Ich möchte mich nochmals und in aller Öffentlichkeit bei Martin Gommel, meinem Internetnachbarn vom bekannten Fotoblog „Kwerfeldein“ bedanken, dass er mein Statement zu seinem Aufruf „Fotografie ist …“ veröffentlicht hat. Da ich in vielen Bereich kreativ tätig bin, weiß ich, dass man auch einmal Abstand nehmen muss, um die Kreativität in jedem Einzelbereich zu erhalten. […]

Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Statement bei KwerfeldeinIch möchte mich nochmals und in aller Öffentlichkeit bei Martin Gommel, meinem Internetnachbarn vom bekannten Fotoblog „Kwerfeldein“ bedanken, dass er mein Statement zu seinem Aufruf „Fotografie ist …“ veröffentlicht hat. Da ich in vielen Bereich kreativ tätig bin, weiß ich, dass man auch einmal Abstand nehmen muss, um die Kreativität in jedem Einzelbereich zu erhalten.

Wichtig dabei ist ein ausgleichendes Hobby – oder in meinem Fall: Ausgleichende, völlig anders geartete Interessen (die Betonung liegt auf dem Plural!), die gleichzeitig aber auch wieder mein Beruf – oder besser – Berufung sind.

Alles was krampfhaft versucht wird, führt letztendlich nicht zum gewünschten Erfolg – zumindest nicht zu einem dauerhaften. Abstand zu nehmen schärft den Sinn für Neues und Ungewöhnliches. Neue Ideen, Sichtweisen und Kreativität können nicht erzwungen werden – nicht wenn diese ungezwungen wirken sollen.

Kreativität muss wachsen und gepflegt werden. Als Musiker kenne ich das Phänomen, an der Gitarre, dem Klavier, dem Bass oder einfach am Computer zu sitzen, und Angst vor dem ersten Akkord zu haben, obwohl der Kopf sonst ständig voller Melodien ist. Man hat keine Muse, überhaupt nur irgendeinen Ton zu spielen. Ebenso ist es beim Fotografieren. Wenn man keinen Sinn dafür hat, sollte man es bleiben lassen, oder damit zufrieden sein, dass man höchstens durchschnittliches fotografiert.

Einfach einmal dazu sitzen – mit ein- bis vier Gläschen Rotwein – kann die Sicht lockern – ich ergötze mich übrigens gerade an einer Flasche 2004er „Montepuliciano d’Abruzzo“ – nichts aufregendes, aber trotzdem ein großer Genuss. Reflektieren, den ureigensten Weg finden, neue Impulse wirken lassen und daraus Ziele und Ideen schaffen, ohne diese zwingend verfolgen zu müssen, oder monitären Zwängen zu unterliegen –  das ist meine Empfehlung für ein kreatives und erfülltes Leben. Ach so: Und für gute Fotos, Songs, Software, und sonst welche Projekte natürlich auch – aber das ist ja das Leben 🙂

Einfach das Leben laufen lassen! In diesem Sinne

Euer Markus

2 Responses

  1. Thomas

    Hallo Markus,

    der eigentliche Tipp war der Rotwein heute 🙂

    Einen 2006er Montalcino bei ALDI entdeckt, lecker, mal sehen was morgen der Kopf sagt…. die Flasche war lecker…. die Gedanken kamen in Fluss und ein neues Kundendesign entsteht 😉

    Antworten

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