Ja, ich muss mich an dieser Stelle outen: Ich war ein Samplitude-Nutzer der ersten Stunde. Ich bekam so um 1998/99 von der damaligen Ur-Samplitude-Schmiede SEKD eine Version von Samplitude 5 zur Verfügung gestellt, um einen Artikel für das Magazin zu schreiben, für das ich damals arbeitete. Mein Haupt-Sequenzer zu dieser Zeit war Steinbergs Cubase VST […]

Dieser Beitrag wurde 2007 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Samplitude 10 Pro LieferumfangJa, ich muss mich an dieser Stelle outen: Ich war ein Samplitude-Nutzer der ersten Stunde. Ich bekam so um 1998/99 von der damaligen Ur-Samplitude-Schmiede SEKD eine Version von Samplitude 5 zur Verfügung gestellt, um einen Artikel für das Magazin zu schreiben, für das ich damals arbeitete.

Mein Haupt-Sequenzer zu dieser Zeit war Steinbergs Cubase VST und es stand ein Remix unserer 1995er Recordings an. Mit meinem ersten Mehrkanal-Interface – einem Guillemot Maxi Studio ISIS (das Ding war vielleicht eine miese Kiste), das kurz darauf von einem Hoontech DSP2000 abgelöst wurde, versuchte ich die Analogspuren zweier Tascam 238 Multitracker in die digitale Welt zu bekommen. Ich musste die Multitracker per SMPTE mit dem Sequenzer synchronisieren, damit ich mit 8 Eingängen an meinem Interface, die 14 Ausgänge der Multitracker auf meine Festplatte bekam.

Zu dieser Zeit war mein Pentium III 500 mit 256MB RAM und 2x20GB Festplatten schon eine Highend-Workstation, aber dieser und Cubase waren zu dieser Zeit irgendwie mit der Aufgabe überfordert. Bekam ich die Spuren noch auf die Platte, war es spätestens beim Bearbeiten mit div. EQs, Kompressoren etc. vorbei.

Dann kam Samplitude ins Spiel, für das ohnehin der Test fällig war. Es war im Vergleich zu Cubase damals alles andere als sexy mit seinem Windows 3.1 Charme, aber es verrichtete ohne große Ansprüche stabil seinen Dienst und klang auch noch gut. Die Bedienung war gewöhnungsbedürftig, aber mangels großer Alternativen (gut, es gab noch Emagic Logic 5 für PC) war man damals eher bereit sich intensiver damit zu beschäftigen.

Samplitude wurde für lange Zeit „meine“ Recordingsoftware, wurde dann aber von Steinbergs Cubase abgelöst. Die SE-Versionen von Samplitude, die in den Versionen 8 und 9 diversen IT- und Musikmagazinen beilagen, waren aber nach wie vor auf meiner Platte und als Wave-Editoren im Einsatz.

Nun ist Samplitude schon seit vielen Jahren ein Produkt der Firma Magix und wurde hier kontinuierlich weiterentwickelt. Nicht nur dass der etwas spröde, optische Charme im Laufe der Jahre abgeschüttelt wurde, es ist mittlerweile eine umfassende Audioworkstation entstanden, die wohl von vielen noch immer unterschätzt wird.

In der mir nun vorliegenden und brandneuen Version 10 Pro, ging es noch einmal einen gehörigen Sprung nach vorne.

Geliefert wird Samplitude 10 Pro (auch gerne SAMP genannt) in einem schicken Karton, indem neben der Samplitude-DVD, der Codemeter-Dongle, ein 288 Seiten starkes Benutzerhandbuch sowie eine Vollversion von Magix‘ Video Deluxe 2007/2008 enthalten ist.

Die Installation von Samplitude 10 verläuft übrigens absolut stressfrei und auch die Registrierung und die Einbindung des Dongles verursacht keine Probleme, geht sogar ohne Neustart von statten.

Wählt man die vollständige Installation gehen gut 5GB auf die Festplatte, werden doch schon allein 400MB Impulsantworten für den integrierten Faltungshall, sowie 4GB Samples für den Sampler von Yellow Tools installiert. Der Yellow Tools Independence in der LE Version ist schon ein kleines Highlight für sich. Der Sampler selbst entspricht der Vollversion, es können allerdings keine eigenen Samples geladen werden. Die mitgelieferten Samples sind jedoch mehr als brauchbar, von allerhöchster Qualität und lassen sich durch die vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten von Independence noch flexibler einsetzen.

Die Independence LE Version ermöglich übrigens das Update auf die Vollversion für 299€ statt sonst 449€. Independence Free mit 2GB Samples kann man bei Yellow Tools kostenlos herunterladen.

Samplitude 10 GUIAm augenfälligsten nach dem Start von Samplitude für Besitzer der Vorversionen ist wohl, dass die letzten Reste der alten Menüleisten, gegen optisch aufgepeppte Versionen ersetzt wurden und nun alles, wie aus einem Guss anmutet. Alles wirkt modern und übersichtlich.

Was ich an SAMP schon immer schätzte, war und ist die Tatsache, dass man ein Menü oder den Mixer öffnet und alles ohne Verzögerungen angezeigt wird. Dabei haben bei SAMP die Audiowiedergabe- und Aufnahmefunktionen allerhöchste Priorität – vor allen Benutzeroberflächen und Grafiken.

