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Von Markus am 18 November 2008 Teilen

Eine interessante Pressemitteilung flatterte mir da ins Postfach. AMD hatte eine Marktstudie in Auftrag gegeben, bei der 5148 Computer- und Internetbenutzer in Deutschland, Frankreich, Russland, Spanien und England zu ihren Gewohnheiten bezüglich Notebook-Nutzung, Kaufverhalten, Konnektivität und zukünftige Technologietrends befragt wurden.

Dabei kam z.B. heraus, dass den Deutschen das Internet wichtiger sei als das Auto, denn „nur“ 59% gaben an nicht ohne das Auto aus zukommen, wohin gegen 80% sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen könnten. Im europäischen Trend sieht es übrigens ähnlich aus: 77% der Europäer ist das Internet wichtiger als das Auto, das nur für 54% der Befragten wichtig ist.

Bei der Nutzung stehen bei den Deutschen vor allem Multimediaaktivitäten ganz vorne. 80% der Befragten haben schon einmal digitale Fotos ins Netz geladen, 74% schauen sich Videos auf YouTube und ähnlichen Seiten an. Fast alle Deutschen zwischen 18 und 24 Jahren nutzen den Rechner zum Zocken – auch übers Internet.

Auf die Frage, worauf es in der Zukunft beim Computerkauf ankommt, gaben 57% der 18 bis 24-Jährigen an, sich lieber ein Notebook anschaffen zu wollen und nur 22% würden sich noch für einen Desktop-Rechner entscheiden. Offenbar wünschen sich auch 34% Voicemails, 22% der Männer hoffen darauf, dass ihnen ihr Notebook bei der Organisation ihres Soziallebens helfen wird und 12% der Frauen wünschen sich natürlich Bekleidungstipps von ihrem Gerät.

Mit anderen Worten: Notebooks sollen in Zukunft dafür sorgen, dass deutsche Männer seltener eine Verabredung verpassen und deutsche Frauen pünktlich zu dieser erscheinen, weil sie genau wissen, was sie anziehen sollen!

Wenn ich meine eigenen Nutzungsgewohnheiten hinterfrage sieht es beim Thema Internet so aus, dass es hauptsächlich zur Recherche und Weiterbildung dient und ich mittlerweile viele Aufgaben von lokalen Anwendungen in Richtung Webservices verschoben habe, da ich so sehr viel flexibler bin. Und ja – alles außer Lebensmittel kaufe ich praktisch nur noch online ein. Dabei wich mein Notebook dem Netbook (Asus EEE), wenn ich mobil sein möchte und das Netbook hat mich ganz klar noch mobiler gemacht. Mein Hauptrechner ist aber nach wie vor mein Desktop-PC, da es hier auf Leistung, Speicherplatz und Peripherie ankommt.

Spiele sind für mich hingegen bloße Zeitverschwendung und Auswüchse wie es sie z.B. um World Of Warcraft gibt, kann ich überhaupt nicht begreifen. Vermutlich bin ich nur eine Spaßbremse und schon zu alt …

KATEGORIEN: Internet, nachbelichtet

2 Kommentare

  1. Aufschnürer sagt:

    Ich kann mir ehrlich gesagt ein Leben ohne Internet auch nicht mehr vorstellen. Man verleugnet das gerne, aber wer mal abends aus welchen Gründen auch immer mal keine Internetverbindung hat, weiß woran er ist :)

  2. Jörg sagt:

    Also ich kann mir ein Leben ohne Internet vorstellen, zu gerne würde ich den PC gegen einen großen Rucksack tauschen. Das blöde ist nur, ohne Internet kein Geld und ohne Geld kein Rucksack … verdammt, geht das auch irgend wie anders ;-) ?

    Und Markus, das mit dem World Of Warcraft hängt nich mit dem Alter zusammen, es ist nicht das Alter … wenn Du verstehst was ich meine ;-)

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Frisch kommentiert

  • weit-winkliger sagt:
    Sehr viel Wahres in einem Artikel zusammengefasst!
  • Franzi sagt:
    Super, vielen Dank für sie tollen Tipps. Habe sie gleich an meine Blog-Leser weiter gegeben. Gerade für...
  • Willy sagt:
    Hi Markus, Da fällt mir nicht recht viel mehr ein, als: Ein toller Artikel, der mir selbst auch einige...
  • Jana sagt:
    Ich kann nur für die TZ5 sprechen, aber sie rauscht nicht. Daher kann ich mir nicht vorstellen, das die...
  • DasMaddin sagt:
    Ein großartiger Artikel! Astrein geschrieben! So etwas hilft immer, sich selbst zu beobachten und zu...