Als ambitionierter Digitalfotograf machte ich bislang meine Fotos, lud sie per Kartenleser komplett von der Speicherkarte in ein Verzeichnis, warf dann eine Bildverwaltung an – in meinem Fall war das bislang ACDSee, da ich mit anderen Andwendungen wie iView oder iMatch keine so guten Erfahrungen gemacht hatte. Hier wurden nun die Bilder in Kataloge sortiert, beschriftet und nach Qualität bewertet. Da die Bildbearbeitungsfunktionen dieser Bilddatenbanken zwar oft sehr umfangreich, deren Ergebnisse und Geschwindigkeit aber mehr als dürftig ausfallen (besonders bei der Bearbeitung von RAW-Daten), ging es dann in Photoshop um entsprechende Bildkorrekturen vorzunehmen. Im Adobe-Raw Konverter erst einmal Weißabgleich, leichtere Kontrast- und Farbkorrekturen und vielleicht noch etwas chromatische Abberationen und Vignettierungen ausgleichen. Die RAW-Lösung Capture 4 bzw. das neue Capture NX kam für mich nie in Betracht, da diese Programme sowas von langsam und instabil waren, das ich abs
Archiv für den Monat Juni, 2007
Ja ich gebe es zu: Ich mag Lightroom. Die RAW-Konvertierung finde ich klasse, die Funktionen zur Massenübertragung von Metadaten und Einstellungen gelungen und mit der neuen Version 1.1 ist auch die Performance o.k..
Hier aber eine Liste, was ich mir für eine kommende Version wünschen würde:
Benutzerdefinierbare Tastaturbefehle (Shortcuts). Mit einer Tastatur im QWERTY-Layout kann man z.B. mit dem Backslash \ einfach zwischen vorher- und nachher bei der Bearbeitung hin und herschalten. Auf einer deutschen Tastatur muss man hierzu AltGr+\ drücken, was ich lästig finde. Ebenso bei der Auswahl der Pinselgröße für die Reparaturtools (die kann man wenigsten auch mit dem Mausrad bestimmen, o.k.)
Eine Vorschau und Anzeige der zu erwartenden Dateigröße beim JPEG-Export (von einzelnen Fotos)
Die Abdunklung beim Zuschneiden sollte einstellbar sein – ich persönlich hätte diese gerne etwas dunkler
Bei der “Sprühfunktion” (Paint) sollten auch eigene Einstellungen als Pres
Einen interessanten Einblick, wie man auch als Homerecordler professionell klingende Schlagzeugaufnahmen realisieren kann, erhält man unter: http://www.kimcheerecords.com/articles/drums/ [tags] Recording, Drums, Studio, DAW, Homerecording, Musik, Tipps, Tricks[/tags]
Seit heute gibt es überraschend ein Photoshop Lightroom Update mit der Versionsnummer 1.1 – in der englischen Version hier zum Herunterladen. Neben Verbesserungen beim Schärfen, der Rauschreduktion und der Vergabe von Metadaten (diese können nur “aufgesprüht” werden), ist nach meinen ersten Tests eine deutliche Performancesteigerung bemerkbar, die auch dringend notwendig war. RAW-Bilder werden nun sehr viel schneller gerendert und in der Vorschau bzw. im Entwicklungsmodul angezeigt und auch bei großen Bibliotheken lässt sich der Filmstreifen flüssig bedienen. Die Rauschreduzierung arbeitet jetzt sehr brauchbar und erübrigt in den meisten Fällen externe Tools. Die Schärfeeinstellungen lassen sich jetzt über zusätzliche Parameter steuern und liefern für meinen Geschmack gleich gute Ergebnisse, wie die Schärfungsfilter in Photoshop selbst. Eine Einführung in die neuen Funktionen gibt es unter http://lightroom-news.com/lightroom-11-update/general-menus/ [tags] Photoshop
Digitalfotografie ist zweifellos eine tolle Sache. Sehr günstige Speichermedien gestatten es hunderte von Fotos zu machen ohne an Kapazitätsgrenzen zu stoßen. Passiert es doch einmal, können Fotos auf Imagetanks verschoben oder die offensichtlich schlechten Exemplare sofort gelöscht werden, um weiteren Platz zu schaffen. Der Effekt ist, dass man mittlerweile einfach auf alles draufhält, was einem vor das Fotografenauge kommt. Man macht lieber mal ein Bild mehr und geht sorgloser mit dem Motiv um. Wenn man dann seine fotografischen Errungenschaften daheim am Rechner sortiert, fliegen die Nieten einfach einen Ordner und die anderen Bilder werden vielleicht per Bewertungssystem eingestuft. Wenn ich mein Archiv betrachte, sind davon etwa 40% (für mich) gute Bilder. Von einem Urlaubstrip komme ich meistens mit 700 – 1000 Bilder wieder, von denen aber vielleicht 30% richtig brauchbar sind. Der Rest verteilt sich auf Belanglosigkeiten, technische Mängel (falsche Belichtung, Unschärfe
Der Verlag Galileo-Design bietet ein deutsches Videotutorial für Adobe Lightroom, mit 1:29 Stunden Spielzeit an. Es erklärt den Import von Fotos, deren Organisation sowie einfache Korrekturen und Bearbeitungsfunktionen. Das Video ist HIER erreichbar.
