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Von Markus am 26 Juni 2008 Teilen

Bildstörung beim EM-Spiel Deutschland-TürkeiIch finde es ja putzig, dass es in unsere technisierten, computergesteuerten, per Satellitenlink und Glasfasernetzen doppelt und dreifach abgesicherten Fernsehlandschaft noch solche Pannen wie beim gestrigen EM-Spiel Deutschland gegen die Türkei geben kann. Mich interessiert das ganze Ereignis ja herzlich wenig, aber meine Frau kann sich dafür sehr begeistern – und sehr über solche Zwischenfälle aufregen.

Während sie gebannt dem Fußballgeschehen folgte, durchwühlte ich die Menüs der Nikon D300, sodass ich die Bilder vom Ausfall der Übertragung gleich festhalten konnte. Plötzlich war es wie früher: Der 16:9 LCD-Bildschirm samt Digitalreceiver wurde zum einfachen Radio und Reporter Bèla Réthy mühte sich redlich, das Geschehen im Stadion auf akustische Weise zu vermitteln – wenn der Ton funktionierte.

Als man dann später das Bild des Schweizer Fernsehens heranzog, waren Bild und Ton um fast 3 Sekunden versetzt, sodass der Kommentator schon frohlockte, das Tor aber noch nicht zu sehen war.

Sowas wäre beim Eurovision Songcontest – oder Grand Prix, wie wir älteren Semester immernoch sagen – ganz bestimmt nicht passiert und da werden jetzt ja schon Usbekistan und Absurdistan zugeschaltet. Naja – Hauptsache Finale und weiterfeiern. Meiner Frau muss ich zum Finale am Sonntag aber vorsorglich Valium spritzen ;-)

Was genau los war, weiß natürlich wieder die Bildzeitung: HIER

7 Kommentare

  1. Glücklich, wer wie ich sofort auf SF2 umschalten kann und auch gleich noch qualifiziertere Kommentare bekommt.
    Es ist ja vor allen Dingen grandios das die FIFA, der Verein alter und seniler Männer, bestimmt, das von Basel aus über Wien übertragen wir.
    Warum nicht gleich eine Relaisstation auf den Fidji-Inseln.

  2. Steffen sagt:

    Die Liveticker im Internet waren zu dem Zeitpunkt auch völlig überlastet.

  3. Matthias sagt:

    Gegen einen schweren Gewitter ist auch die beste Technik machtlos. Das kann auch bei einem Grand Prix passieren, wenn am Veranstaltungsort ein Gewitter runtergeht und ein Blitzeinschlag für einen Stromausfall sorgt. Ist bisher aber nie vorgekommen, kann aber auch mal passieren, irgendwann. ;-)

    @Hans-Peter Schulz
    Daran ist die UEFA schuld, nicht die FIFA. Die UEFA ist der Ausrichter der EM und hat bestimmt, dass die Übertragungszentrale in Wien ist und alle Sender von dort die Bilder erhalten sollen. Bis auf SF2, das war unser Glück, sonst hätten wir gar nix mehr mitbekommen.

    Aber lustig war das trotzdem. ;-)

  4. Magistus sagt:

    :-) Irgendwie hat es das ganze noch spannender gemacht, fand es deshalb nicht so schlimm.

  5. Timmermann sagt:

    Ist schon lustig. Anstatt ein einfaches Routing über Sat wird so etwas vorgenommen. Naja, irgendwie müssen die GEZ-Einnahmen ja gerechtfertigt werden.. ;)

  1. [...] Stromausfall im Wiener EM-Fernsehzentrum hat am Mittwochabend weltweit für Bildstörungen bei der dramatischen Begegnung zwischen Deutschland und der Türkei gesorgt. Millionen deutsche [...]

  2. [...] Krise wurde sogar in Bildern festgehalten, wie man hier sehen [...]

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Frisch kommentiert

  • weit-winkliger sagt:
    Sehr viel Wahres in einem Artikel zusammengefasst!
  • Franzi sagt:
    Super, vielen Dank für sie tollen Tipps. Habe sie gleich an meine Blog-Leser weiter gegeben. Gerade für...
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    Hi Markus, Da fällt mir nicht recht viel mehr ein, als: Ein toller Artikel, der mir selbst auch einige...
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    Ich kann nur für die TZ5 sprechen, aber sie rauscht nicht. Daher kann ich mir nicht vorstellen, das die...
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    Ein großartiger Artikel! Astrein geschrieben! So etwas hilft immer, sich selbst zu beobachten und zu...