Und auch das ist ein, wenn nicht sogar DAS Argument für Samplitude seit vielen Versionen: Die Software ist einfach stabil und verlässlich, oder wie die Amis sagen „rock solid“. Samplitude hatte seine Einstand ja ursprünglich auch als reine Audiorecordinglösung. Eine integrierte Backup-Funktion, mit der man ganze Projekte mit allem, was dazugehört auf CD oder DVD brennen und sichern kann gehört auch dazu.

engine.jpgSamplitude kann nun auf bis zu 4 Prozessorkerne zugreifen und verfügt über die neue „Hybrid Audio Engine“, die es erlaubt für die Aufnahme den latenzarmen ASIO-Treiber zu nutzen und für die Wiedergabe die hoch performante Playback-Engine, wobei auch unterschiedliche Konfigurationen möglich sind. Für beste Audio- und Konvertierungseigenschaften verfügt SAMP über verschiedene, einstellbare Dithering-Methoden, darunter auch das professionelle POW-r Dithering, das auch bei den professionellen Recordinglösungen von SADiE zum Einsatz kommt.

midi.jpgMan hat die MIDI-Bearbeitung auf Augenhöhe zu anderen DAWs gebracht und einen richtig guten Noteneditor eingebaut, der die Anforderung der meisten Anwender befriedigen dürfte. Der Drumeditor ist sehr fein gemacht und der Workflow ist sehr flüssig und schlüssig. Manche werden bemängeln, dass es noch keinen MIDI-Inplace-Editor gibt, was für mich allerdings noch nie wichtig war. Außerdem ist SAMP nun vollständig und in allen Parametern automatisierbar, wodurch auch dieser häufig angeführte Kritikpunkt wegfällt.

Die Einbindung externer Hardwarecontroller funktioniert einfach und Remotecontroller wie Frontier Designs Tranzport und Alphatrack oder Mackie Control werden selbstverständlich unterstützt. Aber auch externe Geräte können bei vollem Latenzausgleich zum Einsatz kommen. So kann man sein Lieblings-Outboard-Equipment als Insert- oder AUX-Effekt nutzen.

Apropos professionell: Samplitude spielt für mich in einer Liga, die nicht mit Cubase, Logic oder Sonar vergleichbar ist. Vom Anspruch, der Ausstattung und der Soundqualität würde ich es am ehesten bei ProTools und Steinbergs Nuendo einordnen, wobei auch dieser Vergleich etwas hinkt, denn SAMP ist mehr. Ähnlich wie bei ProTools liegt die Stärke von SAMP auf jeden Fall bei der Bearbeitung von Audiomaterial sowie dem Harddiskrecording.

Durch die Video-, Broadcast- und Surroundfunktionen sowie den hochqualitativen EQs, Effekten und Synchronisationsmöglichkeiten kann es mit Post Production Lösungen wie Nuendo mithalten (SAMPs großer Bruder Sequoia noch viel mehr …). Der Einstieg bei Samplitude 10 beginnt bei 499€ für die „normale“ Version 10, die keinen Surround-Sound, nur 64 Spuren (statt 999), weniger AUX-Busse, keinen Echtzeitfaltungshall und auch nicht die Analogue Modelling Suite bietet. Wer nur die Masteringqualitäten von Samplitude nutzen möchte, kann zur Samplitude 10 Mastering Edition greifen, die für 299€ zu haben ist. Auch die Analogue Modelling Suite kann man für 199€ einzeln erstehen und in jedem VST-fähigen Host betreiben, eben die Vintage Effects Suite (CORVEX etc.) für 119€ und das Vari Verb ebenfalls für 199€.

Samplitude 10 Pro kostet hingegen 999€, was erst einmal sehr hoch aussieht und auch ich habe das schon öfter so angemerkt, was aber nur die halbe Wahrheit ist, wenn man mal die Rechnung aufmacht.

Mit SAMP bekommt man eine extrem leistungsfähige und stabile DAW, die mit der Grundausstattung so gute und hochwertige Effekte mitliefert, dass man wohl auf die meisten zusätzlichen Plugins gerne verzichten kann. Alleine der Kanalequalizer sucht unter den DAWs aller Hersteller Seinesgleichen. Er klingt offen, lässt präzise Eingriffe zu, ohne dabei den Klang zu färben oder unkontrollierbar in andere Bänder einzugreifen und das auch bei extremen Einstellungen.

Analogue Modelling SuiteDie Analogue Modelling Suite mit den Komponenten am-track (analog Kompressor mit Tapesimulation), am-phibia (Röhren-Channelstrip – für mich die absolute Geheimwaffe) und am-pulse (Transienten Modeller) ist ein Werkzeugkasten, welcher Begehrlichkeiten nach andern Plugins vergessen lässt, denn die Plugins klingen hammermäßig und bewegen sich klanglich bei den DSP-Lösungen alà UAD oder Powercore. Das Masteringplugin am-munition ist extrem flexibel und klingt einfach gut, wobei die Limiterfunktionen zu den besten Softwarelösungen auf dem Markt gehören dürften.

