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Veröffentlicht am 20. September 2007 11 Kommentare

ShootoutDa hab ich mir doch mal die Mühe gemacht, 4 neue Microstock-Accounts anzulegen, bei denen ich nahezu die gleichen 40 Bilder anbiete (je nach dem, was die Agenturen akzeptierten) und habe alle 14 Tage lang laufen lassen. Das Portfolio war bunt gemischt (Menschen, Food, Stills, Landschaft etc.).

Ich habe bewusst nur 4 Agenturen ausgewählt, uns zwar

Die Agenturen und die Ergebnisse des Shootouts:

shootout

Agentur Views DL Total Durchschnitt
Lucky Oliver 22 0 0,00 € 0,00 €
iStockphoto ? 8 5,35 € 0,67 €
Fotolia 209 15 10,78 € 0,72 €
Shutterstock ? 88 22,00 € 0,25 €
Total 231 111 38,13 € 0,34 €

Das Ergebnis ist keinesfalls repräsentativ, dazu hätte man Erweiterte Lizenzen etc. einzeln anrechnen und genau die gleichen Bilder einstellen müssen etc. Es zeigt aber einen deutlichen Trend: Shutterstock verkauft, am besten und konstantesten. Das liegt wohl an dem “Flatrate-Modell” von Shutterstock, da hier einfach mal ein Bild mehr heruntergeladen wird.

Fotolia verkauft gut, allerdings nicht sehr konstant – einmal sind es gleich ein paar Bilder am Tag, dann wieder tagelang gar nichts. Durch den Verkauf einer erweiterten Lizenz kommt ein recht guter Durchschnittspreis, trotz geringer Verkaufszahlen heraus.

iStockphoto geht bei diesem Test eher zäh, auch wenn mein regulärer Account etwa mit Fotolia vergleichbar ist.

Tja und Lucky Oliver ist hier das Schlusslicht mit schlappen 22 Views und null Verkäufen. Ich mag Lucky Oliver, da es sehr nett gemacht und durchdacht ist, allerdings brauchts wohl noch einige Zeit, bis hier was geht, das zeigt sich wiederum auch bei meinem Hauptaccount.

Allen Unkenrufen zum Trotz, lohnt sich Microstockfotografie doch, muss aber auch konstant weiterverfolgt werden. Also, los und hochgeladen!

PS: Meine Portfolios möchte ich derzeit noch nicht präsentieren, da ich diese Entwicklung auch zukünftig noch ein bisschen beobachten möchte und hierdurch vielleicht die Ergebnisse verzerrt würden.

PPS: Das nachfolgende Buch kann ich übrigens für den Einstieg in die Microstockwelt sehr empfehlen!

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Über den Autor

Mein Name ist Markus Dollinger und ich bin der Autor und Betreiber dieser Seite. Ich bin Webworker, Musiker, Fotograf und E-Learning Autor. Wenn du Anregungen oder Fragen hast, freue ich mich über einen Kommentar von dir!

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11 Kommentare

  1. Daniela sagt:

    Ziemlich interessant! Ich bin auch gerade dabei mich mit dem Microstock Thema zu befassen. Das Buch habe ich mir übrigens auch bestellt, damit kann man sich glaube ich ziemlich viel Zeit und Fehler sparen.Deinen Blog besuche ich jetzt schon täglich.
    Dani

  2. icelink sagt:

    Ahm ja, ich interessiere mich gerade auch für das stocks-Zeug, leider schon mal 10 rejections bei SS. Naja, was noch nicht ist, kann ja noch werden! Viel Gewinn bei deiner Fotografie ;)

  3. Markus sagt:

    Ja das mit Shutterstock ging mir damals auch so (und noch einigen anderen ebenso). Beim zweiten Anlauf haben sie die gleichen Bilder dann genommen, nachdem ich nochmal mit einem Rauschfilter drübergebügelt habe – die wollen es halt so … nicht aufgeben!

    Ansonsten ist es schon sehr nett, was mit der Geschichte geht …

  4. Tobias sagt:

    Nochmal zu Shutterstock – hat jemand von euch andere Erfahrungen? Meine war das durch das Abo-System am Anfang extrem viel verkauft wird und dann nach ca. 2-3 Monaten fast nichts mehr … deshalb dürfte der 14 Tage Test nicht wirklich repräsentativ sein ;o) … istock sind über Jahre hinweg konstant auch wenn jetzt viele alte Bilder die zu wenig verkaufen langsam rausfliegen .. viel erfolg!

  5. Nick H. sagt:

    Kleine Frage:

    Welches Buch? Hab ich grad Tomaten auf’n Augen, oder wie? :c

  6. Markus sagt:

    @Nick: Schau mal auf die Amazon Anzeige ;-)

  7. Nick H. sagt:

    Oh, danke. hab nix gesehn… Adblock… :P

  8. Jan sagt:

    bist du immernoch bei den Agenturen? Lucky Oliver existiert ja leider nicht mehr :( …hast du neue Erfahrungen gesammelt?

  9. Markus sagt:

    Ja, natürlich! Ich konzentriere mich jedoch auf wenige Agenturen, namentlich sind das Fotolia, Shutterstock, Dreamstime und Panther Media. Ich bin der Meinung, dass es sich nicht lohnt, bei noch mehr Agenturen hochzuladen, da der Mehraufwand in keinem Verhältnis zu den Erträgen steht. Einzig StockXpert werde ich demnächst noch in Angriff nehmen.

    iStockphoto war ja meine erste Agentur vor einigen Jahren. Hier ist mir aber der Aufwand fürs Hochladen mittlerweile zu groß, sodass es ich hier nur noch meine “alten” Fotos weiterlaufen lasse. Effektiver ist es, das Portfolio stetig auszubauen und gerade bei Shutterstock regelmäßig neue Bilder nachzuschieben. Überhaupt schieben neue Fotos den Verkauf der alten Bilder immer wieder an.

  10. Jan sagt:

    hey, dann lohnt es sich ja wirklich…ich bin im Zwiespalt. Ich finde was Getty treibt, ist echt unverschämt. Leider verdient man mit diesen immer noch am meisten…..vielleicht macht es wirklich der Mix. Ein Feund hat mit letztens cutcaster empfolen. Ich mag das Konzept….mal schauen!danke,schönes Wochenende und schreib` weiter fleissig blog !!!

  1. [...] Nachdem ich gestern mein kleines Microstock Shootout gepostet habe, möchte ich heute das Thema einmal ein bisschen nachbelichten. Ich habe nur vier [...]

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