Für alle die tiefer in Lightroom einsteigen möchten, sei nochmals das exzellente Videotutorial von Chris Orwig empfohlen. Chris Orwig versteht es, den Zuschauer wertvolle Praxistipps in einer sehr lockeren, aber fesselnden Art zu vermitteln. Lynda-Tutorials sind allerdings nur in englischer Sprache verfügbar.
UPDATE: Fotolia ist seit Montag Mittag wieder am Netz, allerdings knirscht und knackt es an allen Ecken und Enden. Irgendwie schein die ganze Umstellung etwas in die Hose gegangen zu sein, denn die versprochenen neuen “Killerfeatures” werden erst noch nachgereicht, verschiedene Benutzer klagen darüber, dass ihre Keywords weg sind und die Performance lässt noch genau so zu wünschen übrig, wie vor der Umstellung – die Anwortzeiten der Seite sind derzeit unterirdisch.
Der der FTP-Upload wohl auch noch nicht rund läuft, dürfte man gut beraten sein, erst noch einige Tage abzuwarten, bevor man neue Fotos überträgt.
Es ist schon erstaunlich, wie aktuelle Trends ausgenutzt werden können, um Traffic auf die eigene Seite zu bekommen. So werden sehr gesuchte Begriffe wie Youporn, Xtube, Redtube und wie sie alle heißen, geschickt in einen Blog-Artikel verpackt und sorgen so für eine höhere Frequentierung des Blogs. Angetrieben wird dieser Trend durch die Tatsache, dass Google Youporn.com aus seinem Suchindex verbannt hat und potentielle (schöner Begriff in diesem Zusammenhang
) Nutzer wohl nicht in der Lage sind, dieses Angebot direkt aufzurufen.
Aber nicht nur die Angebote aus der schlüpfrigen Ecke sorgen hier offenbar für mehr Ansturm in den Blogs, auch wenn sie sonst keinerlei Bezug zu diesen Themen haben. So waren die Finalisten der letzten Popstars Staffel, Monrose, die Teenieband Tokyo Hotel aber auch Techie-Themen wir Ruby On Rails, MVC oder AJAX geeignete Begriffe, um mehr Druck ins Blog zu bekommen und man möchte fast sagen, dass es sowas wie “Magnetic Keywords” gibt.
Offenbar
“Relax and Chill…” meint die englische Version der Warteseite beim Stockfoto-Anbieter Fotolia. Was die Performance des Angebotes anging, lag schon vieles im Argen, von der mehr als mageren Suchfunktion ganz zu schweigen. Fotolia musste und muss sich mit Anbietern wie iStockphoto oder Shutterstock messen lassen und war hier deutlich hinterher.
Besserung soll die hypetechnisch hervorragend gewählte Bezeichnung Fotolia 2.0, die heute – nach monatelanger Ankündigung und vielen Spekulationen – online gehen sollte. Ja, sollte! Die Seite sollte am Nachmittag wieder erreichbar sein, ist aber heute am 15.07.07 um 23:45 Uhr immer noch nicht wieder im Betrieb. Als Entwickler für Webanwendungen sind einem die möglichen Probleme eines solchen Unterfangens selbstverständlich bewusst, allerdings sind dermaßen lange Auszeiten bei der Migration auf ein neues System schon sehr ungewöhnlich, besonders bei einem so stark frequentiertem Angebot.
Pannen gab es bei Fotolia schon öfter: Einmal
Na, es gibt sie noch – die Überraschungen. Man wird als Musiker heutzutage mit einer Armada von virtuellen Effektgeräten jeglicher Ausrichtung konfrontiert, von Freeware bis in den Preisbereich richtig guter, reeller Geräte. Einen besonderen Platz in der digitalen Audioproduktion, nimmt der Prozess des Masterings ein. Normalerweise nimmt der Amateur bis Semiprofi hierzu ein Audiobearbeitungsprogramm seiner Wahl zur Hilfe, richtet sich ein bis zwei Stereospuren ein, und schiebt dann in die Inserts seines Masterkanals ein EQ-Plugin, einen Kompressor und zum Schluss noch einen Limiter, damit auch alles schön laut wird.
Wer schon etwas weiter ist, macht noch ein bisschen M/S-Bearbeitung und kontrolliert mit einem geeigneten Multimeter die Aussteuerung von Peak- und RMS-Werten, Korrelation, Stereobreite und natürlich die Frequenzverteilung des vorliegenden Audiomaterials.
Da es sich beim Mastering aber um einen sehr komplexen Prozess handelt, der sehr viel Feingefühl und Erfahr