Vari VerbMit dem Vari Verb wird ein erwachsenes Hall-Plugin mitgeliefert und hochqualitative Raumsimulationen auf Basis von Impulsantworten bietet der Roomsimulator mit der 400MB großen Bibliothek an Impulsantworten und voller Surroundunterstützung. Nettes Detail des Vari Verb am Rande: Zum Testen der verschiedenen Halleinstellungen bietet es drei interne „Testtöne“ in Form eines Rimshots, Fingerschnippen sowie eines kurzen Gesangssamples – klasse!

Vintage SuiteEs geht aber noch weiter mit der Ausstattung. Zusätzlich zur Analogue Suite werden mit der Vitage Suite und CORVEX ein Chorus/Flanger mit ECOX ein Echo/Delay mit analogem Feeling sowie mit FILTOX ein modulierbarer Filter angeboten. Alles kling einfach gut und sieht zudem auch noch prima aus – ich sag es ja immer: Software muss sexy sein!

Dann hätten wir auch noch einen einfach zu bedienenden De-Esser, Multibandkompressor, einen sehr angenehm klingenden Standardkompressor, Limiter, Gates, Vocoder und, und, und …

am-munitionSamplitude ist aber auch ein komplettes Masteringtool mit allen Funktionen, um CDs und DVD-Audio zu erstellen und auch gleich zu brennen. Dabei helfen das K-Metering-System, Korrelationsgradmesser, Spektrogramm, Bitmeter und div. andere Stereosichtgeräte. Besonders interessant dürfte das Spectral Cleaning (Link zu einem Demovideo von Wizoo) sein, das es ermöglicht, Knackser oder andere Störgeräusche wie Räuspern o.ä. „herauszumalen“. Das ist ein Novum im Bereich der Audioworkstations und funktioniert sehr gut. Zwar kann es bei schwierigen Situationen nicht mit externen Lösungen mithalten, allerdings kosten diese alleine mehr, als das ganze Samplitude 10 Pro Paket. Wie schon erwähnt, wird auch die firmeneigene Videoschnittlösung Magix Video Deluxe 2007/2008 mit draufgelegt, welches alles andere als eine Hobbylösung ist.

Was ist noch auf der Haben-Seite? Man könnte jetzt noch anführen, dass sich die gesamte Benutzeroberfläche per Skin individualisieren lässt. Manche freie Skins lassen den Mixer nach SSL- oder Neve-Konsole aussehen und auch ich habe mir schon meine eigenen Peakmeter gebastelt, da ich die gerne immer etwas heller habe, aber das ist jetzt kein Killerargument.

Ganz hervorragend funktioniert der Elastic Audio Editor, der Tonhöhenverformungen und Audiokorrekturen in der Art und Weise von Melodyne zulässt. Oder der Sound Cloner mit dessen Hilfe man den Klang einer Quelle einer anderen aufdrücken kann. Der Sound Cloner „lernt“ dabei die Klangcharakteristik einer Referenzquellen und versucht dann diese dem eigenen Material zu entlocken.

Objekte bearbeitenEinen ganz wichtigen Punkt und wohl eines der stärksten Features von SAMP ist die objektorientierte Arbeitsweise. Man kann jeden Part (im SAMP-Jargon ein Objekt) einzeln automatisieren, eigene Effekte verpassen, equalizen und noch mehr. Wenn man z. B. auf einem Vocaltrack über ein paar Sekunden eine verzerrte Stimme möchte, muss man bei anderen DAWs entweder ein Plugin in die gesamte Spur einfügen und automatisieren oder eine extra Spur dafür anlegen. In SAMP kann nur dieser Part mit dem Effekt versehen werden und belastet auch nur an dieser Stelle die CPU! Wenn man es mal begriffen hat, sorgt das allein für enorme Flexibilität, weniger Automationsaufwand und übersichtlicher Projekte.

Was man nicht in technische Fakten fassen kann, ist das besondere Gefühl, das man bei der Arbeit mit Samplitude hat, denn man fühlt sich irgendwie „angekommen“. Ich habe alle Funktionen, die ich zum Musizieren und produzieren brauche in einem Paket. Es beschleicht einem eine ganz besondere Zufriedenheit, wenn man die Software benutzt und man blickt sehr gelassen auf manch andere Anwendung und die damit verbundenen Problemchen.

Die Ausstattung an Effekten und Funktionen ist sehr komplett und die Analogue Suite weiß zu begeistern – der Basssound, den man am-phibia als Basspreamp entlocken kann, ist vom Feinsten. In der Beschreibung von am-phibia wird übrigens der Peavey T.B. Raxx Bass Preamp (ein Vollröhren Preamp) als Vorlage für das Bassamp-Model genannt. Lustigerweise habe ich diesen lange Zeit selbst gespielt und kann die Parallelen nur bestätigen – er klingt verdammt nahe am Original.

mixer.jpgSamplitude verrichtet seinen Dienst dabei so unauffällig und agil, dass nie das ungute Gefühl aufkommt, dass gleich etwas hängen oder abstürzen könnte. Die Instrumentenausstattung mit Robota (ein 303-Clone) sowie dem Yellow Tools Sampler ist nicht die Wucht, allerdings hat jeder in diesem Bereich seine eigenen Anforderungen und Wünsche, sodass man ohnehin seine Lieblings VSTi einsetzen wird. Und mal ehrlich, die Instrumente der bekannteren DAWs sind auch mehr eine Dreingabe, als ernste Dauerlösung.

