Mit einem Tässchen Kaffee bewaffnet gönnte ich mir meine Morgenlektüre und streifte wie jeden Tag durch die unendlichen Weiten meines Google Readers, als mir ein Posting von „Greyscalegorilla“ ins Auge fiel. Seine Polaroids waren sehr interessant. Interessanter war aber für mich der Dienst „posterous“ den er dort als neue Location für seine Bilder nannte. Bilder […]

Dieser Beitrag wurde 2009 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

altMit einem Tässchen Kaffee bewaffnet gönnte ich mir meine Morgenlektüre und streifte wie jeden Tag durch die unendlichen Weiten meines Google Readers, als mir ein Posting von „Greyscalegorilla“ ins Auge fiel. Seine Polaroids waren sehr interessant. Interessanter war aber für mich der Dienst „posterous“ den er dort als neue Location für seine Bilder nannte. Bilder und Text einfach per E-Mail an eine Adresse schicken und damit einen Blog befüllen? Das kennt man zwar auch von anderen Blogsystemen wie WordPress, aber dass auch MP3-Dateien als Podcast samt Player oder Videodateien eingebunden werden, war neu. Auch Bilder im Anhang werden passend in das Posting eingefügt und auf webgerechte Größen heruntergerechnet.

1 – 2- 3 Täääst!

Also, gleich mal ausprobiert! Als erstes war ich überrascht, dass ich nicht erst einen (kostenlosen) Account anlegen musste, sondern einfach mein erstes Posting einfach per Mail an post@posterous.com schicken konnte. Darauf hin erhält man eine Antwortmail und kann mit den enthaltenen Links sein Passwort setzen, sich eine passende Subdomain wie nachbelichtet.posterous.com einrichten oder den neuen Blog mit dem Google-Analytics-Code versehen.

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Interessiert hat mich natürlich als erstes, wie gut die formatierte HTML-Testmail übernommen wird. Alle meine Formatierungen, egal ob Schriftfarben, Fettdruck oder Links wurden einwandfrei als Posting umgesetzt und das angehängte Testbild und eine MP3-Datei als Podcast mit Player eingebunden. Der Betreff der Mail wird als Überschrift für das Posting verwendet.

Posterous versteht aber auch das 3gp-Videoformat in dem die meisten Handys ihre Videos abspeichern. Mit einem Handy-Datentarif wie z.B. O2 Internetpack-M, den ich seit langer Zeit habe und mit dem man 200MB im Monat an Daten hin- und her schieben kann, lassen sich einige solcher Postings verfassen.

altSelbstverständlich lassen sich gepostete Inhalte auch über ein Webinterface korrigieren und löschen. Es kann eingestellt werden, wer zum Blog posten darf, so lassen sich z.B. Gruppenblogs erstellen. Hier besteht die Möglichkeit Beiträge sofort sofort publizieren zu können oder erst durch den Moderator freigeben zu lassen. Ebenso läuft es bei der Kommentarfunktion.

Das Aussehen des Blogs kann derzeit noch nicht angepasst werden, was sich jedoch ändern wird und der Speicherplatz ist auf 1GB begrenzt. Posterous bietet allerdings Hilfe an, sollte man derzeit mehr Platz benötigen.

Mit Posterous in den eigenen Blog posten

Richtig interessant wird es aber mit der „Autopost everywhere“ Funktion. Damit lassen sich Beiträge, die an Posterous gesendet werden auch gleich im bereits vorhandenen Blog veröffentlichen. Das Hosting der Bilder, Videos etc. bleibt dabei aber bei posterous.com.

altUnterstützt werden derzeit Facebook, Twitter, Flickr, Blogger.com, Tumblr, Livejournal, Shopify sowie die Blogsysteme WordPress, Moveable Type und Xanga. Für z.B. WordPress müssen die XML-RPC Schnittstelle freigeben und die Zugangsdaten bei posterous.com hinterlegt werden. Schreibt man nun eine Mail mit dem Posting an post@posterous.com, wird der Beitrag bei allen Diensten veröffentlich, die man angelegt hat. Man kann aber die Veröffentlichung auch steuern, so wird ein Posting an posterous@posterous.com nur dort veröffentlicht, ein Posting an blog@posterous.com nur beim eingestellen Blogsystem (z.B. dem vorhandenen WordPress-Blog) oder ein Posting an facebook+flickr+posterous@posterous.com nur bei den ganannten Diensten aber nicht im eigenen Blog. Die Möglichkeiten und die Reichweite, die dadurch entsteht kann sich jeder selbst ausmalen … Das Beste daran: es funktioniert tadellos!

Fazit

Posterous.com ist ein sehr interessanter Dienst mit viel Potential. Er erlaubt das schnelle Posten von Beiträgen per E-Mail von überall – auch vom iPhone oder Handy.


o2 Germany
Wer schnell und ohne großen Aufwand einen eigenen Blog starten möchte, findet bei Posterous.com wohl die einfachste und komfortabelste Plattform für dieses Vorhaben. Man muss sich nicht um die passende Bildgröße kümmern, oder wie man ein YouTube-Video einbindet. Einfach den Link zum Video ins Posting eintragen und Posterous kümmert sich darum. Wer bereits eine eigene Domain reserviert und Zugriff auf die DNS-Einstellungen hat, kann den posterous.com Blog auch unter dieser Domain betreiben und muss nicht die Subdomains von posterous verwenden.

Da Bilder, Videos & Co. bei posterous.com gehostet werden, kann es bei gut besuchten Blogs zu Entlastung des eigenen Servers beitragen. Zukünfig sollen kostenpflichtige Premiumdienste mit z.B. unbegrenztem Speicherplatz angeboten werden, der Dienst in der jetzigen Form soll kostenlos bleiben. AUSPROBIEREN!

Hier gehts zu posterous.com oder einfache ein erstes Posting an post@posterous.com schicken und schon seid Ihr dabei! Meinen posterous.com Blog findet Ihr HIER: http://nachbelichtet.posterous.com

3 Responses

  1. Sven

    Das klingt echt nach einem super einfachen Weg, den eigenen Blog zu starten und zu füllen. Muss ich unbedingt mal ausprobieren. Danke aber erst mal für die detaillierten Infos und die Bewertung, das hilft doch schon ein ganzes Stück weiter.

    Antworten

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