Mancher wird sich noch an den Film „Falling Down“ mit Michael Douglas erinnern: Ein ganz normaler Durchschnittsbürger dreht langsam durch und beginnt, sich an der Welt zu rächen. Einer der wenigen Lacher in dem Film war eine Szene in einem Burgerrestaurant, wo dem Protagonisten der eklatante Unterschied zwischen dem servierten Burger und der Abbildung auf […]

Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

projekt1_erasco_gruenkohl.jpgMancher wird sich noch an den Film „Falling Down“ mit Michael Douglas erinnern: Ein ganz normaler Durchschnittsbürger dreht langsam durch und beginnt, sich an der Welt zu rächen. Einer der wenigen Lacher in dem Film war eine Szene in einem Burgerrestaurant, wo dem Protagonisten der eklatante Unterschied zwischen dem servierten Burger und der Abbildung auf den Werbetafeln missfiel.

Ähnliche Vergleiche stellt die Seite Pundo3000.com mit 100 deutschen Fertigprodukten an. Es werden dabei die gesamte Verpackung, eine Detailansicht derselben und das meist traurige Endprodukt dargestellt. Wer diese Bildkombinationen so attraktiv findet, dass er sie an die Wand hängen möchte, kann diese auch auf Leinwand bestellen.

Vielleicht sollten sich das Fertiggericht-Gourmets in die Küche hängen – das könnte abschrecken und zum richtigen Kochen anregen.

Lebenmittelausgaben früher und heuteMal im Ernst: Wir haben für jeden Mist Geld übrig, egal ob es das beste Motoröl ist (fürs Auto ist ohnehin nie etwas zu teuer), Grafikkarten für 500€ oder Hautcremes für 80€. Es wird ins Fitnessstudio gerannt, sich alles rangeschmiert und runtergeschluckt, dass als ersten Wortteil „Wellness“ hat, aber beim täglichen Essen muss alles möglichst billig und reichlich sein. Ja und schnell muss es natürlich gehen – nicht nur die Zubereitung, sondern auch das Hinunterschlingen. Wenn dann mal wieder Gammelfleisch/Käse/Fisch/Sonstwas auftaucht, ist das Geschreie groß und wehe die Milch wird um 10ct. teurer !

Übrigens: Um 1950 betrugen die Ausgaben für Lebensmittel, gemessen am Einkommen, noch 44 Prozent. 2006 waren es gerade noch einmal 14 Prozent. Wer mehr darüber wissen möchte, bekommt HIER sehr aufschlussreiche Informationen.

Eine Antwort

  1. Timmermann

    Die Bilder sind wirklich erschreckend. Aber hier sieht man auch wieder schön, wieviel Geld in die Werbung – in diesem Falle speziell in die Fotografie – gesteckt wird. Ich würde wetten, dass die dargestellten Gerichte in den seltensten Fällen etwas mit der Realität zu tun haben.
    Aber die oft nicht wirklich tollen Fertiggerichte habe ich eh zu großen Teilen aus der Küche verbannt. Nur für die ganz schlechten Tage stehen 2-3 Dosen im Vorratsschrank, wenn ansonsten wirklich nichts mehr geht. Oder man schlicht und einfach das Einkaufen vergessen hat 😉

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