Wer nicht ständig nur neue Plugins ausprobieren möchte (weil der kleine „ich bin nie zufrieden Mann“ im Ohr sich meldet und der Meinung wäre, dass es noch Besseres gäbe) und eine echte „Digitale Audio Arbeitsstation“ sucht, die alle Anforderungen befriedigen kann, der muss sich Samplitude 10 Pro ansehen. Ich glaube nicht, dass die Effekte klanglich den teueren und bekannten Extralösungen wie denen von Waves, URS oder Sony Oxford nachstehen und auch DSP-Lösungen klingen meiner Ansicht nach nicht besser. Eher wird es mangelnde Kenntnis im Umgang und dem Einsatz der sehr vielen, flexiblen, aber auch komplexen Plugins und Effekte sein – also nichts für „Presetproduzenten“.

Man bekommt auf jeden Fall eine Komplettlösung auf Profiniveau, abseits des Mainstreams und vielleicht gerade deshalb, ist diese Lösung so gut. Rechnet man das Gebotene auf, kommt ein Softwarepaket heraus, das gegenüber anderen Lösungen im Endeffekt um 1000€ günstiger ist (herstellerabhängig).

Für manchen dürfte die Mietvariante „Sam for Rent“ von SAMP interessant sein. Für 29,99 pro Monat (Mindestlaufzeit 25 Monate) bekommt man Samplitude 10 Pro bei einem Crossgrade eines vergleichbaren Programms, wobei alle – auch sonst kostenpflichtige – Updates enthalten sind. Das macht 750€ über die gesamte Laufzeit, ohne Kapitalbindung aber mit Spareffekt bei Updates.

Ein Demo der Version 10 ist derzeit noch nicht verfügbar, jedoch eines der Vorversion 9, hier findet sich auch eine Testversion der Analogue Modelling Suite. Für 49€ kann man Samplitude LE erstehen, das alle Schlüsselfunktionen der „großen“ Versionen bietet und manchmal auf den Heft-CDs mancher Magazine sogar kostenlos zu haben ist.

Für einen „ersten Eindruck“ wurde dieser Artikel schon sehr umfangreich, allerdings gibt es auch viele über SAMP zu berichten. Weitere Details zu Samplitude 10 Pro folgen!

Zum Testen lief Samplitude 10 Pro auf einer eigenen Windows XP Pro Partition, die für DAW-Anwendungen optimiert wurde. Der Testrechner ist ein Dell Dimension 5000 mit 3,2 GHz P4, 3GB RAM und S-ATA Platten. Als Recordinginterface diente ein MOTU 828 Mk II Firewire Interface.

32 Responses

  1. Markus

    Also mit Samp lässt es sich wirklich samplegenau schneiden und auch das Umarrangieren lässt sich durch Funktionen wie „Ins Clip ausschneiden“, „mit nachziehen löschen“ (Strg+Entf) usw. (Handbuch Seite 312) komfortabel erledigen. Die Schnitttechniken sind eine große Stärke von Samp/Sequoia. Insgesamt solltest du dir mal das Handbuch ab Seite 83 ansehen (Arbeitstechniken im Projektfenster)

    Das Raster kannst du mit Strg+# ein- und ausschalten und es lassen sich natürlich div. Rastereinstellungen wie Taktraster, SMPTE usw. einrichten.

    Probier doch mal auf die B-Taste zu drücken, damit kannst du dir dein Arrangement und Details auf einmal anzeigen lassen.

    Ich würde dir außerdem die (englischen) Videotutorials empfehlen: http://www.samplitude.de/de/seq/ oder die Samplitude-DVD von DVD-Lernkurs http://www.samplitude.de/de/seq/handson_bestellen.html

    Das Samp Forum findest du hier

    http://support.magix.net/boards/samplitude/index.php

    Antworten
  2. Rudi R.

    Ok du hast recht,
    also: AMD 64×2 DualCore 4000+ 2,09 GHz
    4GB RAM (habs auch schon mit 2 probiert, und mit der Saplitude LAA Version)
    Soundkarte: Marian Trace Alpha
    In Samplitude Treibersystemeinstellungen:
    Asio Puffer: 512
    VIP Puffer: 2048
    24bit Track FX Monitoring
    Plugin Puffer
    Maximale Direct X: 0
    Direct X Preload: 0
    Maximale VST Puffergröße: -2
    VST Auto…: 256
    Wie gesagt sobalt ich von der Suite eine Plugin zuschalte knackt es und kurz danach hängt sich die Spur auf. Alle anderen Spuren laufen weiter.

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  3. Markus

    Ich kann nur sagen, dass ich damit unter Windows XP SP2, einem P4 mit 3,2 GHz, 3GB RAM und einem Motu 828 Mk II Firewire keinerlei Probleme habe. Die AM Suite läuft sauber und stabil, auch wenn ich mehrere Plugins in den Inserts einer Spur habe.
    Da du deine Konfiguration nicht angegeben hast, kann man auch wenig dazu sagen …

    Antworten
  4. Rudi R.

    Eigentlich bin ich auch begeistert von Samplitude 10.(10.1)
    Hab mir zuerst die Classic-version zugelegt.
    Alles bestens. Jetzt hab ich mir AM Suite Plugin (Am-track, Am-phibia
    und Am-pulse) zugelegt.
    Und sobald ich davon einen benutze, hängt sich die Spur auf. Ich muss den Plugin dann entweder abschalten oder auf Bypass schalten.
    Hab auch alle möglichen Puffereinstellungen ausprobiert – alles ohne Erfolg.
    Vielleicht hast du einen Tipp für mich.

