes Kondensatormikro willst, würde ich dir mal das AKG Perception 420 empfehlen. Ein wirklich außergewöhnlich gutes Mikrofon für diesen Preis .

      Antworten
  4. Dude

    Könntet Ihr mal das FAME VINTAGE T47 unter die Lupe nehmen? This is auchn Röhren Mikrofon nur finde ich absolut keine hilfreichen berichte/tests darüber…
    Danke

    Antworten
  5. francis

    Hallo habe auch das sct 800. Könnte jetzt eine ersatzröhre günstig bekommen 6072 M grad : kann man die auch ins Sct 800 einbauen ??Danke

    Antworten
  6. R-Face

    @ markus
    kann man die 12ax7 gegen eine 12at7 einfach so wechseln? hab irgendwo gehört das die 12at7 einen geringeren verstärkungsfaktor haben als die 12ax7. mir hat mein sct 800 nämlich einen zu hohen output und würd die röhre nun gerne gegen eine marken low noise röhre mit einer geringeren verstärung austauschen.

    Antworten
    • Markus

      Eine ECC83 lässt sich schon gegen eine ECC81 austauschen, da beide die selbe Beschaltung haben. Die ECC81 (12AT7) hat tatsächlich eine geringere Verstärkung. Allerdings würde ich es vielleicht lieber mal mit einer 5751 probieren. Das ist praktisch eine ECC83 mit etwa 30% weniger Verstärkung.

      Antworten
  7. Markus

    Jetzt hab ich nochmal nachgesehen: Im getesteten Modell (aktuelle Version direkt von der Firma Thomann) war demnach eine ECC81 drin. Mein aktuelles Modding-Exemplar (ein gebrauchtest, älteres Modell) hat jedoch eine ECC83 …

    Antworten
  8. Patrick

    So, hab mittlerweile auch das SCT800 und find es wirklich gut.

    @R-Face

    da ist standardmäßig laut Thomann ne 12AT7 (=ECC81) drin.

    Antworten
  9. R-Face

    Ich warte schon gespannt auf deinen Bericht zur modifizierung des SCT 800 🙂
    Was ich mich aber grad frage ist wieso hast du eine ECC81 Röhre verbaut und kein ECC83? Von Werk aus ist in dem Mikro ja eine 12ax7 Röhre verbaut welche identisch mit einer ECC83 Röhre ist. Nimmt das Mikro bzw das Netzteil keinen Schaden davon weil diese beiden Typen ja doch unterschiedliche Kenndaten aufweisen?

    Antworten
  10. Stefan

    Hey super Test vorallem verwende ich auch das ux-2 und cubase 5!!!
    Sehr gut geschrieben muss ich schon sagen, hoffe es gibt bei euch auch vielleicht ein paar Erfahrungsberichte zum Umgang mit Cubase wie z.b. Tipps und Tricks aber das wär ja bloß ein Vorschlag.

    Noch eine Frage zum sct800: Wisst ihr wie lange so eine Röhre hält in dem Mikrofon und ob sie überhaupt tauschbar ist(ich weiß das ihr das geschrieben habt) aber bei thomann.de steht das nur bei dem sct2000.(bin da etwas verwirrt).

    Könnt ihr auch noch einen Preiswerten Ständer empfehlen für das mic ???

    Danke im Vorraus und für den Test!!!

    lg

    Stefan Pöltl

    Antworten
    • Markus

      Solche Vorverstärkerröhren halten seeeehhr lange, da ja keine Leistung darüber läuft. Die Röhre ist außerdem gesockelt und kann problemlos ausgetauscht werden. Hier kann man übrigens mit einer anderen Röhre ein deutlich bessere Rauschverhalten erreichen, als mit der Standard-China-Röhre.
      Ich habe die Röhre gegen eine NOS (New Old Stock) Valvo ECC81 getauscht und auch so noch einige Modifizierungen vorgenommen, die ich demnächst hier vorstellen werde.
      Beim Musikhaus Thomann bekommst du einen ordentlichen Mikroständer für 10€ … ansonsten hol dir einen K&M.

      Antworten
  11. Joaquin

    Benötigt das Mikrofon aufgrund der externen Stromversorgung für die Röhre noch die 48V Phantomspannung über den Mixer bzw. Vorverstärker?

    Antworten
  12. Patrick

    Hi Markus,

    schöner Testbericht. Hast Du mal das SCT800 gegen ein Rode NT-1A getestet? Ich habe das t.bone SC450, möchte mich aber in Sachen Mikro verbessern, da das SC450 mir ein bisschen zu quakig klingt. Und da sind mir das Rode und das SCT800 ins Auge gesprungen, wenn man nicht gleich ein Vermögen ausgeben möchte.

    Über das Rode hört man ja viel Gutes. Bei t.bone heißt es oft, es sei mangels Qualitätssicherung ein Risikokauf. Du schreibst nun aber, Thomann hat eine eigene Qualitätskontrolle.

    LG

    Patrick

    Antworten
    • Markus

      Hi Patrick! Einen Vergleich mit einem Rode NT-1A konnte ich leider noch nicht machen. Das SC450 ist ein ordentliches Mikrofon, dass aber etwas höhenlastig ist und auch vom Rauschabstand nicht ganz überzeugen kann. Das SCT800 (und das SC 1100) hingegen ist wohl wirklich der Geheimtipp aus der T.Bone Familie, was auch die kritischen Geister bei Gearsluts & Co. lobend anerkannten. Es ist aber ganz bestimmt kein Universalmikro, wie im Text schon angemerkt habe. Da ist das Rode bestimmt flexibler.

      Mit dem 30 Tagen Moneyback kannst du eben auch nicht viel falsch machen. Einfach mal selbst testen.

      Antworten
  13. Tom F.

    Super! Ich will mir nämlich einen guten Digirecorder zulegen und bin noch sehr unentschlossen. Bin gespannt!

    Antworten
  14. Tom F.

    Hey Markus!
    Hab das T.bone auch und bin mehr als zufrieden damit.Ich konnte es letzte woche mit einem Neumann M147 vergleichen und das 800er gefiel mir noch immer …
    Ich würde gerne mehr solche Berichte bei dir lesen!

    Antworten
    • Markus

      Hallo Tom F. (sollte das nicht Axel F. heißen 😉 ) !
      Demnächst gibt es mehr solche Themen – versprochen! Morgen gibt es eine Vorstellung des Olympus LS-10 Digitalrecorders, ein Bericht zum Line6 UX2 Studio ist in Arbeit, Cubase 5 wird natürlich eine Rolle spielen und der Steinberg CC121 Controller wird zeigen was er kann. Nur mal so als Ausblick …

      Antworten
  15. Maik Altmann

    Herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht! Ich bin gerade auf der Suche nach einem Großmembranmikro und da werde ich das Tbone wohl mal genauer ansehen müssen.
    PS: Coole Gesangslinie!

    Antworten

Und jetzt seid ihr dran! Schreibt doch einen Kommentar!

Mit gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links zu Amazon