In einigen der letzten Beiträge habe ich es bereits angedeutet, nun nimmt das Projekt „Referenz-PC“ konkrete Formen an. Worum gehts? Bei … nachbelichtet werden zukünftig vermehrt Soft- und Hardwaretests veröffentlicht, die aber eine entsprechende Plattform voraussetzen. Da man gerade im Bereich der Bildbearbeitung und beim Recording  nie genug Leistung haben kann, beim konzentrierten Arbeiten ein […]

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Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

altIn einigen der letzten Beiträge habe ich es bereits angedeutet, nun nimmt das Projekt „Referenz-PC“ konkrete Formen an.

Worum gehts?

Bei … nachbelichtet werden zukünftig vermehrt Soft- und Hardwaretests veröffentlicht, die aber eine entsprechende Plattform voraussetzen. Da man gerade im Bereich der Bildbearbeitung und beim Recording  nie genug Leistung haben kann, beim konzentrierten Arbeiten ein lauter PC aber sehr störend ist, habe ich in Kooperation mit verschiedenen, namhaften Herstellern ein sehr leistungsfähiges und gleichzeitig leises System konzipiert.

Es handelt sich dabei um eine echte Workstation ohne Anspruch auf höchste Grafikleistung, wohl aber auf beste Komponenten und eben flüsterleisen Betrieb, der durch nahezu ausschließlich passive Kühlung und besonders leise Produkte erreicht wird.

Herz des Systems ist ein INTEL Core 2 QUAD 9650 Prozessor, der auf einem INTEL Mainboard vom Typ DP45SG (P45 Chipsatz) betrieben wird. Damit es der CPU nicht zu warm wird, wird sie von einem riesigen Thermalright IFX-14 Kühlkörper auf angenehmen Temperaturen gehalten.Eine passiv gekühlte SAPPHIRE Grafikkarte vom Typ Radeon HD2600 XT sorgt für ausreichende Grafikpower mit zwei DVI-Ausgängen.

Die Datenspeicherung übernehmen zwei 640GB SEAGATE S-ATA Festplatten vom Typ Barracuda, die in einem RAID 0 Verbund noch bessere Performance bieten sollen.

Um den guten Ton beim Recording kümmern sich eine MARIAN Trace 8 sowie eine MARIAN Trace Alpha PCI-Karte, die per TDM-Sync-Bus zusammenarbeiten und damit 10 analoge Ein- und Ausgänge zur Verfügung stellen.

Ein besonderes Schmankerl wird die 80GB X25-M Solid State Disk von INTEL sein, welche das Betriebssystem bzw. die Betriebssysteme beherbergen wird, denn es wird eine Dualboot-Konfiguration aus Windows XP (32-Bit) und Windows Vista Ultimate mit 64-Bit installiert.
Die Performance dieser SSD soll nach Tests der Zeitschrift c’t ganz hervorragend sein und natürlich arbeitet diese Lösung absolut geräuschlos.

Für reichlich Strom im System sorgt ein Silver Power SP-SS500 „Green-Power“ Netzteil mit 500 Watt Leistung.

Alle Komponenten werden in einem ANTEC P182 Gehäuse ihre Arbeit verrichten, welches zusätzlich von einem Nanoxia FX12-1250 Lüfter mit Frischluft versorgt wird.

Die DDR3-RAM Module (4GB) sowie ein DVD-Brenner sind leider noch nicht angekommen. Sobald diese eintreffen kann das System fertiggestellt werden.

Ein ausführlicher Artikel über das gesamte System sowie eine Vorstellung der Einzelkomponenten folgt in den nächsten Tagen und ich hoffe euch bald das vollständige System präsentieren zu können.

Herzlich bedanken möchte ich mich bei den Firmen INTEL, MICROSOFT, SEAGATE, SAPPHIRE, MARIAN, ANTEC und dem Spezialisten für „coole“ PC-Komponenten pc-cooling.de sowie deren Pressevertretern.

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6 Responses

  1. Markus

    Die Leistung dieser Grafikkarte ist für diesen Einsatzzweck mehr als ausreichend, zudem ist sie mit unter 50€ Straßenpreis sehr preiswert, was anderen, wichtigeren Komponenten zu Gute kommt.

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  2. Tim

    Warum denn die HD2600 XT? Wäre es nicht deutlich Konsequenter auf eine neuere Karte zu setzen? Ich musste für meine Worstation vor einiger Zeit auch eine neue Karte anschaffen und hatte mich dann für die HD 3850 entschieden, da diese, bei einer deutlich verminderten Lautstärke und einem geringeren Stromverbrauch, eine höhere Leistung bringt. Viel wichtiger wird aber wohl ein guter Bildschirm sein 🙂

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  3. Markus

    Der jetzige hat einen INTEL P4 mit 3,2GHz und 3GB RAM und ist für die tägliche Arbeit mehr als ausreichend – auch bei der Bildbearbeitung. Mit dem System möchte ich einfach mal zeigen was Stand der Technik ist und welchen Unterschied es macht.
    Zudem möchte ich einmal einen Blick auf die Frage XP oder Vista werfen und sehen, welche Kombination flotter ist, was besonders beim Recording am PC heiß diskutiert wird.

    Obwohl ich viele Jahre in Agenturen gearbeitet habe, ist der Mac für mich eigentlich kein Thema, denn ich wüsste nicht, was man damit anderes machen könnte. Zudem habe ich seit Win2000 und XP keinerlei Probleme mit meinen Rechnern. Aber der Mac ist natürlich schick und gehört ein bisschen zum Kreativen Image, wie die Rolex zum Zuhälter 🙂

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  4. Marcel

    Servus Markus.

    Schön das du wieder da bist und uns auch gleich mit neuen frischen Artikeln versorgst.
    Wie kommst du auf die Idee mit dem neuen Rechnenknecht? Der alte zu langsam?

    Ohen jetzt einen Streit vom Band zu brechen. Warum hast du als „alter“ Photografieverliebter eigenlich keinen Mac? Oder hast du und hast es uns nur noch nicht gesagt?

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  5. Markus

    Der wird „selbstgeschraubt“, damit ich mein Hardware-Wissen mal wieder etwas erweitern kann.
    Die Kosten werden durch die SSD etwas verzerrt, denn die alleine kostet etwa 500€. Nimmt man diese sowie die Marian-Karten heraus, bleiben etwa 1200€.

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  6. Gunnar Rau

    Na da bin ich mal gespannt!! Spiele nämlich auch mit dem Gedanken mir ein „Bildbearbeitungs“ System zusammen zu basteln.
    1. Quanta Kosta?
    2. Selber schrauben oder schrauben lassen?

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