    Antworten
  5. Markus

    Ja, die einhellige Meinung für eine DAW unter Windows ist ganz eindeutig Windows XP! Diese vertreten übrigens auch Hersteller wie RME.
    Das größte Problem sind dabei nicht die Programme wie Samplitude oder Cubase, sondern die ASIO-Treiber der Soundinterfaces. Der Vista 64 Treiber meines Motu 828 Mk II läuft erst mit der doppelten Latenz so störungsfrei, als er es unter XP tut.
    Über die Auslastung der Prozessorkerne bestimmt ohnehin Samplitude – egal ob XP oder Vista. Der einzige Vorteil von Vista wäre, dass man mehr RAM adressieren kann – aber die 4GB unter XP (ja, ich weiß es wird immer von nur 3GB geredet, allerdings ist das der RAM, den unter XP EINE Anwendung gleichzeitig nutzen kann) reichen doch meistens aus, oder?

    Ich bleibe auf jeden Fall bei XP, bis eine neue Windows-Version auf dem Markt ist, die nicht so viele Probleme mit Hard- und Software bereitet.

    Antworten
  6. michael

    Hallo Markus,

    vielen Dank für die schnelle Mail!!! Sollte ich demnach auf Vista 32Bit gehen oder etwa zurück zu XP, denn da gabs nie Probleme?

    Gruß Michael

    Antworten
  7. Markus

    Nein, das sollte eigentlich funktionieren – schon mal den neuen 10.1 Patch ausprobiert?
    Allerdings ist VIsta 64 nicht unbedingt die empfehlenswerteste Lösung für eine stabile DAW …

    Antworten
  8. michael

    Hallo,

    ich habe das Problem, dass mein Samplitude 10 Pro nicht auf Vista 64 richtig läuft. Nun denke ich, dass meine Sam10 pro Installations CD eine 32 Bit Version ist. Weiß nun jemand, ob es seit Auslieferung von Sam 10 zwei verschiedene Bit-Versionen gibt?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Mit feundlichem Greuß
    michael

    Antworten
  9. ImStrom

    Schöner Bericht und sehr angenehm zu lesen. Der Link zur Samplitude-Ur-Schmiede ist aber nicht wirklich richtig, es wurde lediglich auf die Website einer Firma verlinkt, die die Sources für die AMIGA-Version immer noch(?) weiterentwickeln.
    Die Samplitude-Entwickler sind damals wie heute aber immer noch dieselben.

    Antworten
  10. Donato

    Nachtrag:

    Als Audiointerface verwende ich RME-fire 400. Als Controller habe ich mich fast schon für Mackie entschieden, weil im Prinzip jeder das Teil für ungeschlagen hält und ich es auf z.B. 8+8 (und noch mehr) Fader erweitern kann – ich werde gleich mit 16 anfangen.

    Also mit dieser Umgebung müsste Sam 10 Pro genauso gut klar kommen wie Cubase 4.1.

    Antworten
  11. Donato

    Also sensationell (wobei die beiliegenden Software-Geschenke für mich nicht den Ausschlag geben sollen)?

    Vielen Dank für die schnelle Antwort und noch mal beste Wünsche für’s neue Jahr!

    Ein paar Nachfragen und Antworten darauf hätte ich gerne noch:

    Braucht man für Cubase 4.1 denn noch eine Masteringsoftware?

    Gibt es eine Hybridengine bei Cubase nicht?

    Könnte es unter irgendeinem Aspekt sinnvoll sein, beide Programme zu kombinieren, z.B. weil man mit Sam mastern möchte oder aus anderen Gründen? Ist es zu aufwendig, beide parallel so kennen zu lernen, dass man sie auch nutzen kann (den Kostenaspekt würde ich u.U. schlucken: Cubase 4.1 könnte ich für 469 € über Crossgrade erwerben).

    Ist das Samp Handbuch und die Hilfe leicht verständlich?

    Ist denn die Soundqualität des neuesten Cubase 4.1, das nach den auf der Cubase-Homepage verfügbaren Informationen eine andere Audioengine verwendet als Cubase 4 Studio, nicht verbessert worden – das heißt, muss man von den von dir berichteten Summierungsproblemen auch bei der aktuellen Cubase 4.1 ausgehen? Meine Negativerfahrungen beziehen sich nur auf den VS-Roland im MTP-Modus; die Cubase-Effekte und Plug-Ins sollen in der neusten Version übrigens gegenüber 3 verbessert worden sein.

    Macht Sam 10 eine Effektkarte von der Qualität der Universal Audio entbehrlich (wenn man von der CPU-Entlastung absieht, es soll nur um die Audioqualität gehen)?

    Kann eines der beiden Programme vielleicht über Midi auch den Roland V-Synth und/oder Fantom X als Virtuelles Instrument einbinden? Die Tonqualität dieser beiden Instrumente ist für mich in diesem Bereich ohne Gleichen, auch im Vergleich zum Korg-Oasys.

    Ich danke Dir schon jetzt für Deine sachverständigen und präzisen Antworten!

    PS: Ein kleines aber feines Wiener High-End-Studio (v.a. Jazz) hatte mir auf 2007 im Mai unter Audio-Aspekten von beiden DAWs (Samp und Cubase und allen anderen, also noch vor Sam Pro 10) abgeraten – an Pyramix Virtual Studio käme nichts heran. Wenn man Geld sparen wolle, wäre es am geschicktesten, mit Cubase zu arbeiten und die abgespeckte Version Pyramix Native zum Mastern zu verwenden.

    Antworten
  12. Markus

    POW-r und UV22 nehmen sich da nicht sehr viel und liegen beide auf sehr hohem Niveau. POW-r findet jedoch bei den Broadcast-Systemen von SADiE zum Einsatz, was für sich sich selbst sprechen dürfte.

    Der Objekt-Ansatz bei Samp ist so bei keiner anderen Software zu finden und ist sehr ausgereift aber auch mächtig.

    Die Midi-Funktionen sind mit der Version 10 auch auf gleichem Level wie die der Mitbewerber, allerdings würde man für heftigen MIDI-Einsatz wohl eher zu Spezialisten wie Ableton greifen. Die Einbindung der Controller kann ich nur für das Frontier Tranzport bewerten, allerdings soll das Mackie Control mit auch in allen Funktionen einsetzbar sein.
    Ob Ableton funktioniert weiß ich leider nicht, Reason geht aber per Rewire einwandfrei.

    Höhere Samplingraten als 44,1 bzw. 48 kHz halte ich auch eher für sinnlos – 24bit Auflösung jedoch ein muss, da man hier mehr Headroom und Genauigkeit bei der Effektbearbeitung hat. Wer will, kann ja höhere Frequenzen benutzen – ich brauche es nicht (Samp kann übrigens bis zu 384kHz!) bzw. habe nicht das Umfeld, dass sowas Sinn machen würde. Für audiophile Aufnahmen mit entsprechendem Programmmaterial, Equipment, Räumen etc. kann es vielleicht das letzte Tüpfelchen sein, das ist aber nicht meine Baustelle.

    Zum Thema Mediabay: Nein, es gibt zwar den Manager, in dem man sehr komfortabel alle Spuren, Marker, Instrumente, Objekte etc. verwalten und konfigurieren kann (gibt es so wieder um in Cubase nicht), aber nichts wie die Mediabay, wo auch gleich alle Presets für VST und VSTi’s, alle Loops etc. verwaltet werden können.
    Es gibt jedoch Spurpresets und Spuren, bei denen MIDI- und Audioausgang auf der gleichen Spur erfolgen.

    Zum Thema Summierung: Ich habe bei Cubase auch schon komische Effekte erlebt, bei denen der Mixdown nicht mehr so geklungen hat, wie der Mix in der DAW. Die Tiefenstaffelung war nicht mehr so deutlich und auch klanglich waren Unterschiede feststellbar. Dies ist mir mit Samp (auch in den früheren Versionen) noch nicht untergekommen. Insgesamt klingt alles sehr offen und transparent. Besonders schätze ich an Samp, dass die bordeigenen EQs und Dynamics KEINEN besondern Eigenklang besitzen und sehr neutral zu Werke gehen. Mit der am-Suite wirds dann schon kerniger, wenn man das möchte.

    Außer der Kjaerhus Golden Serie, habe ich keine weiteren VST-Plugins am Start, aber selbst die bräuchte ich nicht mehr – ist mehr so eine Gewohnheitssache …
    Solche Dinge wie Waves-Plugins etc. braucht man sicher nicht mehr, außer man hat ein Egoproblem 😉

    Das Augenmerk bei Samp lag seit jeher auf der kompromisslosen Audioqualität, deshalb findet es sehr häufig im Pro- und Broadcastbereich seinen Einsatz. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch die Top-Performance, die sich zudem noch „feintunen“ lässt (Stichwort: Hybridengine).

    Tja und dann spart man sich halt noch eine Masteringsoftware wie Wavelab, man braucht keine zusätzlichen Plugins (außer für Spezialaufgaben: Guitar Rig etc.), bekommt noch eine komplette Videobearbeitung (Video Deluxe) und ein sehr gutes Brennprogramm (Goya BurnR) mit dazu, das es gut mit Nero aufnehmen kann. Aus dieser Sicht ist Samp auch deutlich preiswerter als Cubase 4.1 oder Sonar 7PE.

    Virtuelle Instrumente sind zwar bis auf Robota keine dabei, da hat aber jeder ohnehin seine eigenen Vorstellungen und wer nutzt schon die die VSTi von Cubase !? Ich habe hier Reason als unerschöpfliche Soundquelle für mich entdeckt und binde dieses per Rewire ein.

    Es gibt bald eine Demo von Samp 10 – schau dir das doch einfach mal an!

    Antworten
  13. Donato

    Danke für die schnelle Antwort. Wie sieht es also im Vergleich mit den cubase 4.1 Plugins aus? Gibt es beim Summieren keine vergleichbare Qualität oder auch eine dem POW-r Dithering vergleichbare Funktion? Für 4.1 ist z.B. auf

    „UV22 HR
    Das Apogee UV22HR Dithering PlugIn ist nun auch als VST3 PlugIn
    verfügbar und daher auf allen Plattformen einsetzbar“ hingewiesen. Ist das qualitativ mir dem POW-r Dithering nicht auf gleichem Niveau?

    Was das Praktische betrifft: Arbeitet SamPro 10 mit der Mackie Control ähnlich stabil und auf vergleichbarem Niveau zusammen wie mit Cubase 4?

    Kann ableton live 7 auch per rewire einbezogen werden?

    Gibt es nicht auch bei Cubase mittlerweile dem objektorientierten Arbeiten ähnliche Features (für mich im Hinblick auf den Quervergleich ganz wichtige Frage)?

    Ein Hauptproblem für einen DumpUser wie mich ist schlicht das Folgende: Es ist wesentlich einfacher, persönlich Cubase- oder Logic-Leute zu kennen und zu fragen, als solche, die Samplitude in der aktuellen verbesserten Fassung, tatsächlich praktisch nutzen und aus dieser Perspektive beurteilen können und also nicht nur über mehr oder weniger berechtigte (Vor-)Urteile in Bezug auf ältere Versionen verfügen.

    Praktische Erfahrung mit Softwareprodukten spricht doch immerhin dafür, dass die Midi- und VSt-Kompetenz auch von Sam 10 derjenigen von Cubase hinterherhinkt (z.B. was die Einbindung von Mackie betrifft usw.).

    Mit der „reinen Audioqualität“ meine ich übrigens Zuverlässigkeit und Qualität im Hinblick auf das, was „hinten herauskommt“ (beim Mix, beim Mastern) (also nach Möglichkeit rein qualitätserhaltende Operationen mit dem, was „rein kam“ bei den internen Arbeitsvorgängen, es zählt, was am Ende dabei herauskommt, das ist zum Beispiel bei Logic zur Zeit nicht auf dem nachgefragten Niveau). Das ist zwar alles irgendwie Mathematik, aber es scheint Unterschiede zu geben.

    Bei der Gelegenheit: Immer wieder höre ich, dass es zwar unbedingt auf die Bitbreite ankomme, aber für die Frequenz 44,1 völlig ausreichend. Ist das im Hinblick auch auf „meine pragmatische Einstellung: Einzig das Ergebnis zählt und ein Meister kann dir mit geringeren Mitteln, aber dem Mehr an Erfahrung die Hosen ausziehen“ richtig? Für eine Antwort darauf wäre ich sehr dankbar.

    Gibt es bei Sam 10 pro irgendetwas, was an die praktische Idee der Mediabay herankommt; oder der „Instrumentenspur“ (Midi- und Audio)?

    Als ganz großes Plus würde ich in jedem Fall das „Objektorientierte Arbeiten“ ansehen und Vorteile beim Summieren (weil Summierungsfehler im audiophilen Bereich tatsächlich sehr negativ auffallen, ich habe das selbst schon erlebt).

    Ich weiß, ich habe eine Menge Fragen gestellt habe.

    Deshalb ein Kompliment am Ende: Auch mir hat der Artikel sehr gut gefallen, weil er praktisch und theoretisch fundiert zu sein scheint. Um so mehr würde mich ein Quervergleich mit Cubase 4.1 unter Berücksichtigung meiner Fragen und solcher, die ich mangels Sachkenntnis nicht gestellt habe, interessieren bzw. weiterbringen. Ich bin gerade beim Umsteigen vom Harddisk-Recording mit Roland VS-Systemen auf PC-DAWs. Die all-in-one-Geräte sind zwar unübersichtlich, dafür gibt es aber Taster und Fäder, die man anfassen kann, allerdings auch erhebliche Summierungsprobleme!

    Mir kommt es auf die praktische Mischung an, die SEKD Samplitude 5.5 habe ich vor Jahren im Bungle mit einer Prodif erworben, hieran gefällt mir nur der „Objektmodus“. Die Audioqualität ist für mich auch deshalb überragend wichtig, weil ich viel mit VSL (Vienna) arbeiten werde (keine Filmusik).

    Beste Wünsche für das neue Jahr!

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  14. Markus

    Über die Audioqualitäten einer DAW zu diskutierten, wenn es um die reine Aufnahmequalität ohne EQs, Dynamics etc. geht, halte ich für Haarspalterei, da es sich dabei um einen mathematischen Vorgang handelt, der faktisch überall gleich ist. Die Qualität der Wander, Preamps, Mikrofone u.a. fallen da sehr viel mehr ins Gewicht.
    Beim Summieren profitiert SAMP von POW-r Dithering, aber auch das sind Dinge, die auch eher weniger Auffallen.
    Die internen Effekte und auch die EQs und Kompressoren halte ich dagegen für absolute Oberklasse – und nicht nur ich … 😉
    Die Plugin-Jäger können sich getrost aufs Altenteil besinnen, da gerade mit der neuen am-Suite alles dabei ist, was man WIRKLICH braucht.
    Wer meinen Blog öfter liest, kennt meine pragmatische Einstellung: Einzig das Ergebnis zählt und ein Meister kann dir mit geringeren Mitteln, aber dem Mehr an Erfahrung die Hosen ausziehen.

    Oder sagen wir mal so: Die meisten Probleme beginnen VOR dem Mikrofon.

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  15. Donato

    Wie sieht es denn mit der reinen Audioqualität von Samplitude Pro 10 im Vergleich zu Sequoia und Cubase 4.1 (hat letztere nicht dieselbe Audioengine wie Nuendo?)?

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  16. Michael Justin

    Danke für diesen ersten Eindruck. SamP10 wird bei mir ab Mittwoch laufen. Im Moment nutze ich die 9er Version. Deine „Begeisterung“ kann ich sehr gut nachvollziehen, da ich seinerzeit selbst von Cubase SX auf SamP 8 umgestiegen bin und seit dem nahezu „problemlos“ arbeiten kann. Nur gut das MAGIX nicht den Fehler macht wie APPLE, die mit Ihrer Übernahme der LOGIC Plattform, anscheinend nicht mehr so ganz die Kurve kriegen.
    Ich werde auf jeden Fall mal öfter auf der Seite vorbeischauen.

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  17. Livingsingle

    Ich habe lange Zeit mit Logic gearbeitet, und war nach der Übernahme durch Apple auf der Suche nach einer Alternative, da ich nicht auf Mac umsteigen wollte. Ich habe wohl alles derzeit am Markt befindliche in dieser Richtung ausprobiert, bis ich letztendlich bei Samplitude gelandet bin.
    Und Ich gebe Dir Recht: Bei Samplitude habe ich dieses unbeschreiblich zufriedenstellende Gefühl, endlich angekommen zu sein.

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  18. Markus

    Ja das Sidechaining funktioniert mit allen Plugins die mehr als zwei Eingänge haben und die Sidechain-Quelle muss im Mixer links vom Sidechain-Kanal liegen (das ist ja bei Samplitude so, dass auch Subgruppen rechts von den Kanälen liegen müssen, möchte man diese dort hin routen – soll Feedbackprobleme vermeiden).
    Beim Sidechaining gibt es aber noch einen kleinen Bug, wenn man bei einem Economytrack das SC nutzen möchte und SAMP mit der Hybridengine läuft – dann funktioniert es noch nicht. Es wird aber schon an einem Fix gearbeitet und dann soll auch das Routing flexibler werden.

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  19. Dan

    Hallo,
    ich nutze SAMP 9 bei mir im Studio, weißt du ob das jetzt mit dem sidechaining funktioniert?

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  20. Igor

    Hallo,
    Ich bin Hobbymusiker, seid Anfang an benutze ich Samplitude Pro und bin damit sehr zufrieden. Das Programm ist schnell, stabil und klingt spitze. Ich habe auch schon eigene kleine Videos mit SAMP vertont, was sehr einfach ging. Ich finde das SAM wirklich unterschätzt wird, und das es noch mehr solcher blog´s geben soll die SAM bekannt machen.

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  21. Lukas

    Du machst einem ja richtig Geschmack auf Samplitude. Das ging bislang irgendwie immer an mir vorbei. Ich hab gedacht dass das so Durchschnittsuser Sachen sind, wie die ganzen Magix Proggies. Aber das ist ja wohl eine richtige Profilösung!
    Ich warte mal deine weiteren Betrachtungen ab, aber irgendwie bin ich schon richtig heiß drauf, gerade wg. der Masteringfunktionen.

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  22. Markus

    Tracktion ist eine interessante Lösung mit einigen Alleinstellungsmerkmalen, wenn man die besondere Benutzeroberfläche betrachtet, oder dass es z.B. auf eine dedizierte Mixeransicht verzichtet. Tracktion macht Spaß, weil es für die ganz schnellen Ideen sehr gut zu gebrauchen ist und die Zuordnung der Eingänge etc. sehr intuitiv gelöst wurde.

    Für mich ist Tracktion eigentlich eine Gattung für sich und schlecht mit Cubase oder gar Samplitude vergleichbar, die rein vom Anspruch, der Ausstattung und nicht zuletzt des Preises wegen in einer ganz anderen Liga spielen.

    Tracktion 3 konnte ich leider noch nicht testen, wird aber bestimmt demnächst mal folgen.

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  23. Björn

    Hi Markus, danke für den ausführlichen ersten Rundgang durch samp. Du erwähntest im Blog auch schon mal Tracktion. Mich würde deine Meinung interessieren, wie Tracktion und samp im Vergleich abschneiden. Beide ermöglichen ja objektbasiertes Arbeiten und in Punkto Workflow erscheint mir Tracktion auch sehr stark. Trotzdem finde ich mich bei Projekten, die überwiegend aus Audiobearbeitung/-restauration bestehen, meist bei samp wieder. Gruß, Björn

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  24. Markus

    Naja, Test war das ja noch keiner, da ich Software erst seit wenigen Tagen habe. Ich werde aber noch einige Artikel zu SAMP schreiben, die dann auch echte Tests sind …
    Dieser Artikel lief eben unter „erste Eindrücke“.

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  25. Richard H.

    Super Bericht. Ich hab hab auch schon einmal einen Blick auf Samplitude geworfen, allerdings scheinbar noch nie so richtig. Ich glaube, dass ich mir die Rent-Version holen werde. Ich wusste garnicht dass es sowas gibt. Preislich ist das schon sehr interessant. Ich freue mich schon auf deine weiteren Test zu Samplitude und den Sachen mit denen du dich sonst noch alles befasst. Man hat bei deiner Seite irgendwie das Gefühl, dass da einer schreibt, der wirklich Ahnung hat, ohne immer nur das Nachzuplappern, was die anderen sagen. Weiter so!
    Richie

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